Nur im Web – Im „Durban-Sprech“ (neudeutsch für: öffiziöse Sprachregelung auf und am Rande der Konferenz) waren die USA, China und Indien unisono die Bösewichte und Bremser. Das indische Centre for Science and Environment (CSE) sieht dies anders. Für die renommierte indische NGO ist mit Durban die Gerechtigkeitsfrage („equity“) auf die Agenda der Klimaverhandlungen zurückgekehrt. W&E dokumentiert die CSE-Position mit den Hauptbeschlüssen der COP 17 und weitere NGO-Stellungnahmen.
Unsere Einschätzung
Die Durban-Konferenz ist ein Wendepunkt in den Verhandlungen über den Klimawandel, da die Entwicklungsländer Erfolge erzielt haben, auch wenn damit viel Bitterkeit und Kampf verbunden war. In Durban hat die Welt sich auf dringliches Handeln verständigt. Doch jetzt ist entscheidend, dass dieses Handeln zur Emissionsreduktion auf Gerechtigkeit gründen muss. Indiens Vorschlag zur Gerechtigkeitsfrage hat Eingang in den Arbeitsplan für die nächste Konferenz gefunden ... ... dieser Artikel ist exklusiv reserviert für Abonnentinnen und Abonnenten. Bitte wählen Sie unter folgenden Möglichkeiten:
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