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Mikrokredite: Raiffeisen statt Renditemaximierung
Nur wenige Jahre nach der Nobelpreisverleihung an Muhammad Yunus für sein Lebenswerk, die Grameen-Bank, wird heftig über den entwicklungspolitischen Sinn und Unsinn des Instrumentes Mikrofinanzierung diskutiert. Anlass ist die Schieflage großer Mikrobankinstitute in Indien.
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Die deutsche Entwicklungspolitik unter der Lupe
Der neue Prüfbericht der OECD zur deutschen Entwicklungszusammenarbeit erscheint zu einem besonderen Zeitpunkt: Zum einen bleiben für die Verwirklichung der Millennium-Entwicklungsziele (MDGs) nur noch fünf Jahre. Zum anderen jährte sich die Übernahme des BMZ durch den FDP-Politiker Dirk Niebel.
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Auf dem Weg zu klimasmarter Landwirtschaft?
Eine Roadmap zu klimasmarter Landwirtschaft (s. Hinweis) hat die UN-Landwirtschaftsorganisation FAO entwickelt. So wird der Weg für eine Entscheidung der Vertragsstaatenkonferenz der UN-Klimarahmenkonvention bereitet, Boden in die Kohlenstoffmärkte aufzunehmen.
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Europas Entwicklungspolitiker wider Willen
Was haben Kommissar Piebalgs und Minister Niebel gemeinsam? Zuerst einmal natürlich ihre Ressortzuständigkeit - die Entwicklungspolitik. Aber die beiden eint auch, dass sie vor ihrer Ernennung dieses Ressort auf keinen Fall wollten.
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Globale Klimapolitik am Beginn einer neuen Phase
Das 16. Treffen der Vertragsstaaten (COP 16) der Klimarahmenkonvention und das 6. Treffen zum Kyoto-Protokoll im mexikanischen Cancún fallen mit dem Beginn einer neuen Phase der internationalen Klimapolitik zusammen. Nach einer Phase der Regimebildung wird die Klimapolitik jetzt weitgehend durch Renationalisierungstendenzen bestimmt.
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Irland: Vom Wirtschaftswunder auf die Schlachtbank
Aus Sorge um mögliche Ansteckungseffekte drängten die EU-Kommission und die Europäische Zentralbank die irische Regierung, sich unter den Schutzschirm der Euro-Zone zu begeben. Am 21. November stellte Dublin nach einigem Zögern den gewünschten Antrag. Auch der IWF und einzelne Staaten außerhalb der Euro-Zone (vor allem Großbritannien) wollen sich an der Stützungsaktion beteiligen.
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G20-Nachlese: Der neue Seoul Consensus
Mit ihrem jetzt verabschiedeten Seoul Development Consensus for Shared Growth macht sich die G20 anheischig, auch die Entwicklungspolitik für den Rest der Welt mitzubestimmen. Doch ist der Seoul Consensus nur ein Washington Consensus 2.0 oder bringt er eine andere Entwicklungspolitik?
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Brüsseler Steilvorlage für eine Staateninsolvenz
Wie die Kavallerie am Horizont erschien ein Papier des europäischen Think Tanks "Bruegel", in dem - weitgehend unberührt von den verkrampften Überlegungen im Berliner Finanzministerium - ein eigener und ebenso ambitionierter wie durchdachter Vorschlag für eine europäische Staateninsolvenz auf den Tisch gelegt wird.
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Grenzen des Diskurses über menschliche Entwicklung
Der 20. Bericht über die menschliche Entwicklung ist Pflichtlektüre für entwicklungspolitisch Interessierte. Sein Ansatz, Entwicklung vom Menschen her zu denken, hat den heutigen entwicklungspolitischen Diskurs geprägt. Die globale Wirtschaftspolitik gegenüber den Entwicklungsländern bleibt davon allerdings weitgehend unberührt.
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Thema verfehlt: G20 im Schatten der Währungen
Wenn die G20 schon wenig mehr ist als ein Debattierklub über ökonomische Fragen, dann sollte sie wenigstens wirtschaftliche Probleme diskutieren, die wirklich von Bedeutung sind und bei denen sie etwas tun kann. Nicht dass der Wert der Währungen belanglos wäre - aber wir sind Jahre, wenn nicht Jahrzehnte von einem neuen multilateralen Währungsabkommen entfernt.
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G20-Gipfel in Seoul: Unsere aktuelle Dokumentation
Die G20 stehen am Scheideweg: Lässt sich der Schwung der Kooperation aufrechterhalten oder treten die Interessengegensätze, z.B. zwischen Defizit- und Überschussländern, in den Vordergrund? W&E dokumentiert hier - in laufender Aktualisierung - den Seoul-Gipfel der G20, den 5. Gipfel seit ihrer Gründung auf höchster Ebene.
