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W&E-Archiv 2021

Versicherungskonzerne vs. Argentinien und Bolivien

Nobelpreisträger Joseph Stiglitz, Ex-ILO-Generaldirektor Juan Somavia, der Präsident des UN-Netzwerks für Nachhaltige Entwicklungslösungen (SDSN) Jeffrey Sachs, der Ex-Untergeneralsekretär der UN José Antonio Ocampo und über 100 weitere hochrangige Entwicklungsexpert*innen haben eine Erklärung herausgebracht, in der sie gegen Versicherungskonzerne protestieren, die Argentinien und Bolivien vor dem ICSID der Weltbank verklagt haben.

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IWF/Weltbank: Frühjahrstagung ohne Ambition

Auf der Frühjahrstagung von IWF und Weltbank diese Woche, die wegen Covid-19 erneut virtuell stattfindet, können wir Maßnahmen zur Unterstützung der Erholung der Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen von der Pandemie erwarten. Diese sind löblich, bleiben aber weit hinter dem zurück, was erforderlich wäre, schreibt Mark Lowcock. Und an den Austeritätsvorgaben des IWF hat sich kaum etwas geändert, bemerkt Rebecca Ray.

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Beendet die globale Impf-Apartheid!

Mindestens 85 arme Länder werden vor 2023 keinen nennenswerten Zugang zu Impfstoffen gegen Corona haben. Unglücklicherweise wird ein Jahr Verzögerung in Ländern mit niedrigem und unterem mittleren Einkommen schätzungsweise 2,5 Millionen vermeidbare Tote kosten. Wie der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) es ausdrückt, steht die Welt an der Schwelle eines katastrophalen moralischen Scheiterns. Die neue Impf-Apartheid beleuchten Anis Chowdhury und Jomo Kwame Sundaram.

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Zwischen zwei Kontinenten: Zentralamerika

Während in den 70er und 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts zahlreiche politische Ereignisse in Zentralamerika häufig auch hierzulande in den Medien an prominenter Stelle auftauchten (v. a. die „Bürgerkriege“ in Nikaragua und El Salvador), sich mit beiden Ländern und den dortigen Befreiungsbewegungen die bis dahin breitesten Solidaritätsbeziehungen entwickelten, sind seit zwei oder drei Jahrzehnten nur in Ausnahmefällen (bei Naturkatastrophen oder im Falle von Karawanen verzweifelter Migrant*innen, die in die USA wollen, bei Gewalt- und Kriminalitätsexzessen) entsprechende Meldungen über diese Region zu vernehmen. Eine Buchvorstellung von Dieter Boris.

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W&E 01/2021

In dieser Ausgabe: Die Weltwirtschaft nach dem Horrorjahr 2020 +++ Zentralamerika zwischen zwei Kontinenten +++ W&E-Infospiegel +++ Ärgernis Rating-Agenturen

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Nach dem Horror-Jahr 2020

Die UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD) erwartet, dass die Weltwirtschaft in diesem Jahr um 4,7% wächst, etwas stärker als im letzten September vorhergesagt (4,3%). Dies ist teilweise auf die stärkere Erholung in den USA zurückzuführen, wo die Fortschritte der Impfkampagne und ein neuer fiskalischer Stimulus von 1,9 Billionen Dollar den Konsumausgaben einen Schub geben dürften – so ein Update des Trade & Development Reports (TDR), das sich Rainer Falk angesehen hat.

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Für eine faire Besteuerung internationaler Konzerne

Zu lange haben es internationale Institutionen nicht vermocht, eine der schädlichsten Aspekte der Globalisierung zu bearbeiten: Steuervermeidung und Steuerflucht von multinationalen Konzernen. Faire Besteuerung der Multinationalen muss eine zentrales Element jeden Steuersstems sein, das das ökonomische Wachstum antreiben und hohe Lebemsstandards für alle schaffen will.

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