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Argentiniens wirtschaftliche Erfolgsgeschichte
Rechtzeitig zur bahnbrechenden Wiederwahl von Cristina Kirchner kommt das Centre for Economic Policy Research (CEPR) in Washington mit einer Studie heraus, die zeigt, wie bemerkenswert gut sich die wirtschaftlichen und sozialen Indikatoren seit der Zahlungsunfähigkeit des Landes vor neun Jahren entwickelt haben.
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Deutsche Bank & Co. verschärfen Welthunger
Die Spekulation mit Agrar-Rohstoffen treibt Nahrungsmittelpreise in die Höhe. Investmentbanken wie die Deutsche Bank und Goldman Sachs sowie die Verwalter von Versicherungen, Pensionsfonds und Stiftungen machen sich dadurch mitschuldig an Hungersnöten in den ärmsten Ländern der Welt.
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Ägyptens illegitime Schulden
Ein Blick auf Ägyptens öffentliche Finanzen zeigt eine verstörende Tatsache: Die Zinsen, die das Land auf seine Auslandskredite zahlt, sind höher als die Haushaltsposten für Bildung, Gesundheit und Wohnungsbau zusammen. Tatsächlich machen diese Kosten für den Schuldendienst allein 22% der gesamten ägyptischen Staatsausgaben aus.
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Klare Worte zum Welternährungstag 2011
Preisschwankungen gehören derzeit zu den größten Bedrohungen für die Nahrungsmittelsicherheit der Armen. "Nahrungsmittelpreise - Von der Krise zur Stabilität" lautete deshalb das Thema des diesjährigen Welternährungstages am 16. Oktober. Im Vorfeld meldeten sich zahlreiche Experten zu Wort, die sich in einem Punkt einig sind: Es bedarf dringend einer Regulierung der Warenterminbörsen.
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Finanzminister-Treffen vor dem G20-Gipfel
Angesichts gravierender Differenzen in Europa, insbesondere zwischen Deutschland und Frankreich, und des an Schärfe zunehmenden Streits zwischen den USA und China über Wechselkurse und globale Ungleichgewichte waren spektakuläre Durchbrüche ausgeschlossen, als die Finanzminister und Zentralbank-Chefs der Gruppe der 20 am 14./15. Oktober zu ihrem letzten Treffen vor dem G20-Gipfel zusammen kamen.
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Rekapitalisierung und die Schlacht um Basel III
Durch die Eurokrise und die Altlasten der Finanzkrise könnte es bald zu einer neuen Welle an Bankpleiten und Bankrettungen kommen. Währenddessen läuft die Umsetzung neuer Eigenkapitalregeln auf internationaler und EU-Ebene, doch sie begegnet heftigem Widerstand. Es ist also ungewiss, welche Banken Basel III tatsächlich erleben werden.
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Ein neues planetarisches Überlebensmodell
Nächstes Jahr im Juni werden die führenden Politiker in Rio de Janeiro zusammenkommen, um den 20. Jahrestag des Erdgipfels zu würdigen. Ein anderes Wachstum, das sowohl den ökologischen Grenzen des Planeten als auch sozialen Bedürfnissen der Armen gerecht wird, ist überfällig - ein neues planetarisches Überlebensmodell.
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W&E-Extra: Das Stehaufmännchen-Prinzip
Auf der Jahrestagung von IWF und Weltbank vom 23.-25.9.2011 hat eine Diskussion über die substanzielle Erhöhung der Finanzressourcen des IWF begonnen. Derzeit stehen dem Fonds rund 400 Mrd. Dollar für Kredite an notleidende Länder zur Verfügung. Für die neue Geschäftsführende Direktorin Christine Lagarde ist das eine "blasse Summe angesichts des potenziellen Bedarfs".
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Im Fokus: Jahrestagung von IWF und Weltbank
Vom 23.-25. September findet in Washington die Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank statt. Sie steht ganz im Zeichen der "gefährlichen neuen Phase der Weltwirtschaft" (Lagarde). Während die Gefahren des Rückfalls in eine neue Rezession und einer neuen Kernschmelze im Finanzsektor im Sommer überdeutlich wurden, sind die Antworten der Politik eher nebulös.
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Der IWF entdeckt die Ungleichheit
Jahrelang haben NGOs und Gewerkschaften vergeblich argumentiert, dass der Kampf gegen die Ungleichheit nicht einfach ideologisch motiviert ist, sondern auch eine praktisch-politische Option darstellt. Doch jetzt wird Ungleichheit endlich auch zum Schlüsselthema für internationale Finanzinstitutionen.
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Asien und der neue Abschwung der Weltwirtschaft
Ziehen die Industrieländer auch Asien mit in die Krise? Die Länder der Region werden Antworten auf die Rückwirkungen der neuerlichen Rezessionsgefahr im Norden finden müssen. Insbesondere das exportbasierte Wachstumsmodell und die Abhängigkeit von internationalen Kapitalflüssen machen die asiatischen Länder stark verwundbar gegenüber weltwirtschaftlichem Druck.