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Am Vorabend des Gipfels: Die G20 am Scheideweg
Vor zwei Jahren ist die G20 mit einem hoffnungsvollen Anspruch angetreten: Effizient und besser legitimiert als die alten Industrieländer (G8) wollte sie die globale Wirtschaftskrise nicht nur managen, sondern Finanzmarkt- und andere Krisen fortan verhindern. Nur zwei Jahre später steht die G20 am Scheideweg.
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Zum Tode Néstor Kirchners: Der K-Effekt
Der plötzliche Tod Néstor Kirchners und sein Abgang von der politischen Bühne waren ähnlich überraschend und massenwirksam wie sein unerwarteter Aufstieg. Nachdem er im Mai 2003 das Präsidentenamt antrat, entfaltete er sofort eine breite und intensive politische Aktivität auf einer linkspopulistischen Linie, die schon bald mit dem Etikett "K-Effekt" umschrieben wurde.
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EU-Entwicklungspolitik im Räderwerk des EAD?
Am 20. Oktober hat das Europaparlament grünes Licht für die Einrichtung des Europäischen Auswärtigen Dienstes (EAD) gegeben. Doch die große Frage ist nach wie vor, ob die Entwicklungspolitik der Dominanz außenpolitischer Interessen im EAD standhalten kann.
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10 Jahre UN-Resolution Frauen, Frieden, Sicherheit
Am 31. Oktober jährt sich die Verabschiedung der Resolution des UN-Sicherheitsrats 1325 zu Frauen, Frieden und Sicherheit zum zehnten Mal. Die Resolution gilt als ein Wendepunkt in der Geschichte der internationalen Frauenrechte.
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Präludium für G20: Die Kollision der Ökonomien
Es gäbe beileibe genug unerledigte Aufgaben, derer sich G20 annehmen könnte, wenn sie vom 11.-13. November in Seoul/Südkorea zusammentrifft. Doch jetzt droht eine Kollision der Ökonomien – gespeist von einem Streit über Wechselkurse, globale Ungleichgewichte und die Eindämmung neuer spekulativer Blasen in den Schwellenländern.
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Stockender Aufschwung und globale Ungleichgewichte
Trotz einer vergleichsweise kräftigen Wiederbelebung der Konjunktur im ersten Halbjahr 2010 erscheinen die Aussichten für 2011 weniger gut. Angetrieben und gestützt wird die Erholung von den Entwicklungsländern, vor allem von China, Indien und Brasilien. Dagegen fallen die Industrieländer weiter zurück.
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Mit dem Handy die Armut bekämpfen?
Die UNCTAD sieht in der Informationsökonomie neue Chancen für die Armutsbekämpfung. Ihr jüngster Bericht zur Informationsökonomie beschreibt, wie im Süden Mikrounternehmen aus dem Boden schießen, die den Boom der Mobiltelefon-Industrie anfeuern, aber auch den Armen neue Hoffnung bieten.
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Der globale Süden könnte den IWF aufmischen
Der Süden könnte den Internationalen Währungsfonds (IWF) wirklich verändern. Doch bislang schweigt die Mehrheit der Mitgliedsländer im Fonds. Zwar sind sie im IWF in der Gruppe der 24 zusammengeschlossen. Doch deren Forderungen gehen zumeist nur wenig über die offiziellen Positionen des Fonds hinaus.
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USA-China: Am Rande eines Handelskriegs?
Ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einem neuen Handelsprotektionismus fand jetzt in den Vereinigten Staaten statt. Das Repräsentantenhaus verabschiedete ein Gesetz, das der Regierung die Anhebung von Zöllen auf Produkte aus Ländern gestattet, denen unterstellt wird, ihre Währungen "grundlegend manipuliert" zu haben.
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Gemeinwohl-Ökonomie als Zukunftsmodell
Aktuelle Krisen wie Finanzblasen, Arbeitslosigkeit, Hunger, Umweltzerstörung oder Demokratieverfall sind auf eine gemeinsame Wurzel zurückzuführen, nämlich auf Gewinnstreben und Konkurrenz - die fundamentale Anreizstruktur unseres gegenwärtigen Wirtschaftssystems.
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Wie falsche Strategien Mordshunger schaffen
Am 12. Januar 2010 wurde Haiti von einem äußerst schweren Erdbeben erschüttert. Das Unglück löste massive internationale Hilfsmaßnahmen aus. Weniger bekannt ist jedoch, dass die internationale Gemeinschaft ein gerüttelt Maß an Verantwortung für die Misere der Haitianer trägt.
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