UN-Finanzgipfel: Konsensuales Abschlussdokument

Doch noch Hoffnung am East River

Für viele Beteiligte völlig überraschend, legten die Unterhändler pünktlich zum Beginn der „UN-Konferenz zur globalen Wirtschafts- und Finanzkrise und ihrer Auswirkungen in den Entwicklungsländern“ einen Text für die Abschlusserklärung vor, der keine eckigen Klammern mehr enthält und auch ansonsten gruppenübergreifende Konsensbereitschaft atmet. Der UN-Finanzgipfel vom 24. bis 26. Juni 2009 beginnt nach den teils erbitterten Auseinandersetzungen im Vorfeld (>>> Dunkle Wolken über dem New Yorker Finanzgipfel) also eher hoffnungsfroh.


Vor allem zwei Punkte lassen hoffen, dass die Konferenz keine Eintagsfliege bleiben wird, sondern eine Station auf dem mühsamen Weg zur Stärkung des Mandats der Vereinten Nationen in Wirtschafts- und Finanzfragen: Vorgesehen ist die Einsetzung einer Arbeitsgruppe der UN-Vollversammlung, die das Follow-Up sicherstellen soll. Zur inhaltlichen Weiterarbeit bringt der Deklarationsentwurf die Bildung eines Expertenpanels zum Thema der Konferenz ins Gespräch, wenn man so will, eine Fortsetzung der Stiglitz-Kommission in breiterer Zusammensetzung.

W&E dokumentiert den Text des Outcome-Dokuments, wie er jetzt in New York bekannt wurde >>> hier.


Lesen Sie zum Thema auch
* unsere fortlaufende Konferenzberichterstattung im
>>> Blog Baustellen der Globalisierung,
* unsere neue
>>> W&E-Hintergrund-Serie Globale Krise und Entwicklungspolitik sowie
* unser
>>> W&E-Dossier: Die Dritte Welt und die Finanzkrise"

Veröffentlicht: 24.6.2009

* W&E abonnieren >>> hier.
* Paßwort vergessen? >>> hier.




Wirtschaftsgipfel der Armen








(C) 2004-2017 - Dies ist Ihr Exemplar für den persönlichen Gebrauch. Wenn Sie weitere Exemplare wünschen, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.

Diese Seite drucken