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Regulierung als konservative Tarnkappe
Viele Linke glauben inzwischen, dass das Zeitalter Milton Friedmans sich dem Ende zuneigt. Ihre Hoffnung besteht darin, dass die derzeitige Finanzkrise die Kosten und Gefahren unzureichend regulierter Märkte demonstriert und so die Antiregulierungsphilosophie von Friedman und seinen Chicago-Boys diskreditiert hat. Doch die Wirklichkeit ist komplexer.
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Wieder aktuell: Die Baku-Tiflis-Ceyhan-Pipeline
Mit dem jüngsten Krieg im Kaukasus ist auch das kaspische Öl, das über Georgien in den Westen fließt, wieder in den Blickpunkt geraten. Schon vor gut fünf Jahren berichtete W&E über die vertraglichen und geostrategischen Hintergründe der größten Pipeline der Welt, die von einem BP-geführten Konsortium getragen wird und 2006 in Betrieb ging. Die derzeitigen Ereignisse verleihen dem Beitrag neue Aktualität.
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Norden in Katerstimmung, Süden abgekoppelt?
Während die jüngste Finanzkrise den Norden voll erwischt hat und die damit einher gehenden Verluste inzwischen auf rund 2 Billionen US-Dollar beziffert werden, scheinen die Konsequenzen im Süden weniger schwer zu sein. Zwar prognostizieren Experten auch dort eine baldige Verlangsamung des Wachstums. Doch die Lage ist differenzierter.
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Das Welthandelssystem in der Transformationskrise
Das erneute Scheitern der Doha-Runde der WTO in der letzten Woche zeigt, dass sich die Industriestaaten mit dem größeren wirtschaftlichen Gewicht der Schwellenländer und dem Selbstbewusstsein aller Entwicklungsländer noch immer schwer tun. Die Interessen der kleinbäuerlichen Landwirtschaft und die Forderung nach einem Speziellen Schutzmechanismus für Agrarprodukte erweisen sich als Knackpunkte.
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Eigenverantwortung und politischer Gestaltungsraum
Im kommenden September findet in Accra/Ghana ein Hochrangiges Forum zur Umsetzung der Pariser Erklärung über die Wirksamkeit der Entwicklungszusammenarbeit statt. Wie ein roter Faden zieht sich die Frage nach Eigenverantwortung ("ownership") und politischem Gestaltungsspielraum ("policy space") der Entwicklungsländer durch die Vorbereitung der Konferenz.
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Wie funktioniert eigentlich Ökonomie in Afrika?
In vielen Diskussionen über die Marginalisierung Afrikas in der Weltwirtschaft wird die Frage ausgeblendet, mit welcher Art ökonomischer Verhältnisse wir es dort eigentlich zu tun haben. Dies muss aber geklärt werden, um die Ursachen der entwicklungspolitischen Misserfolge verstehen und alternative Entwicklungswege diskutieren zu können.
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Ein New Deal gegen die globale Unsicherheit
Der Optimismus weicht der Angst, und die Hoffnung schwindet, dass es Dank des beschleunigten Wachstums im Süden einen Durchbruch bei der Zurückdrängung der Armut geben könnte. Auch im Norden wird wirtschaftliche Unsicherheit mehr und mehr mit Ungleichheit, Verschuldung und Sozialabbau assoziiert - so das neue World Economic and Social Survey (WESS) der UNO.
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Die Vierfach-Krise des globalen Kapitalismus
Nach Jahren des Wachstumsbooms und der Selbstzufriedenheit hat sich der Wind gedreht: Die Weltwirtschaft steht auf der Kippe, schreibt die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in ihrem neuen Jahresbericht. Doch die Krise der globalen Ökonomie ist nicht nur Thema für Zukunftsprognosen. Sie ist bereits aktuelle Realität.
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Entwicklungspolitik: Max Weber in Afrika
Die Entwicklungspolitik der Industrieländer besteht nur zum Teil - und zwar zum weniger wichtigen - aus Entwicklungsfinanzierung. Je ärmer und abhängiger die Entwicklungsländer sind, desto weniger können sie die als Beratung und ‚Politikdialog' angebotene Unterstützung ablehnen.
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Das Gespenst einer globalen Stagflation
Wird die zunehmende globale Inflation zu einer starken globalen Konjunkturabschwächung führen? Oder schlimmer noch, wird sie die Stagflation wieder auferstehen lassen, jene tödliche Kombination aus steigender Inflation und negativem Wachstum?