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Umweltkatastrophen (II)
Ein Naturereignis stellt für sich alleine noch keine Katastrophe dar. Erst wenn ein Naturereignis auf eine anfällige, unvorbereitete Gesellschaft trifft, kommt es zu einer Katastrophe. Bedrohungs- und Anfälligkeitsanalysen können helfen, die Schäden in Grenzen zu halten, die Ursachen globaler Zerstörung beheben sie jedoch nicht.
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Der Vergabe-Skandal in der Entwicklungshilfe
Die Pariser Deklaration und die Accra Agenda for Action, die wichtigsten Abkommen zur Effektivität der Entwicklungshilfe, waren ein erster Versuch, die Hilfe wirksam zur Armutsbekämpfung und für nachhaltige Entwicklung einzusetzen. Aber bisher wurde der Frage, wie sich die armen Menschen und Länder selbst helfen können, um langfristig unabhängig von Entwicklungshilfe zu werden, wenig Aufmerksamkeit geschenkt.
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Globale Finanzreform-Agenda wichtiger denn je
Vor allem in puncto finanzielle Regulierung und makroökonomische Politikkoordination lassen Fortschritte auf sich warten, kritisiert die UNCTAD in ihrem neuen Trade & Development Report (TDR). Das jüngste finanzielle Beben sollte deshalb als Weckruf verstanden werden, diesbezügliche Anstrengungen zu verstärken.
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Deutschlands verwirrende Rolle in der Eurokrise
Die Finanzpanik verbreitete sich wie ein Flächenbrand quer über den Globus. Am 8. August 2011 registrierten die Märkte in Europa, Asien und den USA den größten Absturz der Aktienkurse seit 2008 (durchschnittlich 5%), um dann am nächsten Tag wieder zurückzuschwingen. Statt zu beruhigen, verunsichern die politischen Akteure die Märkte.
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Globalisierung im Krisenmodus
Auslandsinvestitionen sind oft als Krisenventil des modernen Kapitalismus interpretiert worden. In Wirklichkeit unterliegen sie jedoch wie die allgemeine Konjunktur einem zyklischen Verlauf. Wie der neue Weltinvestitionsbericht zeigt, hinken die ausländischen Direktinvestitionen (FDI) der Erholung der Industrieproduktion und des Handels hinterher. Die Bedeutung anderer Formen der internationalen Produktion, wie das Subcontracting im Ausland, nimmt hingegen zu.
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Umweltkatastrophen - Eine Typologie (I)
Wir Menschen sind dabei, unsere natürlichen Existenzgrundlagen zu zerstören. Wie das geschieht, davon handelt das neue Buch von Bernd Hamm. Dabei zeigt sich, dass nicht alle Menschen von Umweltkatastrophen gleichermaßen betroffen sind.
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Lateinamerikas trügerisches Jahrzehnt
Im letzten Jahr hat die Interamerikanische Entwicklungsbank das "lateinamerikanische Jahrzehnt" ausgerufen. Diese Bezeichnung wurde ein paar Monate später vom Economist aufgegriffen und seitdem vielfach wiederholt. Doch der Boom des Kontinents basiert vielfach auf brüchigen Voraussetzungen.
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Warum die Krise immer noch kein Ende findet
Die sich jetzt abzeichnende neuerliche Rezession ist die wohl am häufigsten vorhergesagte Krise der letzten Zeit. Kaum ein internationaler Wirtschaftsausblick, der ohne die Diagnose von der "fragilen Erholung" mit ihren vielen Abwärtsrisiken auskam. Einige dieser Risiken sind inzwischen so groß, dass sie das Gesamtbild prägen: Die Krise ist wieder da, wenn sie denn jemals überwunden war.
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Weltwirtschaft: Die Konjunktur kippt
Finanzkrisen brauen sich oft über den Sommer zusammen. Die Asienkrise brach 1997 im Juli aus, die jüngste globale Finanzkrise nahm seit August 2007 ihren Lauf. Das Vorbeben an den Weltbörsen in diesem August signalisiert: Die Weltkonjunktur steht erneut auf der Kippe.
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WTO mit Herz oder Dilemma ohne Ende?
Die Welthandelsorganisation (WTO) konnte vor ihrer Sommerpause noch nicht einmal ein kleines Paket beschließen, das den ärmsten Ländern zugutekommt. Dies ist ein Zeichen dafür, dass sich die internationale wirtschaftliche Kooperation in einer Sackgasse befindet.
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Norwegen: Umwelt und Entwicklung unter einem Dach
Der Terroranschlag auf die Regierungsgebäude in Oslo und das Massaker in einem Jugendcamp der norwegischen Sozialisten galten einer der fortschrittlichsten Gesellschaften der Welt. Sprichwörtlich ist Norwegens Vorreiterrolle in der Entwicklungspolitik.
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