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Hundert Tage Weltbank-Präsident Jim Yong Kim
Noch hat die Diskussion über die Nachfolgeforderungen zu den Millennium-Entwicklungszielen (MDGs), die 2015 auslaufen, gar nicht so recht begonnen, und schon wartet der neue Weltbank-Präsident Jim Yong Kim mit einer neuen Orientierung für die nächste Etappe auf: Nicht mehr um die bloße Reduzierung der Armut soll es gehen, sondern um nicht mehr und nicht weniger als ihre Beendigung.
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Wie abhängig ist die Peripherie noch?
Bezüglich des internationalen Konjunkturzusammenhangs galt lange Zeit die - populär formulierte - Regel: "Wenn die US-Wirtschaft niest, bekommt der Rest der Welt eine Erkältung." So schien es auch bei der (immer noch aktuellen) Weltwirtschaftskrise ab 2008 zu sein. Doch diesmal kam es anders.
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Zwischen Sozialreformen und Überlebenskampf
China wird in der europäischen Öffentlichkeit meist als Gewinner der Globalisierung wahrgenommen. Erst in letzter Zeit werden, wie das aktuelle Beispiel des Apple-Zulieferers Foxconn zeigt, auch die zunehmenden Arbeitskämpfe wahrgenommen.
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Warum Chávez erneut die Wahl gewann
Hugo Chávez wurde am Sonntag mit einem Vorsprung von 11% zum Präsidenten Venezuelas wiedergewählt. Für die meisten Leute, die über ihn in den internationalen Medien gehört oder gelesen haben, ist dies wahrscheinlich eine irritierende Nachricht. Denn fast alle Nachrichten, die aus Venezuela zu uns gelangen, sind schlecht. Doch es gibt eine andere Seite der Geschichte.
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Abkoppelung oder nachholende Industrialisierung?
Während sich in den Industrieländern auch nach fünf Jahren kein Ausweg aus der Krise abzeichnet, blicken die Prognostiker mit Hoffen und Bangen nach Asien, Lateinamerika und selbst nach Afrika. Deren Ökonomien wachsen noch immer rasch und sind willkommene Absatzmärkte für die Exporte der Industrieländer. Angesichts der hohen, aber doch nachlassenden Wachstumsdynamik in der ehemaligen Peripherie ist aber ungewiss, ob das so bleibt.
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Bedrohte MDGs: Klaffende Lücken
Rechtzeitig zum Beginn des Regierungschef- und Ministersegments der diesjährigen Vollversammlung hat die entwicklungspolitische Abteilung der UN ihren neuen GAP-Report zur Umsetzung der Millennium-Entwicklungsziele (MDGs) vorgelegt.
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Statt G20 ein Globaler Wirtschaftsrat?
Die Gruppe der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) war eine bemerkenswerte Erweiterung der Repräsentation von Ländern am Tisch der globalen wirtschaftlichen Governance. Doch ihre Zeit ist abgelaufen; sie sollte durch einen repräsentativen Globalen Wirtschaftsrat ersetzt werden.
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TDR 2012: Gegen die Politik der Ungleichheit
Schon zur Mitte des letzten Jahrzehnts war an dieser Stelle von der "Wiederentdeckung der Ungleichheit" die Rede. Doch keine Organisation verortet die Ungleichheit so scharfsinnig im Kontext politischer und ökonomischer Strategien wie die in Genf ansässige UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD).
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Und wenn die Erholung nicht stattfindet?
Die meisten Politiker und Experten haben ein ausgeprägtes Eigeninteresse daran, bessere Zeiten zu versprechen, vorausgesetzt man folgt ihrem Rat. Die gegenwärtigen weltweiten wirtschaftlichen Probleme haben daran nichts geändert. Doch was ist, wenn das nicht gerechtfertigt ist?
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Wie die Krise den Süden erreicht
Noch vor einem Jahr waren die Emerging Markets, die Schwellenländer, als Starperformer der Weltwirtschaft in aller Munde. Inzwischen ist die Euphorie teilweise der Ernüchterung gewichen. Denn die Wachstumsraten dieser Länder sind in diesem Jahr deutlich niedriger als im Durchschnitt der letzten Jahre - vorübergehender Abschwung oder Ende eine Höhenflugs?
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Zwischen Export, Austerität und leichtem Umsteuern
Polen, die Tschechische Republik und die Slowakei haben die erste Phase der Krise 2008/2009 noch relativ gut überstanden. Doch jetzt sind die sie erneut im Abschwung, die tschechische Ökonomie schrumpft sogar im europäischen Vergleich besonders rasch.
