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02-2003

Im Informationsbrief Weltwirtschaft & Entwicklung (W&E) 02/2003 lesen Sie:

* Internationale Entwicklungsfinanzierung: Ein Millenniumfonds für die Millenniumziele?
In gewissem Gegensatz zum Bellizismus ihres Premierministers und zur Nibelungentreue gegenüber den USA in Sachen Irakkrieg präsentiert sich die britische Regierung gerne als Vorreiter in der internationalen Entwicklungsfinanzierung. Jüngstes Beispiel dafür ist die Initiative Londons zur Schaffung einer "International Finance Facility", eines Fonds, mit dem die Finanzierung der Millenniumziele, u.a. die Halbierung der Armut, gesichert werden soll. Von Rainer Falk.

* Neue Konditionalitätsleitlinien beim IWF: Unverzichtbar oder unbrauchbar?
Im September letzten Jahres nahm der Exekutivausschuß des Internationalen Währungsfonds (IWF) neue Leitlinien zur Ausrichtung seiner Konditionalität an. Diese Leitlinien sollen die Kreditauflagen effektiver, klarer und fokussierter machen, in den Empfängerländern die "Ownership" von Reformen erhöhen und eine bessere Koordination der Konditionalität des IWF mit der anderer Organisationen gewährleisten. Vivien Collingwood hat sich die neuen Leitlinien angesehen.

* Drittes Weltsozialforum in Porto Alegre: Motivationsschub für die Bewegung
In der Berichterstattung über das jüngste Weltsozialforum (WSF) betonten die einen die gewachsene politische Reife der weltweiten Bewegung für globale Gerechtigkeit. Andere hoben hervor, daß eher plakative Großveranstaltungen die Qualität des Diskurses über Alternativen zur neoliberalen Globalisierung beeinträchtigen. Ingrid Spiller hält den zuweilen schon begonnenen Abgesang auf das Forum für verfrüht und betont in ihrem Bericht für W&E die Motivationskraft, die von Porto Alegre ausgeht.

* Rubriken: W&E-Infospiegel (mit Kurzinfos, Lese- und Tagungshinweisen)


       
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