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Präludium für G20: Die Kollision der Ökonomien
Es gäbe beileibe genug unerledigte Aufgaben, derer sich G20 annehmen könnte, wenn sie vom 11.-13. November in Seoul/Südkorea zusammentrifft. Doch jetzt droht eine Kollision der Ökonomien – gespeist von einem Streit über Wechselkurse, globale Ungleichgewichte und die Eindämmung neuer spekulativer Blasen in den Schwellenländern.
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Stockender Aufschwung und globale Ungleichgewichte
Trotz einer vergleichsweise kräftigen Wiederbelebung der Konjunktur im ersten Halbjahr 2010 erscheinen die Aussichten für 2011 weniger gut. Angetrieben und gestützt wird die Erholung von den Entwicklungsländern, vor allem von China, Indien und Brasilien. Dagegen fallen die Industrieländer weiter zurück.
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Mit dem Handy die Armut bekämpfen?
Die UNCTAD sieht in der Informationsökonomie neue Chancen für die Armutsbekämpfung. Ihr jüngster Bericht zur Informationsökonomie beschreibt, wie im Süden Mikrounternehmen aus dem Boden schießen, die den Boom der Mobiltelefon-Industrie anfeuern, aber auch den Armen neue Hoffnung bieten.
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Der globale Süden könnte den IWF aufmischen
Der Süden könnte den Internationalen Währungsfonds (IWF) wirklich verändern. Doch bislang schweigt die Mehrheit der Mitgliedsländer im Fonds. Zwar sind sie im IWF in der Gruppe der 24 zusammengeschlossen. Doch deren Forderungen gehen zumeist nur wenig über die offiziellen Positionen des Fonds hinaus.
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USA-China: Am Rande eines Handelskriegs?
Ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einem neuen Handelsprotektionismus fand jetzt in den Vereinigten Staaten statt. Das Repräsentantenhaus verabschiedete ein Gesetz, das der Regierung die Anhebung von Zöllen auf Produkte aus Ländern gestattet, denen unterstellt wird, ihre Währungen "grundlegend manipuliert" zu haben.
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Gemeinwohl-Ökonomie als Zukunftsmodell
Aktuelle Krisen wie Finanzblasen, Arbeitslosigkeit, Hunger, Umweltzerstörung oder Demokratieverfall sind auf eine gemeinsame Wurzel zurückzuführen, nämlich auf Gewinnstreben und Konkurrenz - die fundamentale Anreizstruktur unseres gegenwärtigen Wirtschaftssystems.
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Wie falsche Strategien Mordshunger schaffen
Am 12. Januar 2010 wurde Haiti von einem äußerst schweren Erdbeben erschüttert. Das Unglück löste massive internationale Hilfsmaßnahmen aus. Weniger bekannt ist jedoch, dass die internationale Gemeinschaft ein gerüttelt Maß an Verantwortung für die Misere der Haitianer trägt.
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UNCTAD: Exportorientierung als Sackgasse
In ihrem neuen Trade & Development Report (TDR 2010) untersucht die UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD) die exportorientierten Entwicklungsstrategien im Süden. Das Ergebnis: Viele Entwicklungsländer sind inzwischen übermäßig vom Export abhängig, doch nicht alle können auf diese Weise gleichzeitig Erfolg haben.
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Weltarmutsgipfel oder globales Armutszeugnis?
Wieder einmal findet vom 20.-22. September ein Gipfel der Vereinten Nationen in New York statt. Schon am 9. September haben die Diplomaten die Verhandlungen über die Abschlussresolution abgeschlossen. Eine fortlaufende Dokumentation von W&E.
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"Land grab": Fluch oder Segen für den Süden?
Der mit Spannung erwartete Bericht der Weltbank über das steigende Interesse internationaler Investoren am verborgenen Agrarpotential des Südens bestätigt Vorbehalte von Entwicklungsorganisationen und Umweltgruppen, sieht darin aber auch Chancen für eine nachhaltige und gerechte Entwicklung.
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Multilaterale Hilfe: Mehr Weltbank, weniger UNO
Ein neuer Bericht des Entwicklungshilfeausschusses (DAC) der OECD betont, dass zwar der Anteil multilateraler Institutionen an der gesamten öffentlichen Entwicklungshilfe stabil geblieben ist, die Gewichte sich jedoch weiter von der UNO zu den multilateralen Entwicklungsbanken verschoben haben.
