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Die EU-Debatte um die Finanztransaktionssteuer
"Eine idiotische Idee!" So hatte Wirtschaftsnobelpreisträger Robert Mundell die Tobin-Steuer einst bezeichnet. Inzwischen hat EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso angekündigt, im Herbst eine Richtlinie zur Einführung einer FTT - eine erweiterte Variante der Tobin-Steuer - in der EU vorzulegen.
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Krisenpolitik in der Eurozone oder: Bail-out 2.0
Mit großem medialem Getöse war der Gipfel der EU-Regierungschefs am 21. Juli 2011 angekündigt worden. Doch seine Resultate sind bescheiden: niedrigere Zinsen, mehr Befugnisse für die European Financial Stability Facility (EFSF), eine sehr bescheidene Schuldenrestrukturierung. Dieses Paket löst die grundlegenden Probleme nicht einmal ansatzweise.
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Eine industriepolitische Agenda für Afrika
Seit fast zehn Jahren verzeichnet Afrika hohe gesamtwirtschaftliche Wachstumsraten. Internationale Investoren erkennen zunehmende Chancen, selbst die deutsche Bundeskanzlerin opferte drei Tage ihrer kostbaren Arbeitszeit, um der deutschen Wirtschaft den Rohstoffkontinent schmackhaft zu machen.
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Wie Christine Lagarde den Fonds reformieren sollte
Am 5. Juli 2011 wird Christine Lagarde ihr neues Amt als Geschäftsführende Direktorin des IWF antreten. Die Amtszeit dauert regulär fünf Jahre. Lagardes Vorgänger, Dominique Strauss-Kahn, musste bekanntlich wegen einer Vergewaltigungsanklage zurücktreten, die gerade in sich zusammenbricht.
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Neues Afrika-Konzept: Auf gleicher Augenhöhe?
Papier ist bekanntermaßen geduldig, und Sprache trügerisch. Doch dazu gleich mehr. Erst einmal lässt sich konzedieren, dass sich die deutsche Außen- und Entwicklungspolitik bemüht hat, mit dem neuen Afrika-Konzept Farbe zu bekennen. Sie sollte sich daran messen lassen.
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Das neue Afrika-Konzept der Bundesregierung
Gerade die kritische entwicklungspolitische Öffentlichkeit fordert seit Jahr und Tag mehr Kohärenz in der Außen- und Entwicklungspolitik gegenüber Afrika. Nun legt die Bundesregierung ein solch abgestimmtes Konzept vor. Das hindert viele aber nicht, nach Art eines Pawlowschen Reflexes zu kritisieren, dass in diesem Konzept die Entwicklungspolitik zu kurz käme.
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W&E-Konjunkturausblick zur Jahresmitte 2011
Obwohl sich die Erholung der Weltwirtschaft fortsetzt, verbleiben ernste Abwärtsrisiken: ein fragiler Finanzsektor, öffentliche Überschuldung und hohe Arbeitslosigkeit in den Industrieländern, Tendenzen zur Blasenbildung sowie Inflations- und Aufwertungsdruck in vielen Entwicklungsländern.
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Das Klimaregime am Rande des Abgrunds
In Bali waren wir uns einig, ein wesentlich gestärktes internationales Klimaregime zu schaffen, um besser auf die verheerenden Effekte des Klimawandels reagieren zu können. Doch statt der Entstehung dieses neuen Regimes beobachten wir jetzt den ziemlich unglaublichen Versuch, selbst das schwächere Regime, das wir derzeit haben, abzuschaffen.
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Der griechischen Tragödie vorletzter Akt?
Die Krisenpolitik in der Eurozone erinnert stark an die medizinische Standardbehandlung des Mittelalters, den Aderlass. Das Prinzip dahinter: Wenn's beim ersten Mal nicht funktioniert, probieren wir es solange, bis es wirkt - oder der Patient stirbt.
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Wie der Euro (nicht) zu retten wäre
Die Staatsbankrotte klopfen an die Tür. Während immer mehr Beobachter mit kräftigen Schuldenschnitten rechnen, tun die Eliten so, als sei die Verhinderung einer Insolvenz Griechenlands noch möglich. Die offiziellen Strategien führen jedoch alle in Richtung Gesamtinsolvenz der Eurozone.
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Wie Finanzinvestoren Rohstoffpreise beeinflussen
Die Finanzialisierung hat die Situation auf den Rohstoffmärkten grundlegend verändert. Sie ermutigt das Herdenverhalten und sorgt dafür, dass die Preisbildung bei Rohstoffen, darunter Lebensmittel, zunehmend der Logik von Finanzinvestitionen folgt statt den sog. Fundamentaldaten.
