Wie Christine Lagarde den Fonds reformieren sollte
Die Herausforderungen vor der neuen IWF-Chefin
Vorab im Web – Am 5. Juli 2011 wird Christine Lagarde ihr neues Amt als Geschäftsführende Direktorin des IWF antreten. Die Amtszeit dauert regulär fünf Jahre. Lagardes Vorgänger, Dominique Strauss-Kahn, musste bekanntlich wegen einer Vergewaltigungsanklage zurücktreten, die gerade in sich zusammenbricht. In seiner Amtszeit versuchte er sich als „Reformdirektor“ des Fonds und setzte in dieser Hinsicht durchaus Akzente, teilweise sogar Meilensteine. Wie die neue Chefin den IWF weiter reformieren muss, beschreiben Rainer Falk und Barbara Unmüßig.
Christine Lagarde ist die erste Frau an der Spitze des Internationalen Währungsfonds. Das ist zweifelsohne schon ein Fortschritt und wäre vor Jahren kaum denkbar gewesen. Zugleich ist es den Europäern und den USA mit Lagarde erneut gelungen, sich mit einem überkommenen Verfahren durchzusetzen, wonach sie unter sich die internationalen Spitzenposten aufteilen: Für die Europäer den IWF, für die USA die Weltbank. Ihren Anteil daran tragen freilich auch die Schwellen- und Entwicklungsländer, die nicht in der Lage waren, einen gemeinsamen Kandidaten zu präsentieren … ... dieser Artikel erscheint in W&E 07/2011 und ist reserviert für Abonnentinnen und Abonnenten. Bitte wählen Sie unter folgenden Möglichkeiten:
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Grafik: Stimmanteile im IWF und globale BIP-Anteile
Unvollendete Governance-Reform
Über den Autor und die Autorin
Barbara Unmüßig ist Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung (www.boell.de), Rainer Falk ist Herausgeber des Informationsbriefs Weltwirtschaft & Entwicklung (www.weltwirtschaft-und-entwicklung.org).