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Erster Weltentwicklungsbericht zu Gender
Die Weltentwicklungsberichte (WDRs) sind die Vorzeigepublikationen der Weltbank. Sie sollen das Fortschrittsdenken der Bank demonstrieren. Da ist es verwunderlich, dass die Bank so lange gebraucht hat, um die Genderproblematik in den Fokus zu nehmen.
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Afrika: Good Governance oder Entwicklungsstaat?
Afrika hat im letzten Jahrzehnt eindrucksvolle Wachstumsraten verzeichnet. Dies veranlasst viele Beobachter, Afrika an der Schwelle des wirtschaftlichen "take off" zu sehen, ähnlich wie China und Indien vor 20 bis 30 Jahren. Die Frage ist, wie nachhaltig dieser Aufschwung ist.
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Atomare Katastrophe und finanzielle Kernschmelze
Das japanische Erdbeben - vor allem die anhaltende Krise im Atomkraftwerk Fukushima - ruft bei den Beobachtern des amerikanischen Finanzkrachs bittere Erinnerungen wach. Beide Ereignisse beinhalten wichtige Lehren über Risiken und wie wenig Märkte und Gesellschaften in der Lage sind, sie zu managen, schreibt Joseph Stiglitz.
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Globale Währungspolitik: Vorschlag für die G20
Im März 2011 diskutierten Wissenschaftler und Politiker auf einem Treffen in Peking, wie das globale Währungssystem reformiert werden könnte. Selbst wenn das System die jüngsten Ungleichgewichte und die Instabilität in der globalen Ökonomie nicht verursacht haben sollte, so die Schlussfolgerung, erwies es sich doch als ineffektiv, sie zu bearbeiten.
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Verhandlungen zum Grünen Klimafonds beginnen
Delegierte aus 40 Ländern, die das Design des Grünen Klimafonds entwickeln sollen, werden sich erstmals am 28./29. April 2011 in Mexiko-Stadt treffen. Es geht um 100 Mrd. US-Dollar pro Jahr, die die Industrieländer im letzten September als Klimahilfe für die Entwicklungsländer zugesagt hatten und die ab 2020 fließen sollen. W&E hat den Hintergrund.
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Der jüngste Kapitalexportboom in den Süden
Massenhaft werden Finanzmittel von den USA und anderen Industrieländern nahezu zinsfrei zur Verfügung gestellt, um ihre schwächelnden Ökonomien anzukurbeln. Doch stattdessen befeuern sie den Boom der Kapitalflüsse in die Entwicklungsländer und den Boom der Rohstoffpreise.
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Noch eine neue Partnerschaft für die Südflanke?
Die Mittelmeerregion ist derzeit eine Krisenregion par excellence: Während die EU-Mitgliedsländer am Nordrand unter Finanz- und Schuldenkrisen leiden, werden die südlichen Anrainer von politisch-sozialen Revolten erschüttert, deren Ausgang noch nicht abzusehen ist. Nur mühsam stellt sich die Europäische Union auf die neue Lage ein.
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Zahme Leitlinien für Skandal-Konzerne
Am 7. März 2011 übergab der Sonderbeauftragte des UN-Generalsekretärs für Wirtschaft und Menschenrechte, der Harvard-Professor John Ruggie, seine abschließenden Empfehlungen über Menschenrechte und Unternehmen an den UN-Menschenrechtsrat. Dieser wird sich im Juni mit Ruggies Bericht befassen.
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Ökonomische Konsequenzen der arabischen Revolte
Der politische Aufruhr im Nahen Osten hat beträchtliche wirtschaftliche und finanzielle Auswirkungen, insbesondere da er das Risiko der Stagflation erhöht, einer tödlichen Kombination aus schwächelndem Wachstum und steil ansteigender Inflation. Sollte es tatsächlich zur Stagflation kommen, besteht das ernstzunehmende Risiko einer doppelten Rezession.
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Globale Umweltgovernance und Rio+20
Der Glaube an Reformen im UN-System ist wenig ausgeprägt. Doch 2012 in Rio de Janeiro, auf der "Konferenz der Vereinten Nationen für Nachhaltige Entwicklung", die unter dem Kürzel Rio+20 firmiert, soll es - neben der Weichenstellung für eine Grüne Ökonomie - einen neuen Schub für institutionelle Reformen im UN-Umweltbereich geben.
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Mit Bio gegen Welthunger
Ökologische Landwirtschaft kann die Lebensmittelproduktion - gerade in Entwicklungsländern - in fünf bis zehn Jahren verdoppeln und so einen bemerkenswerten Beitrag zur Lösung des Hungerproblems leisten, stellt ein neuer Report von Olivier De Schutter, UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, fest.
