Lateinamerikas trügerisches Jahrzehnt

Die brüchigen Stützen des Booms

Vorab im Web – Im letzten Jahr hat die Interamerikanische Entwicklungsbank (IDB) das “lateinamerikanische Jahrzehnt” ausgerufen. Diese Bezeichnung wurde ein paar Monate später vom Economist erneut aufgegriffen und seitdem von zahllosen Apologeten und Experten wiederholt. Doch der Boom des Kontinents basiert vielfach auf brüchigen Voraussetzungen, schreibt Andrés Valesco.


Um die Fachleute zum Jubeln zu bringen, gibt es nichts Besseres als etwas Wirtschaftswachstum. Und dieses findet in Lateinamerika statt; dem Internationalen Währungsfonds zufolge wuchs die Wirtschaft im letzten Jahr um 6%; dieses Jahr wird mit schätzungsweise 4,75% gerechnet. Verglichen mit der eher lahmen Entwicklung der letzten drei Jahrzehnte mutet dieses Tempo raketenhaft an. Und im Vergleich zu den jüngsten Negativrekorden in Nordamerika und Europa wird hier geradezu die Schallmauer durchbrochen ...

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W&E-Hintergrund September 2011 und ist reserviert für Abonnentinnen und Abonnenten. Bitte wählen Sie unter folgenden Möglichkeiten:

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Über den Autor

Andrés Velasco ist ehemaliger Finanzminister von Chile.


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