Assoziierung Teil des Problems, nicht der Lösung

Die EU-Strategie im Ukrainekonflikt

Vorab im Web - Die EU preist das umstrittene Assoziationsabkommen mit der Ukraine als Beitrag zur Stabilisierung des Landes und als Weg aus dessen wirtschaftlicher Misere. Am 21. März unterzeichneten die EU und die Ukraine den politischen Teil des Abkommens. Außerdem gewährte die EU übergangsweise Handelserleichterungen für ukrainische Exporte. Das volle Abkommen soll nun nach den ukrainischen Wahlen Ende Mai in Kraft treten. Entgegen den Beteuerungen der EU verschärft das Abkommen die Spannungen in der Ukraine wie deren wirtschaftlichen Probleme, zeigt Joachim Becker.


Die Assoziationsabkommen, welche die EU im postsowjetischen Raum vorantreibt, sind ein Schlüsselelement bei der Ausweitung der EU-Einfluss-Sphäre nach Osten. Georgien und Moldawien, wo das Abkommen ebenfalls stark umstritten ist, paraphierten Assoziationsabkommen Ende November 2013 in Vilnius. Armenien lehnte im Vorfeld des Gipfels von Vilnius die Unterzeichnung eines solchen Abkommens ab. Und in der Ukraine löste es massive Konflikte aus ...

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Über den Autor:

Dr. Joachim Becker ist a.o. Professor an der Wirtschaftsuniversität Wien.


In diesem Artikel lesen Sie:

Geoökonomie und Geopolitik
Die Ukraine zwischen der EU und Russland
Eintrittskarte zu vertiefter Unterentwicklung
Negativmodell West-Balkan



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