Der IWF entdeckt die Ungleichheit

Umdenken in internationalen Finanzinstitutionen?

Nur im Web – Jahrelang haben NGOs und Gewerkschaften vergeblich argumentiert, dass der Kampf gegen die Ungleichheit nicht einfach ideologisch motiviert ist, sondern auch eine praktisch-politische Option darstellt, deren Missachtung fatal wäre für die Weltwirtschaft und die menschliche Entwicklung. Doch jetzt wird Ungleichheit endlich auch zum Schlüsselthema für internationale Finanzinstitutionen und die Wissenschaftler, die ihre Operationen theoretisch untermauern, schreibt Michaela Mohnke.


Wenn Christine Lagarde, die neue Geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF) in ihren Reden stets betont, dass die wachsenden sozialen Spannungen eine der drei großen Herausforderungen für die Weltwirtschaft sind, dann reflektiert dies ein Umdenken, das in den großen Finanzinstitutionen schon länger zu beobachten ist. Das letzte Beispiel für diese Kehrtwende ist die September-Ausgabe der IWF-Zeitschrift „Finanzierung & Entwicklung“ (s. Hinweis), deren Titelseite und fast die Hälfte des Inhalts einem Sonderschwerpunkt unter dem Motto „Alle für einen: Warum Ungleichheit uns aus der Bahn wirft“ gewidmet sind ...

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Lesen Sie in diesem Beitrag:

Die Kluft wächst seit 25 Jahren
Epochaler Wandel
Grafik: Einkommensungleichheit global
Mehr Wachstum und weniger Ungleichheit gehen Hand in Hand

Über den Autor:

Michaela Mohnke ist freie Mitarbeiterin von W&E.


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