W&E-Hintergrund August 2014

70 Jahre nach Bretton Woods

BRICS-Konkurrenz für IWF und Weltbank
Schuldenzyklen von Mexiko bis New York
Lösungswege und Reformbedarf
Die politische Formierung des Südens


Die Gründung von IWF und Weltbank vor genau 70 Jahren in dem kleinen Ort Bretton Woods im US-amerikanischen Bundesstaat New Hampshire, wo im Juli 1944 Vertreter von 44 Staaten die neue, bis heute gültige Weltwährungs- und Finanzordnung beschlossen hatten, ist gebührend gewürdigt worden. Doch kaum jemand hat den Treppenwitz der Weltgeschichte wahrgenommen, dass just am 70. Jahrestag von Bretton Woods die Staatschefs der BRICS-Staaten, das sind Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika, im brasilianischen Fortaleza ein trompetenlautes Geburtstagsständchen dargebracht haben. Sie haben nämlich am 15. Juli 2014 nicht weniger als ein Anti-Bretton-Woods-System aus der Taufe gehoben. Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg ist schon mehrfach beendet worden: mit dem Ende der Wirtschaftswunder in den 1970er Jahren, mit dem Zusammenbruch des Systems fixierter Wechselkurse 1973, mit der Ölkrise und dem Ende billiger Energie, dem Kollaps des real existierenden Sozialismus 1989. Nun aber ist die Ordnung, die die Welt nach 1945 zusammengehalten hat, endgültig Geschichte, schreibt Elmar Altvater.


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Dieser W&E-Hintergrund erscheint im Rahmen der Serie "Multilateralismus: Krise und Alternativen" in Zusammenarbeit mit dem Global Policy Forum Europe, Bonn, und Brot für die Welt, Berlin, sowie mit freundlicher Unterstützung von Oxfam Deutschland, Berlin.

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