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Globales Netzwerk zur Lösung globaler Probleme
Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon, rief im August 2012 ein neues unabhängiges Netzwerk ins Leben, das Sustainable Development Solutions Network. Mit der Leitung des SDSN wurde Bans bisheriger Sonderberater für die Millennium-Entwicklungsziele, Jeffrey D. Sachs, beauftragt.
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Europäische Union oder Eurozone?
Am 26. Juli hat sich die Europäische Zentralbank (EZB) durch ihren Präsidenten, Mario Draghi, dazu verpflichtet, "alles Notwendige zu tun, um den Euro zu bewahren." Nehmen wir die Erklärung von Mario Draghi beim Wort und sehen uns an, welche Folgen sie kurzfristig und mittelfristig hätte.
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Vor einer neuen Nahrungsmittel-Krise…
Von wegen Sommerloch: Fast über Nacht ist die Angst vor einer neuen Nahrungsmittel-Krise zurückgekehrt. Neu aufgeflackert ist auch die Kontroverse: Pflanzentreibstoffe oder Lebensmittel? Und auf den Finanzmärkten hat eine neue Welle der Spekulation mit Nahrungsmittel-Titeln eingesetzt.
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Zeit für eine neue Entwicklungsagenda
Die Vereinten Nationen bereiten eine Entwicklungsagenda für die Zeit nach 2015 vor, die die Millennium-Entwicklungsziele (MDGs) ersetzen soll. Die Inhalte, die geplanten Ereignisse und die erwarteten praktischen Effekte dieser Agenda sind noch verschwommen. Doch die Erwartungen an den Prozess steigen schon heute.
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Die Weltwirtschaft im Sommerloch
Die Monate Juli und August gelten gemeinhin als “Sommerloch”. Im Finanzsektor hingegen sorgten sie oftmals für helle Aufregung. Im Juli 1997 brach die Finanzkrise in Asien aus. Fast genau zehn Jahre später – im August 2007 – begann die globale Finanzkrise. Weitere fünf Jahre danach ist immer noch von den „Meta-Unsicherheiten“ der Weltwirtschaft die Rede.
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Globale Trends ausländischer Direktinvestitionen
Trotz anhaltender negativer Effekte der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise und der aktuellen Schuldenkrise in Europa stiegen die weltweiten ausländischen Direktinvestitionen (FDI) 2011 um 16% auf 1,5 Billionen Dollar. Damit lagen sie erstmals über dem Durchschnitt der Jahre vor der Krise (2005-2007), aber immer noch um 23% unter dem Rekordjahr 2007.
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Neuorientierung globaler Investitionspolitik?
Die UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD) hat Leitplanken für eine neue Investitionspolitik im Sinne nachhaltiger Entwicklung vorgestellt, ein "Investment Policy Framework for Sustainable Development" (IPFSD). Die Leitplanken bilden den Schwerpunkt des jüngsten Weltinvestitionsberichts (WIR 2012) und zielen auf eine "neue Generation" internationaler Investitionspolitik.
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Plus-20-Rituale oder: Rückschritt um zwei Dekaden?
Rio+20 war erst der Anfang. Es folgen Wien+20, Kairo+20, Kopenhagen+20 und Peking+20. Gleichzeitig hat Rio+20 gezeigt, dass der UN-Multilateralismus ebenso in der Krise steckt wie die "Partnerschaft" zwischen den Regierungen und der Zivilgesellschaft. Trotzdem schlägt UN-Generalsekretär Ban Ki-moon eine 5. Weltfrauenkonferenz vor.
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Enormes Potential: Internationale Steuern
Erneut fordern die Vereinten Nationen eine internationale Steuer, die - zusammen mit anderen innovativen Finanzierungsmechanismen - über 400 Mrd. US-Dollar für entwicklungspolitische und andere globale Herausforderungen wie den Klimawandel erbringen soll.
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Neoliberales Versagen à la Mexiko
Wenn jemals ein Wahlausgang aufgrund wirtschaftlicher Faktoren vorhergesagt werden konnte, dann der in Mexiko. Die herrschende PAN-Partei musste verlieren, da sie mehr als elf Jahre lang ein grundlegendes wirtschaftliches Versagen zu verantworten hatte.
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Das war Rio+20: Mau, mager, minimal
Die Minimalkompromisse der Rio+20-Konferenz hatten sich schon in den Vorverhandlungen abgezeichnet. Wer angesichts der mauen Ergebnisse von einem "kolossalen Scheitern" des Gipfels spricht oder gar den Multilateralismus gleich gänzlich für tot erklärt, verkennt allerdings die Logik globaler Verhandlungsprozesse.
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