Vorab im Web - Die weltwirtschaftliche Entwicklung war im ersten Quartal 2010 von einer Fortsetzung des Aufschwungs gekennzeichnet, der im zweiten Halbjahr 2009 begonnen hatte. Von der „Großen Rezession“, wie die schwere Wirtschaftskrise der letzten Jahre jetzt bezeichnet wird, war fast nur noch im historischen Rückblick die Rede. Die noch Anfang des Jahres beschworene Gefahr eines erneuten Rückfalls in die Rezession („double-dip recession“) scheint gebannt. Dennoch bleibt es ein prekärer Aufschwung, dessen Belastungsmomente unverkennbar sind, schreibt Rainer Falk.
Die Erholung kam teils schneller als erwartet, doch immer noch wird damit gerechnet, dass es Zeit braucht, bis die weltwirtschaftliche Dynamik von vor der Krise wiederhergestellt sein wird. Schließlich waren die Einbrüche beim Wachstum und auch beim internationalen Handel so gravierend, dass die Weltwirtschaft kurz vor dem Absturz in eine große Depression stand ...
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