W&E 06/2018

In dieser Ausgabe lesen Sie:

* Weltinvestitionsbericht 2018: Globalisierung, FDI und Neue Industriepolitik
Der aktuelle Weltinvestitionsbericht (WIR 2018) der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD) vermeldet scheinbar Sensationelles: Die internationalen Direktinvestitionen sind 2017 eingebrochen, für manchen Beobachter ein weiterer Beleg für den Siegeszug des Protektionismus. Ein genauerer Blick auf die Zahlen zeigt allerdings, dass davon keine Rede sein kann. Interessanter sind die von der UNCTAD entwickelten Konzepte für eine neue Industriepolitik, schreibt Jörg Goldberg.

* Kritischer UN-Bericht zum IWF: Großes Gehirn, überhöhtes Ego, winziges Gewissen
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat ein “winziges Gewissen” und muss mehr tun, um die Menschen mit niedrigem Einkommen und hoher Verwundbarkeit davor zu schützen, die Hauptlast der Austeritätspolitik zu tragen. Das (und noch mehr) schlussfolgert ein neuer Bericht des UN-Sonderberichterstatters für extreme Armut und Menschenrechte, Philip Alston, den sich Rainer Falk näher angesehen hat.

* Der Atomwaffensperrvertrag und der Korea-Konflikt: Atomare Abrüstung schließt die USA ein
Es gibt zwei Arten von Außenpolitik; eine davon beruht auf dem Grundsatz „Macht setzt Recht“ und die andere auf dem Völkerrecht. Die USA wollen beides haben: andere Länder gemäß dem Völkerrecht zur Verantwortung ziehen und sich zugleich selbst davon ausnehmen. Und das gilt nirgends mehr als im Bereich der Atomwaffen. Doch Amerikas Ansatz ist zum Scheitern verurteilt, mein Jeffrey D. Sachs.

* Rubriken:
W&E-Infospiegel (mit Kurzinfos, Termin- und Lesehinweisen)

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