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Macht vs. Armut: Effektive Staaten und Beteiligung
Die globale Nahrungsmittelpreiskrise zeigt auf erschreckende Weise, wie verwundbar arme Länder weltweit sind – dieselben Länder, in die die reichen Industrienationen seit mehr als einem halben Jahrhundert Milliarden von Dollar an humanitärer Hilfe schicken, mit dem Ziel, die Armut auszurotten.
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Afrika: Hohes Wachstum ohne Nachhaltigkeit
Der Johannesburger Weltgipfel zur nachhaltigen Entwicklung (WSSD) von 2002 hatte keine allzu gute Presse. Unverbindliche Absichtserklärungen und die Hoffnung auf freiwilliges Wohlverhalten der Unternehmen prägten die Beschlüsse. Fünf Jahre nach dem Gipfel legt die UN-Wirtschaftskommission für Afrika (ECA) eine Bilanz in Form ihres zweiten Berichts zur nachhaltigen Entwicklung des Kontinents vor.
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Entwicklungshilfe: Es geht nicht nur um Geld
2008 ist ein kritisches Jahr für die Entwicklungshilfe, in dem untersucht wird, welchen Beitrag sie zur Bearbeitung der globalen Armut und Ungleichheit leistet. Die Doha-Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung wird Ende des Jahres überprüfen, inwieweit die 2002 in Monterrey beschlossenen Ziele erreicht wurden. Es geht um die Glaubwürdigkeit der Geber. Zwei neue Berichte geben Aufschluss.
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Beerdigung des Washington Consensus
Als Beerdigung des Washington Consensus, des neoliberalen Dreiklangs aus Deregulierung, Liberalisierung und Privatisierung, kommt der Bericht der von der Weltbank eingesetzten Kommission für Wachstum und Entwicklung daher. Im Mittelpunkt eines pragmatischen Mixes an politischen Empfehlungen steht eine Neubewertung der Rolle des Staates im Entwicklungsprozess.
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"Agflation" - Der Faktor Lebensmittelspekulation
In der Diskussion um die Ursachen der aktuellen Preishausse bei Nahrungsmitteln verweisen die einen auf steigende Nachfrage, die Verteuerung der Inputs und die Verknappung des Angebots. Andere halten die Lebensmittelspekulation für den entscheidenden Faktor. Unbestreitbar ist, dass die Wucht der Agflation, wie das Phänomen seit neuestem genannt wird, nur mit dem Spekulationsfaktor erklärt werden kann.
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Gefangen in globalen Wertschöpfungsketten
In Zeiten steigender Nahrungsmittelpreise sind nicht nur Agrarkraftstoffe unter Beschuss geraten, sondern auch die Tierproduktion. Das Kraftfutter macht dem Nahrungs- und Kraftstoffanbau wichtige Anbauflächen streitig. Hinzu kommen noch die Treibhausgasemissionen aus der Tierproduktion, steigende Gesundheitskosten für überernährte Menschen und die Tierschutzprobleme.
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Entwicklungshilfe, Wachstum und Armutsbekämpfung
Die Wirksamkeitsuntersuchungen der Entwicklungshilfe konzentrieren sich darauf, eine Wirkung der Hilfe auf das Wirtschaftswachstum nachzuweisen. Dies erklärt sich nur damit, dass viele ÖkonomInnen von einer linearen Wirkung des Wachstums auf die Armut ausgehen.
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Wider die Fundamentalkritik an der ODA
Kritik an der staatlichen Entwicklungshilfe ist berechtigt. Zu kritisieren ist, dass daraus nicht nur entwicklungsorientierte Programme finanziert werden, sondern auch Operationen, die mit Entwicklung nichts zu tun haben. Doch diese Zweckentfremdung taucht in der Fundamentalkritik an der Entwicklungshilfe überhaupt nicht auf.
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Biodiversität: Fairness und Verantwortung gefragt
Auf dem sog. Erdgipfel 1992 in Rio de Janeiro wurde neben der Agenda 21 sowie der Klimarahmenkonvention und der Wüstenkonvention die Konvention über die biologische Diversität (CBD) verabschiedet. Die 9. Konferenz der Vertragsstaaten (COP-9) der CDB tagt vom 19.-30. Mai in Bonn. Eine Vorschau.
