Die Finanz- und Wirtschaftskrise der Industrieländer hat in Afrika eine fünfjährige Wachstumsperiode unterbrochen, die erstmals seit den 1960er Jahren deutlich über dem Bevölkerungszuwachs gelegen hatte. Bei näherem Hinsehen zeigt sich aber, dass dieses Wachstum die für Armutsreduzierung entscheidenden Beschäftigungsverhältnisse nicht verbessert hat, schreibt Jörg Goldberg.
Es scheint sogar, dass sich die Tendenz zur Informalisierung der afrikanischen Arbeitsmärkte fortgesetzt hat. Der Zusammenhang zwischen Wachstum und Beschäftigung müsse daher durch gezielte wirtschaftspolitische Maßnahmen zugunsten arbeitsintensiver Sektoren gestärkt werden, fordert die UN- Wirtschaftskommission für Afrika (UNECA) in ihrem jüngsten Bericht ... ... dieser Artikel erscheint in W&E 05/2010 und ist reserviert für Abonnentinnen und Abonnenten. Bitte wählen Sie unter folgenden Möglichkeiten:
* Wenn Sie ein Abo haben, können Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort direkt einloggen: >>> hier. * Wenn Sie noch kein Abonnent sind, kaufen Sie W&E 05/2010 >>> hier oder wählen Sie Ihr Abo >>> hier.