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Die IWF-Bilanz von Dominique Strauss-Kahn ...
Jetzt, da Dominique Strauss-Kahn von seiner Position als Geschäftsführender Direktor des Internationalen Währungsfonds zurückgetreten ist, macht es Sinn, einen objektiven Blick auf sein Erbe zu werfen.
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Vom Rettungsschirm zum Hilfemechanismus?
Die Krise der Eurozone verschärft sich. Immer offener wird die Notwendigkeit einer Schuldenrestrukturierung Griechenlands debattiert. Portugal hat inzwischen als drittes Land der Eurozone Gelder aus dem sog. Rettungsschirm beantragt und muss dabei ein ähnliches Sparprogramm wie Griechenland und Irland hinnehmen.
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Wendepunkt Genua: Revisited ten years after
Der weitere Glaubwürdigkeitsverlust der G8 auf ihrem diesjährigen Gipfel in Deauville ist der vorläufige Endpunkt in einem Prozess, der spätestens mit dem Gipfel vor zehn Jahren in Genua begonnen hat, als die triumphalistische Phase der Globalisierung an ihre Grenzen stieß.
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G8 in Deauville: Eine fortlaufende Dokumentation
Welch' ein Unterschied zu Genua 2001 oder Gleneagles 2005! Mit deutlich reduzierter öffentlicher Aufmerksamkeit findet am 26./27. Mai in Deauville der G8-Gipfel statt. Angesichts des Aufstiegs der G20 ist das Gewicht der Gruppe der 8 gesunken. Dennoch hält der Klub der Reichen an diesem Format fest. Und W&E dokumentiert Hintergründe und Ergebnisse.
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Scheitern von LDC-IV: Trauerspiel in Istanbul
Das Los der ärmsten Länder der Welt (LDCs) stand im Mittelpunkt eines UN-Gipfels, an dem fast 50 Regierungschefs und hunderte von Ministern teilnahmen. 47 LDCs gibt es, davon 33 in Afrika und 14 im asiatisch-pazifischen Raum.
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Neue Regeln für das internationale Kreditgeschäft
Die UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD) hat auf Initiative Norwegens einen Entwurf für allgemeinverbindliche Regeln und Leitlinien für verantwortliche Kreditvergabe und -aufnahme erstellt. Ob es sich um mehr als eine akademische Übung handelt, muss sich zeigen.
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Das lange Ende der Doha-Entwicklungsrunde
Der letzte Countdown hätte es werden sollen. Doch auch der jüngste Versuch, die seit Jahren festgefahrene Doha-Runde der Welthandelsorganisation (WTO) zum Abschluss zu bringen, ist gescheitert. Ein Abbruch ohne Ergebnis wird nun immer wahrscheinlicher.
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Die Tyrannei der Zentralbanker
Die Europäische Zentralbank (EZB) gab letzten Monat bekannt, dass sie den Übernacht-Zinssatz um einen viertel Prozentpunkt auf 1,25% anheben würde. Dies sind sehr schlechte Nachrichten für alle Länder der Eurozone und möglicherweise auch für den Rest der Welt.
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Umdenken nach zwei verlorenen Jahrzehnten
Fast zwei Dekaden nach dem Rio-Gipfel steht es um die meisten Umweltprobleme wie globale Erwärmung, Wasserknappheit, Verlust an Biodiversität und Entwaldung schlimmer als je zuvor. Zusätzlich sind neue Herausforderungen aufgetaucht. Diese müssen auf dem neuen Gipfel über nachhaltige Entwicklung im nächsten Jahr angegangen werden.
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Der neue IWF: Zwischen Glasnost und Beharren
Man kann dem Internationalen Währungsfonds einiges an Vorhaltungen machen, ein Mangel an diskursiver Offenheit gehört sicherlich nicht dazu. Die Frage lautet, ob der Wandel diskursiv bleibt oder einen wirklichen Aufbruch für die praktische und operative Politik des Fonds vor Ort markiert.
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Dominic Johnsons Afrika vor dem großen Sprung
Dominic Johnson, Afrika-Korrespondent und Redakteur der taz, hat ein kleines Buch vorgelegt, das zur Korrektur des herrschenden Afrikabilds beitragen könnte. Dieses Bild ist wirkungsmächtig, da es die Politik der "fürsorglichen" Bevormundung plausibel macht. Damit räumt Johnson gründlich auf, haut aber leider gelegentlich arg daneben.
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