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Tunnelblick. Die Illusionen der Mikrofinanz
Mikrofinanz-Protagonisten erheben den Anspruch, dass Mikrofinanz bei der Eindämmung und Überwindung von Armut erfolgreicher als alle anderen EZ-Maßnahmen sei; vor allem weil Mikrokredit unternehmerisches Potenzial entfalte und den Kreditnehmern Kontrolle über ihr eigenes Schicksal verschaffe.
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Pakistan: Realitäten jenseits der Klischees
"Naturkatastrophen werden unweigerlich zu menschengemachten Katastrophen, sei es durch die mangelnde Vorbereitung seitens funktionsunfähiger Behörden, die Inkompetenz von Politikern, die Gier von Marktteilnehmern, die zaghafte Unterstützung der Zivilgesellschaft oder die Unfähigkeit, weit reichende Unterstützung der Weltgemeinschaft zu mobilisieren...
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Versinken die MDGs in einem Schwarzen Loch?
In den Ländern mit niedrigem Einkommen (LICs) hängen das Schicksal der ärmsten Menschen und die Verwirklichung der MDGs stark davon ab, welcher Haushaltsspielraum den Regierungen bleibt, um den Kampf gegen die Armut zu finanzieren. Ein neuer Report untersucht die Haushaltssituation von 56 Ländern 2009/2010.
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Pakistan: Die Flut als Vorbote von Schlimmerem
Derzeit gibt es kein internationales System zur finanziellen Unterstützung von Ländern, die vom Klimawandel betroffen sind. Die pakistanische Flutkatastrophe sollte die Politik veranlassen, schnellstens einen Mechanismus zu installieren, der Ländern, die vom Klimawandel betroffen sind, finanzielle Hilfe bietet.
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Südamerika: Ist die Krise wirklich schon vorbei?
In manchen Ländern Südamerikas, so in Brasilien und in Uruguay, werden für 2010 Wachstumsraten von rund 7% prognostiziert. In Uruguay beispielsweise herrscht regelrechte Boomstimmung. Endlich gebe es wieder Arbeit, es würde mehr verdient und ausgegeben.
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Neuer privater Kapitalboom in den Schwellenländern
Nach dem Einbruch von 2008 sind die privaten Kapitalzuflüsse in die Entwicklungs- und Schwellenländer wieder auf dem aufsteigenden Ast. Mit dem Boom kommt erneut das Thema Kapitalverkehrskontrollen (KVKs) auf die Agenda zurück.
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Warum der Food-Weltmarkt reguliert werden muss
Mit den derzeit extremen Weizenpreissteigerungen sehen wir möglicherweise den Beginn einer neuen globalen Krise der Nahrungsmittelpreise. Selbst wenn diese nicht so dramatisch werden sollte wie die Krise von 2007/2008, handelt es sich um ein deutliches Zeichen für den gefährlichen Zustand des Weltnahrungsmittelmarktes.
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Klimaschutz, Kampagnen und Partikularinteressen
Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass der Planet weiter ungebremst auf die Klimakatastrophe zurast. Die National Oceanographic and Atmospheric Administration der USA hat nun ihren Klimazustandsbericht herausgebracht, der die Monate Januar bis Mai abdeckt. Die ersten fünf Monate dieses Jahres waren die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen 1880.
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Neuer multidimensionaler Armutsindex
Obwohl der Bericht über die menschliche Entwicklung in diesem Jahr erst Ende Oktober erscheinen soll, haben die Oxford Poverty and Human Development Initiative (OPHI) und das UN-Entwicklungsprogramms (UNDP) schon jetzt ihren neuen Armutsindex vorgestellt.
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Globale Krise und Global Governance
Der neueste World Economic and Social Survey (WESS) der Vereinten Nationen mit dem Titel "Retooling Global Development" plädiert für eine Neuausrichtung der Global-Governance-Mechanismen in den Bereichen Entwicklungshilfe, Handel und Finanzsystem.
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Weltwasserkrise: Wasser als Menschenrecht?
In dieser Woche steht eine Resolution in der UN-Generalversammlung zur Abstimmung, mit der das Recht auf Wasser und Sanitäreinrichtungen zum Menschenrecht erklärt werden soll. Das könnte den Anstrengungen zur Bearbeitung der ernsten und sich verschärfenden globalen Wasserkrise einen neuen Schub geben.
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