W&E 07-08/2018

In dieser Ausgabe lesen Sie:

* Samir Amins neuer Marxismus. Nachruf auf einen großen Theoretiker
Mit Samir Amin verstarb am 12. August 2018 einer der großen Theoretiker des kapitalistischen Weltsystems, der Renaissance des Marxismus im Anschluss an die gesellschaftliche Krise am Ende des Zweiten Weltkriegs und des Kolonialsystems. Amin war der hervorragendste Vertreter des wissenschaftlichen Marxismus nach der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs. Er war Mentor und Motor der idealistischen Promotoren des Entkolonisierungsprozesses im Süden. Und doch dokumentiert er wie kein anderer die Grenzen der Marx‘schen Theorie, schreibt Hartmut Elsenhans.

* Links-populare Wende in Mexiko? Wahlsieger Andrés Manuel López Obrador (AMLO)
Der mit 53% hohe und eindeutige Sieg von Andrés Manuel López Obrador – oder AMLO, wie er in Mexiko genannt wird – in den mexikanischen Präsidentschaftswahlen vom 1. Juli 2018 war in dieser Größenordnung, die erstmalig in korrekten Wahlen erreicht wurde, kaum erwartet worden. Mit ca. 63% lag die Wahlbeteiligung für mexikanische Verhältnisse ziemlich hoch. Von Dieter Boris.

* Nach 20 Jahren ist er wieder da: Ein neuer IWF in Argentinien?
Die Argentinier erleben dieser Tage ihr Déjà-vu: Als Teil eines Anpassungspakets, das an einen Kredit des Internationalen Währungsfonds (IWF) geknüpft ist, kündigt die Regierung massive Entlassungen und einen Einstellungsstopp an. Tausende öffentlich Beschäftigter werden erneut gezwungen, die bittere Pille der Austerität zu schlucken, die das neue IWF-Programm mit erhöhter zielgruppengenauer Sozialhilfe zusammenbringen will. Eine Analyse von Bodo Ellmers, Maria Romero und Gino Brunswijck.

* Chinas neuer außenpolitischer Aktivismus: Xi Jinpings Vision von Global Governance
Der Kontrast zwischen dem Chaos im Westen – offen erkennbar auf dem NATO-Gipfel sowie dem G7-Treffen im Juni in Kanada – und Chinas wachsendem internationalen Selbstvertrauen wird mit jedem Tag deutlicher. Im Juni hat die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) ihre Zentrale Arbeitskonferenz zur Außenpolitik abgeschlossen, die zweite, seit Xi Jinping 2012 Chinas unangefochtener Herrscher wurde. Eine Analyse von Kevin Rudd.

* In der Tradition der US-Rechten: Trumps Antieuropäismus jenseits des Handelskriegs
Nach der anfänglichen Euphorie über den handelspolitischen „Durchbruch“ von US-Präsident Donald Trump und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker ist jetzt eher Ernüchterung vorherrschend. Verwiesen wird auf die geringe Substanz der Verabredung (einstweiliger Verzicht der USA auf Strafzölle gegen Autoimporte, Aufnahme von Freihandelsverhandlungen – TTIP 2.0? – mehr Importe von – genmanipuliertem – Soja und – gefracktem – Flüssiggas durch die USA) und die Launenhaftigkeit und Unberechenbarkeit des US-Präsidenten. John Feffer zeigt, dass die jüngsten Ausfälle Trumps kein Zufall waren.

* Rubriken:
W&E-Infospiegel (mit Kurzinfos, Termin- und Lesehinweisen) und W&E-Update (politische Terminvorschau für das 3. Quartal 2018

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