Eine industriepolitische Agenda für Afrika

Keine Angst vor dem Familienkrach in der UNO!

Vorab im Web – Seit fast zehn Jahren verzeichnet Afrika hohe gesamtwirtschaftliche Wachstumsraten. Internationale Investoren erkennen zunehmende Chancen, selbst die deutsche Bundeskanzlerin opferte drei Tage ihrer kostbaren Arbeitszeit, um der deutschen Wirtschaft den Rohstoffkontinent schmackhaft zu machen. Doch trotz anhaltender Expansion fällt ausgerechnet jener Bereich, der für die Entstehung von Arbeitsplätzen zentral ist, nämlich die verarbeitende Wirtschaft, immer weiter zurück, schreibt Jörg Goldberg.


Während Bergbau, Telekommunikation und Finanzdienstleistungen boomen, stagniert die Industrie. Ein gemeinsamer Bericht der UN-Organisation für Industrielle Entwicklung (UNIDO) und der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD) empfiehlt den Regierungen eine umfassende Industriepolitik, sieht aber die globalen Spielräume dafür schrumpfen. Ausgangspunkt des Berichts ist die weitgehend unbestrittene Feststellung, dass Entwicklung historisch immer mit strukturellem Wandel zugunsten der verarbeitenden Wirtschaft verbunden war. Nur hier können jene produktiven Arbeitsplätze entstehen, die zu einer eigenständigen und dauerhaften Überwindung von chronischer Armut unabdingbar sind: „Industrielle Entwicklung ist eine entscheidende Voraussetzung für nachhaltiges Wachstum und Armutsreduzierung“ (S. 110), resümieren UNIDO und UNCTAD …

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Lesen Sie in diesem Beitrag:

Relative De-Industrialisierung seit 1990
Fehlende Ursachenanalyse
Industriepolitische Strategien und globale Rahmenbedingungen

Über den Autor

Dr. Jörg Goldberg ist Ökonom und war viele Jahre Regierungsberater im Auftrag der GTZ in Afrika. Jetzt lebt er als Publizist in Frankfurt/Main.




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