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An den Grenzen des Global Compact
Wir sind in der realen Welt der Ressourcenkonflikte angekommen. Wenn wir denen genauer nachspüren, werden wir in fast jeder Weltregion fündig. Auseinandersetzungen um Blutdiamanten in Angola und Sierra Leone, um die Ausbeutung von Coltan im Osten des Kongo, um die großflächige Verseuchung des Regenwaldes durch Chevron...
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Bildungskrise und globale Bildungsziele 2011
Allein im Jahr 2009 gab es 613 Angriffe auf afghanische Schulen, in Subsahara-Afrika verlassen jedes Jahr 10 Millionen Kinder die Schule ohne eine abgeschlossene Primarschulbildung, und nur 2% der humanitären Hilfeleistungen sind für den Bildungsbereich bestimmt.
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UNDP/UNCTAD: Blicke auf den Arabischen Frühling
Für UN-Generalsekretär Ban Ki-moon setzen die Volksaufstände in Nordafrika und dem Nahen Osten tiefgreifende Reformen auf die Tagesordnung. Tatsächlich bricht sich in den gegenwärtigen Unruhen auch eine massive soziale Unzufriedenheit Bahn.
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Vom Exportmodell zur Binnennachfrage
Seit Monaten nun wird China kritisiert, weil es sich über die Stützung seines Wechselkurses Konkurrenzvorteile im internationalen Handel verschaffe und mit seinen hohen Dollarreserven maßgeblich zur Verstärkung globaler Ungleichgewichte beitrage. Doch längst ist die Volksrepublik dabei umzusteuern.
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Der IWF und ein neues Weltwährungssystem
Im Zuge der Finanzkrise verzeichnete der Fonds einen beträchtlichen Machtgewinn, aber bei der Reform seiner Politik und seines Governance-Modells hinkte er hinterher. Dieses Missverhältnis wird auch unter der französischen G20-Präsidentschaft nicht korrigiert werden.
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G20-Finanzminister in Paris: Die Dokumentation
Das Treffen der Finanzminister und Notenbankgouverneure der Gruppe der 20 (großen Industrie- und Schwellenländer) vom 18./19. Februar 2011 in Paris war der erste Lackmus-Text für die französische G20-Präsidentschaft: Wie viel von ihrer ehrgeizigen Agenda wird sich angesichts der auseinander driftenden Interessen der G20-Mitglieder durchsetzen lassen?
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Agrarpreise: Die Finanzialisierung der Agrarmärkte
Anfang dieses Monats teilte die FAO mit, dass ihr Globaler Preisindex für Nahrungsmittel im Januar erstmals über das Niveau des Jahres 2008 geklettert ist - ein Allzeithoch, seit der Index ermittelt wird. Da die Nahrungsmittelpreise auch weiterhin steigen sollen, könnte 2011 das Jahr einer erneuten Nahrungsmittelkrise werden.
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Kreativwirtschaft: Wachstumselixier in der Krise
Die frohe Botschaft des "Creative Economy Report 2010", des zweiten dieser Art, den UNCTAD und UNDP unter Leitung von Edna dos Santos-Duisenberg, der Direktorin des "UNCTAD Creative Economy and Industries Programme" herausbringen, lautet: Auch während der Weltwirtschaftskrise ist der Handel mit Kreativ-Gütern und -Dienstleistungen weiter rasant gestiegen.
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Die Grüne Ökonomie - Topthema 20 Jahre nach Rio
Die Grüne Ökonomie entwickelt sich als ein bedeutsames - aber auch kontrovers diskutiertes - Konzept, das eine Rolle in der internationalen Umweltdebatte dieses Jahr spielen wird, insbesondere bei den Vereinten Nationen (UN), die für nächstes Jahr eine Konferenz zu Umwelt und Entwicklung organisieren.
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Nord-Süd: Die gespaltene Weltkonjunktur
Die weltwirtschaftliche Erholung hält an, verliert jedoch an Fahrt. Seit Mitte 2010 nimmt das Tempo des globalen Wachstums erneut ab, bleibt aber robust. In ihrem neuen Bericht World Economic Situation and Prospects 2011 (WESP 2011) erwarten die Vereinten Nationen eine Expansion der Weltwirtschaft um 3,1% für 2011 und 3,5% für 2012.
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Obsessive Ergebnisorientierung der Geber
Der MDG-Gipfel in New York - das war gestern. Die Karawane zieht weiter und wird nach der IV. UN-Konferenz zu den ärmsten Ländern im Mai in Istanbul Ende des Jahres in Busan/Südkorea eintreffen. Dort findet vom 29.11. bis 1.12. 2011 das 4. Gipfeltreffen über die "Wirksamkeit der Entwicklungshilfe" statt.
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