Vorab im Web - Menschliche Entwicklung, Verteilungsgerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit stehen in einem engen Zusammenhang. Dieser Zusammenhang ist aber in den meisten Fällen negativ: Soziale Ungleichheit etwa fördert die Ausbeutung natürlicher Ressourcen. Win-win-win-Konstellationen zwischen den drei Ebenen sind aber herstellbar, wenn Politik auf lokaler, nationaler und globaler Ebene entsprechend ausgerichtet wird, argumentiert der Bericht über die menschliche Entwicklung 2011. Von Jörg Goldberg
Der diesjährige Bericht zur menschlichen Entwicklung (HDR) bereitet auf den Rio+20-Gipfel 2012 in Brasilien vor, auf welchem u. a. eine Bilanz der Beschlüsse des „Erdgipfels“ von 1992 zu ziehen sein wird. Der Text macht auf den engen Zusammenhang zwischen gerechteren Verteilungsverhältnissen einerseits und ökologischer Nachhaltigkeit andererseits aufmerksam. Damit greift er ein Thema auf, das in der Umweltdebatte bislang oft vernachlässigt wurde: Soziale Ungleichheit gefährdet die ökologische Nachhaltigkeit. Gerechtere Verteilungsverhältnisse müssen integrierter Bestandteil von Politiken zum Schutz der natürlichen Ressourcen sein ... ... dieser Artikel erscheint in W&E-Hintergrund Nov 2011 und ist reserviert für Abonnentinnen und Abonnenten. Bitte wählen Sie unter folgenden Möglichkeiten:
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