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Bei uns lesen Sie schon heute ...

... was morgen Mainstream ist: z.B. G20-Gipfel

Seit Jahren haben W&E-Autoren vorgeschlagen, den exklusiven Klub der G8 durch ein Gipfelforum aus dem Kreis der Finanzminister-G20 zu ersetzen. Jetzt findet der Weltfinanzgipfel am 15. November 2008 als G20-Gipfel in Washington statt.

Im Informationsbrief Weltwirtschaft & Entwicklung stand schon 2004:


"Seit diesem Frühjahr wird in hochrangigen Kreisen die Frage diskutiert, ob die G20 der Finanzminister zu einer G20 der Staats- und Regierungschefs aufgewertet werden sollte, um die zunehmend ineffektive und als unrepräsentativ geltende G8 als höchstes weltwirtschaftliches Steuerungsorgan zu ersetzen.."

(Rainer Falk in: W&E 11/2004)


... was morgen Mainstream ist: z.B. Strauss-Kahn

Inzwischen hat auch der designierte Geschäftsführende Direktor des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, angeregt, bei der Reform der Governance-Strukturen im IWF - zusätzlich zu einer Neuverteilung der Stimmrechte - ein System doppelter Mehrheiten einzuführen (>>> Strauss-Kahn für System doppelter Mehrheit im IWF).

Im Informationsbrief Weltwirtschaft & Entwicklung stand schon 1994:


"Wenngleich eine 'Demokratisierung' nach dem UN-Modell ('Ein Land - eine Stimme') unrealistisch ist und auch dem Charakter der beiden (Bretton-Woods-) Institutionen nicht angemessen wäre, gibt es doch eine Reihe von Optionen, die als Richtschnur zur Beseitigung des derzeitigen Machtungleichgewichts dienen können. Diese reichen von einer Stärkung des Einflusses der Einwicklungsländer im Bereich der Basisstimmrechte im IWF, über ein governance-Modell, das (wie in der GEF) das Konsensprinzip mit dem Prinzip der doppelten Mehrheiten kombiniert, bis hin zur annähernden Parität zwischen Industrie- und Entwicklungsländern (Montreal-Modell)."

(Rainer Falk in einem WEED-Memorandum zum 50. Jahrestag von IWF und Weltbank in: W&E-Sonderdienst, Nr. 5/5. September 1994)


... was morgen Mainstream ist: z.B. Angela Merkel

Jetzt ist auch Angela Merkel der Meinung, daß Klimagerechtigkeit nur über einen Pro-Kopf-Ansatz hergestellt werden kann, bei dem die Obergrenzen beim CO2-Ausstoß nach der Bevölkerungszahl eines Landes festgelegt werden.

Im Informationsbrief Weltwirtschaft & Entwicklung stand schon 1992:

"... sollte die tolerierbare Menge (von Treibhausgasemissionen) entsprechend der Bevölkerungszahl jedes Landes aufgeteilt werden. Damit entspricht die zulässige Emissionsquote eines jeden Landes seiner Bevölkerungszahl... Es wird behauptet, daß mit diesem Verfahren einigen Ländern durch Bevölkerungswachstum Vorteile entstünden. Um dies zu verhindern, könnten die nationalen Quoten auf dem Niveau der Bevölkerungsentwicklung eingefroren werden, das zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses bestand."

(Anil Agarwal und Sunita Narain in einem Statement des Zentrums für Wissenschaft und Umwelt, Neu-Delhi, in: W&E-Sonderdienst (Maracujá), Nr. 3/31. März 1992)


... was morgen Mainstream ist: z.B. Gordon Brown

2005 auf dem G8-Gipfel in Gleneagles gab es endlich einen Durchbruch in der Entschuldung der ärmsten Länder, den Gordon Brown als britischer Finanzminister wesentlich vorbereitet hatte. Zwar war die Zahl der berücksichtigten Länder zu klein - doch das Prinzip der Schuldenstreichung - auch bei IWF und Weltbank - wird schon lange nicht mehr bestritten.

Im Informationsbrief Weltwirtschaft & Entwicklung hieß es 1994:

"Das vielleicht größte Versäumnis der offiziellen Schuldenstrategie besteht darin, daß sie nichts dazu beiträgt, den Schuldendienst an die multilateralen Institutionen zu verringern, der eine immer herausragendere Position im Verschuldungsprofil der Staaten Subsahara-Afrikas einnimmt. Während IWF und Weltbank abkassieren, ist die öffentliche Entwicklungshilfe an die Länder südlich der Sahara allein 1992 um 22% gefallen."

(Der IWF in Afrika: Perverser Ressourcenabzug, in: W&E 02/4. Februar 1994)


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