Hauptdestination Afrika: Die neue Landnahme

Ernährungssicherheit oder Agrarkolonialismus?

Vorab im Web - Um die nationale Nahrungsmittelversorgung zu sichern, setzen Regierungen und private Unternehmen, vor allem aus Asien und den Golfstaaten, zunehmend auf neue große Agrarprojekte in anderen Ländern. Hintergrund dieser Landnahme, die durch internationale Finanzinstitutionen gefördert wird, sind zum einen die Preisschocks bei Grundnahrungsmitteln, zum anderen die Suche von Investoren nach neuen profitablen Anlagemöglichkeiten. Ein Bericht von Uwe Hoering.


Der Vertrag, den der südkoreanische Daewoo-Konzern im Juli 2008 mit Madagaskar abschloss, machte Schlagzeilen: Das Unternehmen pachtet 1,3 Mio. Hektar, die Hälfte der landwirtschaftlichen Nutzfläche der Insel, um Mais und Palmöl anzubauen. Nach Regierungsangaben handelt es sich dabei um „völlig unentwickeltes“ Land, für das das Unternehmen bestenfalls einen symbolischen Preis zahlt. Stattdessen hat es versprochen, in Straßen, Bewässerung und Vorratsspeicher zu investieren. Mit dem Projekt will Südkorea, der viertgrößte Maisimporteur, seine Abhängigkeit vom Weltmarkt verringern ...

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W&E 02/2009 und ist reserviert für Abonnentinnen und Abonnenten. Bitte wählen Sie unter folgenden Möglichkeiten:

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