Wie Finanzspekulanten Nahrungsmittelpreise treiben
Nur im Web - Die Spekulation mit Agrar-Rohstoffen treibt Nahrungsmittelpreise in die Höhe. Investmentbanken wie die Deutsche Bank und Goldman Sachs sowie die Verwalter von Versicherungen, Pensionsfonds und Stiftungen machen sich dadurch mitschuldig an Hungersnöten in den ärmsten Ländern der Welt. Das belegt der Report „Die Hungermacher“, den Harald Schumann für die Verbraucherorganisation foodwatch schrieb. Eine W&E-Zusammenfassung.
Schumann bestreitet nicht, dass ein gewisses Maß an Spekulation nützlich ist: Um Planungssicherheit zu erhalten, schließen z.B. Agrarhändler Verträge („Futures“) über Warenlieferungen zu einem festen Preis und einem festen Termin in der Zukunft ab. Spekulanten, die kein Interesse an einer Warenlieferung haben, aber mit solchen Futures auf steigende oder fallende Preise wetten, führen dem Markt Liquidität zu und tragen somit zur Preisstabilität bei. Bis zur Jahrtausendwende wurde das Gros der Future-Verträge von Produzenten und Verarbeitern geschlossen, um sich dadurch gegen Preisschwankungen abzusichern ... ... dieser Artikel ist reserviert für Abonnentinnen und Abonnenten. Bitte wählen Sie unter folgenden Möglichkeiten:
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