Nur im Web - Die Weltbank, die UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO), der Internationale Fonds für Agrarentwicklung (IFAD) und das Sekretariat der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD) haben kürzlich sieben “Prinzipien für verantwortliche Agrarinvestitionen” vorgestellt. Die Prinzipien sollen sicherstellen, dass große Investitionen in Land in Win-win-Situationen münden, die den Investoren und den direkt betroffenen Gemeinschaften gleichermaßen zu gute kommen. Doch trotz guter Intentionen sind die Prinzipien völlig ungeeignet, schreibt Olivier De Schutter.
Seit mehreren Jahren haben private Investoren und Staaten nun begonnen, weltweit Millionen Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche zu kaufen oder zu pachten, um ihr heimisches Angebot an Nahrungsmitteln, Rohstoffen und Pflanzentreibstoff zu sichern oder Zuschüsse für die Kohlenstoffspeicherung mit Hilfe von Plantagen zu bekommen. Westliche Investoren einschließlich von Wall-Street-Banken und Hedgefonds betrachten Direktinvestitionen in Land inzwischen als sicheren Hafen in einem ansonsten turbulenten finanziellen Klima ... ... dieser Artikel ist reserviert für Abonnentinnen und Abonnenten. Bitte wählen Sie unter folgenden Möglichkeiten:
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