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Zahme Leitlinien für Skandal-Konzerne
Am 7. März 2011 übergab der Sonderbeauftragte des UN-Generalsekretärs für Wirtschaft und Menschenrechte, der Harvard-Professor John Ruggie, seine abschließenden Empfehlungen über Menschenrechte und Unternehmen an den UN-Menschenrechtsrat. Dieser wird sich im Juni mit Ruggies Bericht befassen.
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Ökonomische Konsequenzen der arabischen Revolte
Der politische Aufruhr im Nahen Osten hat beträchtliche wirtschaftliche und finanzielle Auswirkungen, insbesondere da er das Risiko der Stagflation erhöht, einer tödlichen Kombination aus schwächelndem Wachstum und steil ansteigender Inflation. Sollte es tatsächlich zur Stagflation kommen, besteht das ernstzunehmende Risiko einer doppelten Rezession.
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Globale Umweltgovernance und Rio+20
Der Glaube an Reformen im UN-System ist wenig ausgeprägt. Doch 2012 in Rio de Janeiro, auf der "Konferenz der Vereinten Nationen für Nachhaltige Entwicklung", die unter dem Kürzel Rio+20 firmiert, soll es - neben der Weichenstellung für eine Grüne Ökonomie - einen neuen Schub für institutionelle Reformen im UN-Umweltbereich geben.
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Mit Bio gegen Welthunger
Ökologische Landwirtschaft kann die Lebensmittelproduktion - gerade in Entwicklungsländern - in fünf bis zehn Jahren verdoppeln und so einen bemerkenswerten Beitrag zur Lösung des Hungerproblems leisten, stellt ein neuer Report von Olivier De Schutter, UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, fest.
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An den Grenzen des Global Compact
Wir sind in der realen Welt der Ressourcenkonflikte angekommen. Wenn wir denen genauer nachspüren, werden wir in fast jeder Weltregion fündig. Auseinandersetzungen um Blutdiamanten in Angola und Sierra Leone, um die Ausbeutung von Coltan im Osten des Kongo, um die großflächige Verseuchung des Regenwaldes durch Chevron...
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Bildungskrise und globale Bildungsziele 2011
Allein im Jahr 2009 gab es 613 Angriffe auf afghanische Schulen, in Subsahara-Afrika verlassen jedes Jahr 10 Millionen Kinder die Schule ohne eine abgeschlossene Primarschulbildung, und nur 2% der humanitären Hilfeleistungen sind für den Bildungsbereich bestimmt.
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UNDP/UNCTAD: Blicke auf den Arabischen Frühling
Für UN-Generalsekretär Ban Ki-moon setzen die Volksaufstände in Nordafrika und dem Nahen Osten tiefgreifende Reformen auf die Tagesordnung. Tatsächlich bricht sich in den gegenwärtigen Unruhen auch eine massive soziale Unzufriedenheit Bahn.
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Vom Exportmodell zur Binnennachfrage
Seit Monaten nun wird China kritisiert, weil es sich über die Stützung seines Wechselkurses Konkurrenzvorteile im internationalen Handel verschaffe und mit seinen hohen Dollarreserven maßgeblich zur Verstärkung globaler Ungleichgewichte beitrage. Doch längst ist die Volksrepublik dabei umzusteuern.
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Der IWF und ein neues Weltwährungssystem
Im Zuge der Finanzkrise verzeichnete der Fonds einen beträchtlichen Machtgewinn, aber bei der Reform seiner Politik und seines Governance-Modells hinkte er hinterher. Dieses Missverhältnis wird auch unter der französischen G20-Präsidentschaft nicht korrigiert werden.
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G20-Finanzminister in Paris: Die Dokumentation
Das Treffen der Finanzminister und Notenbankgouverneure der Gruppe der 20 (großen Industrie- und Schwellenländer) vom 18./19. Februar 2011 in Paris war der erste Lackmus-Text für die französische G20-Präsidentschaft: Wie viel von ihrer ehrgeizigen Agenda wird sich angesichts der auseinander driftenden Interessen der G20-Mitglieder durchsetzen lassen?
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Agrarpreise: Die Finanzialisierung der Agrarmärkte
Anfang dieses Monats teilte die FAO mit, dass ihr Globaler Preisindex für Nahrungsmittel im Januar erstmals über das Niveau des Jahres 2008 geklettert ist - ein Allzeithoch, seit der Index ermittelt wird. Da die Nahrungsmittelpreise auch weiterhin steigen sollen, könnte 2011 das Jahr einer erneuten Nahrungsmittelkrise werden.
