Vorab im Web - „Interne Abwertung“ nennen die Ökonomen eine Anpassungsprozedur, der sich überschuldete Länder unterziehen müssen, wenn ihnen der Weg zu einer Währungsabwertung versperrt ist, weil sie entweder einer Währungsunion wie dem Euro angehören oder die nationale Währung fest an eine Leitwährung gebunden ist („peg“). Das jetzt beschlossene Sparprogramm Griechenlands trägt alle Merkmale einer solchen inneren Abwertung. Eine vertiefte Rezession ist dabei einkalkuliert. Das Programm und seine Elemente analysiert Rainer Falk.
Im Kalkül der Protagonisten einer internen Abwertung muss die Rezession tief genug und die Arbeitslosigkeit hoch genug sein, um Löhne und Preise so weit nach unten zu drücken, dass die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes auch ohne Abwertung der Währung wieder hergestellt wird... ... dieser Artikel erscheint in W&E 05/Mai 2010 und ist reserviert für Abonnentinnen und Abonnenten. Bitte wählen Sie unter folgenden Möglichkeiten:
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