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Menschenrechte und TNCs im dritten Ruggie-Report
John Ruggie, Harvard-Professor und Sonderbeauftragter für Wirtschaft und Menschenrechte des UN-Generalsekretärs, dokumentiert in seinem dritten Bericht, wie unzulänglich die gegenwärtigen Beschwerdemechanismen im Hinblick auf Menschenrechtsverletzungen durch Transnationale Konzerne (TNCs) sind. Wir würdigen den soeben publizierten Report.
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Der globale Countdown (III)
Ungeplant, ja sogar unfreiwillig wird dem vereinten Europa im kommenden Jahrzehnt immer stärker die Aufgabe zuwachsen, die globale Kooperation gegen die heraufziehenden Weltkrisen voranzutreiben. Der dritte und letzte Teil unseres Auszugs aus dem neuen Buch von Harald Schumann und Christiane Grefe beschreibt, warum Europa für diese Rolle prädestiert ist.
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Die Kluft zwischen Nord und Süd bleibt dramatisch
Das schnelle wirtschaftliche Wachstum in Entwicklungs- und Übergangsländern seit 2002 hat die Wohlstandslücke zwischen den Industrieländern und der Entwicklungswelt leicht verringert. Doch die Kluft bleibt groß, schlussfolgert ein Globalisierungsreport, der am Rande von UNCTAD XII in Accra/Ghana vorgestellt wurde.
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Neue W&E-Hintergrundserie: Von Monterrey nach Doha
Vom 29. November bis 2. Dezember 2008 findet in Doha, der Hauptstadt des Arabischen Emirats Katar, die zweite Weltkonferenz der UN über Entwicklungsfinanzierung („Financing for Development“ – FfD) statt. In einer neuen W&E-Hintergrundserie beleuchten wir die Themen des Vorbereitungsprozesses auf die Doha-Konferenz.
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Der globale Countdown (II)
Gibt es eine Alternative zu Rohstoffkriegen und Konflikten? Sind wir zur internationalen Zusammenarbeit verurteilt? Das neue Buch von Harald Schumann und Christiane Grefe ist ein leidenschaftliches Plädoyer für multilaterale Kooperation und globale Gerechtigkeit. Die zweite Folge unseres Auszugs handelt von den vergessenen Erfolgen der Weltgemeinschaft und dem Versagen der Weltmacht Amerika.
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Dossier: Das neue Gesicht des Hungers
Welthunger ist kein neues Phänomen. Vor der Explosion der Preise bei Brot und Reis waren 850 Millionen Menschen von chronischem Hunger betroffen. Jetzt sind es 100 Millionen mehr.
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Der globale Countdown
Das neue Weltsystem ist gefährlich instabil. Der wachsende Energiebedarf provoziert Konflikte. Der Klimawandel bedroht Millionen. Die deregulierten globalen Finanzmärkte stehen vor dem Kollaps. Doch zugleich birgt die globale Vernetzung nie gekannte Chancen ... Wir bringen Auszüge aus dem neuen Buch von Harald Schumann und Christiane Grefe.
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IWF und Weltbank vor einem neuen Comeback?
Zu früh gefreut haben sich wohl viele NGO-AktivistInnen, die in den letzten Monaten nicht müde wurden zu betonen, wie tief IWF und Weltbank in der Krise stecken. Auf der Frühjahrstagung vom 11.-13. April in Washington wurde eine andere Logik deutlich: Eine globale Dreifachkrise ist Wasser auf die Mühlen der Bretton-Woods-Zwillinge und spült neues Geld in ihre Kassen.
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Der EU-Klima-Kapitalismus aus Nord-Süd-Sicht
Mit ihrem Klima- und Energie-Paket geht es der Kommission um nicht weniger, als das Europa von 2050 zu gestalten. Der Erfolg dieses Vorhabens wird aus ihrer Sicht nicht zuletzt davon abhängen, "wie respektvoll wir mit der Welt um uns herum umgehen". Dies wirft auch die Frage auf, wie die neue EU-Strategie aus einer Nord-Süd-Perspektive zu bewerten ist.
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Der Entwicklungshilfe-Skandal
Nein, es sind nicht die kürzlich recycelten "Schneepflüge für Afrika". Es ist auch nicht das "goldene Bett", das ein afrikanischer Minister vor Jahren bestellte, aber aus eigener Tasche bezahlte. Es ist die banale Unverfrorenheit, mit der die großen Industrieländer regelmäßig Hilfsversprechen machen, die sie genauso regelmäßig brechen.