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Kreativwirtschaft: Wachstumselixier in der Krise
Die frohe Botschaft des "Creative Economy Report 2010", des zweiten dieser Art, den UNCTAD und UNDP unter Leitung von Edna dos Santos-Duisenberg, der Direktorin des "UNCTAD Creative Economy and Industries Programme" herausbringen, lautet: Auch während der Weltwirtschaftskrise ist der Handel mit Kreativ-Gütern und -Dienstleistungen weiter rasant gestiegen.
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Die Grüne Ökonomie - Topthema 20 Jahre nach Rio
Die Grüne Ökonomie entwickelt sich als ein bedeutsames - aber auch kontrovers diskutiertes - Konzept, das eine Rolle in der internationalen Umweltdebatte dieses Jahr spielen wird, insbesondere bei den Vereinten Nationen (UN), die für nächstes Jahr eine Konferenz zu Umwelt und Entwicklung organisieren.
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Nord-Süd: Die gespaltene Weltkonjunktur
Die weltwirtschaftliche Erholung hält an, verliert jedoch an Fahrt. Seit Mitte 2010 nimmt das Tempo des globalen Wachstums erneut ab, bleibt aber robust. In ihrem neuen Bericht World Economic Situation and Prospects 2011 (WESP 2011) erwarten die Vereinten Nationen eine Expansion der Weltwirtschaft um 3,1% für 2011 und 3,5% für 2012.
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Obsessive Ergebnisorientierung der Geber
Der MDG-Gipfel in New York - das war gestern. Die Karawane zieht weiter und wird nach der IV. UN-Konferenz zu den ärmsten Ländern im Mai in Istanbul Ende des Jahres in Busan/Südkorea eintreffen. Dort findet vom 29.11. bis 1.12. 2011 das 4. Gipfeltreffen über die "Wirksamkeit der Entwicklungshilfe" statt.
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Eine Neue Internationale Entwicklungsarchitektur
Rechtzeitig zur Vorbereitung der IV. Konferenz über die am wenigsten entwickelten Länder (LDCs), die im Mai 2011 in Istanbul stattfindet, erschien der neue LDC-Bericht der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD). Er plädiert für eine "neue internationale Entwicklungsarchitektur für LDCs" (NIDA).
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Neue Handelsstrategie: Global Europe aufgerüstet
Die Europäische Union (EU) geht mit einer neuen Handelsstrategie ins neue Jahr, die so neu nicht ist wie sie daher kommt. Die von Handelskommissar Karel De Gucht im letzten November vorgestellte Strategie fordert mehr Rechte und Fairness im Welthandel - für europäische Unternehmen.
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Die nationalistische Variante des Neoliberalismus
Am 1. Januar 2011 hat Ungarn turnusmäßig die Präsidentschaft der Europäischen Union (EU) übernommen. Allerdings hat es in den letzten Monaten einige Entscheidungen der Regierung Orbán gegeben, die in der EU auf deutliche Kritik gestoßen sind.
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2010 - Innovatives Jahr für die Armutsbekämpfung
2010 war ein Jahr bemerkenswerter konzeptioneller Einsichten und Innovationen auf der globalen Agenda der Armutsbekämpfung. 2011 muss das Jahr werden, in dem diese in spürbare Ergebnisse im Sinne sozialer Gerechtigkeit umgesetzt werden.
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Das waren die W&E-Highlights im Jahre 2010
Zum Jahresende haben wir wieder 12 Beiträge zusammengestellt, die 2010 entweder besonders oft angeklickt und gelesen wurden oder die Diskussionen oder einfach nur positive Reaktionen auslösten. W&E wünscht allen Leserinnen und Lesern ein paar erholsame Feiertage und ein erfolgreiches Neues Jahr.
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Grundriss für eine neue Mikrofinanz-Debatte
Mikrofinanz à la Yunus folgte einer eingängigen Erzählung: Böse Geldverleiher und Pfandwucherer unterdrücken die Armen; gute Mikrofinanz-Institute geben den Armen faire und hochwertige Produkte, 'entfesseln' (Yunus) sie von den Unterdrückern und erlösen sie aus der Armut.
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Der wundersame Erfolg des Klimagipfels in Cancún
Wenn Erfolg am Aufschub schwieriger Entscheidungen gemessen wird, dann war die Klimakonferenz in Cancún ein voller Erfolg: Entscheidende Fragen wie Finanzierung oder neue Zielsetzungen zur Reduzierung der Treibhaus-Emissionen wurden auf die nächste Vertragsstaatenkonferenz vertagt, die in einem Jahr in Durban/Südafrika stattfindet.
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