Wirtschaftswunderland Türkei?

Aufstrebender Markt zwischen Europa und Nahost

Vorab im Web - Im Vorfeld ihrer Türkei-Reise Ende Februar 2013 kündigte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel an, dass sie wieder Bewegung in die seit langem stockenden Verhandlungen zwischen der Europäischen Union (EU) und der Türkei bringen wolle. Doch real brachte der Besuch in dieser Hinsicht keine Ergebnisse. Dies ist auch nicht überraschend, meint Joachim Becker, der kurz vor Merkel dort war.


Angesichts der Misere der europäischen Peripherieländer und der massiven inneren Spannungen in der EU liegt die Erweiterung faktisch auf Eis. Dies wird in der Türkei auch so wahrgenommen. Sowohl ökonomisch wie politisch hat die EU für die türkische Regierung an Bedeutung eingebüßt. Das wirtschaftliche Interesse in den EU-Kernländern an der Türkei ist hingegen erheblich, gilt die Türkei doch als aufstrebendes Wirtschaftswunderland. Doch gibt es bei diesem „Wunder“ viele Fragezeichen. Denn die türkische Dynamik weist einige Parallelen mit dem spanischen Aufschwung in den Vorkrisenjahren auf, und das spanische Wunder endete ja bekanntlich in einem wirtschaftlichen Debakel...

... dieser Artikel erscheint in W&E-Hintergrund März-April 2013 und ist reserviert für Abonnentinnen und Abonnenten. Bitte wählen Sie unter folgenden Möglichkeiten:

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In diesem Artikel lesen Sie:

Kreditgetriebenes Wachstumsmodell
Rückläufige Bedeutung der EU bei hoher Importabhängigkeit
Externe Verwundbarkeit

Über den Autor:

Dr. Joachim Becker ist a.o. Professor an der Wirtschaftsuniversität Wien.




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