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Occupy Rio plus 20 Nachhaltige Entwicklung war einmal ein zentrales Leitbild, das Hoffnungen auf die globale Lösung sozialer und ökologischer Probleme weckte. Inzwischen wird der Begriff eher beliebig verwendet – oder nur noch als zweitrangiges Ziel, wie auch im Vorfeld zur Rio plus 20-Konferenz 2012. An seine Stelle ist die Green Economy getreten; ein Konzept, das schon auf dem Weg nach Rio auf der Strecke bleiben wird.
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G20: Das falsche Forum für Entwicklungspolitik Die G20 hat auf dem Gipfel in Cannes ihre Führungsrolle im System der multilateralen Institutionen weiter ausgebaut. Sie hat sich zum Steuerungsausschuss der internationalen Entwicklungspolitik gemacht. Doch sie ist nicht die richtige Gruppe für diesen Job, und sie füllt ihn schlecht aus.
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Das Europäische Paket und die Europäische Krise In der Nacht vom 26. zum 27. Oktober 2011 haben sich die Regierungen der EU-Länder auf ein Paket gegen die sog. Euro-Schuldenkrise geeinigt. Die Einigung ist ein Etappenerfolg, aber die wichtigen Probleme - die Handelsungleichgewichte und die oligopolistische, undemokratische Machtballung auf den Finanzmärkten - bleiben bestehen.
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Der Vergabe-Skandal in der Entwicklungshilfe Die Pariser Deklaration und die Accra Agenda for Action, die wichtigsten Abkommen zur Effektivität der Entwicklungshilfe, waren ein erster Versuch, die Hilfe wirksam zur Armutsbekämpfung und für nachhaltige Entwicklung einzusetzen. Aber bisher wurde der Frage, wie sich die armen Menschen und Länder selbst helfen können, um langfristig unabhängig von Entwicklungshilfe zu werden, wenig Aufmerksamkeit geschenkt.
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Warum die Krise immer noch kein Ende findet Die sich jetzt abzeichnende neuerliche Rezession ist die wohl am häufigsten vorhergesagte Krise der letzten Zeit. Kaum ein internationaler Wirtschaftsausblick, der ohne die Diagnose von der "fragilen Erholung" mit ihren vielen Abwärtsrisiken auskam. Einige dieser Risiken sind inzwischen so groß, dass sie das Gesamtbild prägen: Die Krise ist wieder da, wenn sie denn jemals überwunden war.
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Wie Christine Lagarde den Fonds reformieren sollte Am 5. Juli 2011 wird Christine Lagarde ihr neues Amt als Geschäftsführende Direktorin des IWF antreten. Die Amtszeit dauert regulär fünf Jahre. Lagardes Vorgänger, Dominique Strauss-Kahn, musste bekanntlich wegen einer Vergewaltigungsanklage zurücktreten, die gerade in sich zusammenbricht.
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Neues Afrika-Konzept: Auf gleicher Augenhöhe? Papier ist bekanntermaßen geduldig, und Sprache trügerisch. Doch dazu gleich mehr. Erst einmal lässt sich konzedieren, dass sich die deutsche Außen- und Entwicklungspolitik bemüht hat, mit dem neuen Afrika-Konzept Farbe zu bekennen. Sie sollte sich daran messen lassen.
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Der griechischen Tragödie vorletzter Akt? Die Krisenpolitik in der Eurozone erinnert stark an die medizinische Standardbehandlung des Mittelalters, den Aderlass. Das Prinzip dahinter: Wenn's beim ersten Mal nicht funktioniert, probieren wir es solange, bis es wirkt - oder der Patient stirbt.
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Erster Weltentwicklungsbericht zu Gender Die Weltentwicklungsberichte (WDRs) sind die Vorzeigepublikationen der Weltbank. Sie sollen das Fortschrittsdenken der Bank demonstrieren. Da ist es verwunderlich, dass die Bank so lange gebraucht hat, um die Genderproblematik in den Fokus zu nehmen.
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Noch eine neue Partnerschaft für die Südflanke? Die Mittelmeerregion ist derzeit eine Krisenregion par excellence: Während die EU-Mitgliedsländer am Nordrand unter Finanz- und Schuldenkrisen leiden, werden die südlichen Anrainer von politisch-sozialen Revolten erschüttert, deren Ausgang noch nicht abzusehen ist. Nur mühsam stellt sich die Europäische Union auf die neue Lage ein.
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Mit Bio gegen Welthunger Ökologische Landwirtschaft kann die Lebensmittelproduktion - gerade in Entwicklungsländern - in fünf bis zehn Jahren verdoppeln und so einen bemerkenswerten Beitrag zur Lösung des Hungerproblems leisten, stellt ein neuer Report von Olivier De Schutter, UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, fest.
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2010 - Innovatives Jahr für die Armutsbekämpfung 2010 war ein Jahr bemerkenswerter konzeptioneller Einsichten und Innovationen auf der globalen Agenda der Armutsbekämpfung. 2011 muss das Jahr werden, in dem diese in spürbare Ergebnisse im Sinne sozialer Gerechtigkeit umgesetzt werden.
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