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Vor einer globalen Nahrungsmittelkrise?
Seit 2006 eskalieren die Preise für Agrarprodukte dramatisch und nähren die Furcht vor einer globalen Nahrungsmittelkrise. Der Preissprung betraf praktisch alle wichtigen Rohstoffe. Die Preise von Milchprodukten und vieler Getreidesorten haben sich 2007 mehr als verdoppelt und eine Rekordhöhe erreicht.
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Soziale Ausgestaltung der EPAs per Sozialkapitel?
Bisher ist es nicht gelungen, in der WTO einen Konsens über Sozialklauseln in Handelsverträgen zu erzielen. Im Oktober 2006 kündigte der Handelskommissar der Europäischen Union, Peter Mandelson, einen Prioritätenwechsel in der europäischen Handelspolitik an. Dieser bietet der EU auch die Chance, Vereinbarungen über die soziale Dimension ihrer Handelsbeziehungen zu treffen.
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Neue Brotaufstände? Die Proteste in Kamerun
Das Jahr 2008 lässt sich für Afrika nicht so gut an. Nach Kenia wurde in der letzten Woche Kamerun durch einen spontanen Generalstreik weitgehend lahm gelegt. Steigende Öl- und Nahrungsmittelpreise heizen die Unruhen in ganz Westafrika an. Ein Exklusivbericht aus Kamerun.
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W&E-Extra: Die Ursachen der Entwaldung Amazoniens
Im Januar 2008 musste die brasilianische Regierung einräumen, dass sich die Erfolgszahlen der Entwaldungssaison 2006/7 nicht wiederholen werden. Die aktuellen Zahlen deuten auf eine drastische Erhöhung der Entwaldung hin. Sie haben auch in Brasilien die öffentliche Diskussion um die Abholzung des Amazonaswaldes wieder ins Blickfeld gerückt.
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Wie Statistik die Weltwirtschaft verändert
Die Zunft der Ökonomen wurde im letzten Jahr von einer wahren Revolution erschüttert. Urplötzlich hat sich die Deutung der Welt verändert. Nach neuen Kaufkraftschätzungen geht es den Entwicklungsländern schlechter, und die weltweite Ungleichheit ist größer als bisher angenommen.
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Dauerstreit um Entwicklungshilfe: Die OECD-Bilanz
In ihrem neuen Jahresbericht legt die OECD eine - vorsichtig formuliert - durchwachsene Bilanz der Entwicklungspolitik der letzten Jahre vor. Gemessen an 12 Kriterien war diese in drei Fällen erfolgreich, in weiteren drei nicht erfolgreich, und in sechs war kein eindeutiges Urteil möglich. Bei näherem Hinsehen fällt das Urteil noch bescheidener aus.
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Verhandlungen EU-Indien: Freihandel mit Abstrichen
"Die indische Mittelklasse hungert nach aufregenden Essens- und Trinkerlebnissen", behauptet die EU-Agrar-Kommissarin Mariann Fischer Boel. Bis Ende 2008 soll ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien unter Dach und Fach sein. Die EU will u.a. Wein, Whiskey, Olivenöl und 40 Fischsorten nach Indien exportieren, wenn die Zölle fallen. Doch wem hilft diese Art des Freihandels?
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Davos-Nachlese: Kraftloses Weltwirtschaftsforum
Die Organisatoren des World Economic Forum in Davos bemühten sich redlich, aufmunternde Botschaften zu verbreiten. Allerdings wollte Optimismus beim weltgrößten Wirtschaftsmeeting in den Schweizer Alpen nicht so recht aufkommen. Zu sehr dominierten die schlechten Nachrichten von den Finanzmärkten.
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Kenia-Debatte: Was lehrt die Krise in Ostafrika?
Lange galt Kenia als Showcase einer halbwegs vorzeigbaren kapitalistischen Entwicklung in Afrika. Mit den Unruhen im Gefolge der Wahlen zur Jahreswende hat dieses Bild Risse bekommen. Signalisiert die derzeitige Krise das Ende eines Modells oder nur ein vorübergehendes Stottern des Motors? Welche Lehren sind zu ziehen, nicht zuletzt für die westliche Entwicklungspolitik?
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