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Rückgang der Ungleichheit in Südamerika
Südamerika wird gerne wegen seiner extremen und hartnäckigen Einkommensunterschiede kritisiert. Doch nach einem konstanten Anstieg in den 1990er Jahren sind die Einkommensunterschiede zwischen 2000 und 2007 stetig gesunken.
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Produktions- und Konsummuster im Umweltcheck
Ein neuer Report an das International Panel for Sustainable Resource Management des UN-Umweltprogramms (UNEP) untersucht die globalen Umweltwirkungen von Produktions- und Konsummustern. Eine Erkenntnis lautet: Eine Reduzierung des Konsums von Tierprodukten ist wesentlich für Klimaschutz, Umwelt und Welternährung.
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G20/G8 in Kanada: Eine fortlaufende Dokumentation
Ein großes Gipfel-Wochenende steht bevor. Am 25./26. Juni 2010 tagen die sieben wichtigsten Industrieländer und Russland (G8) in Huntsville/Kanada und am 26./27. Juni 2010 in Toronto die 20 großen Industrie- und Schwellenländer (G20). Hier finden Sie wichtige Dokumente zu den Gipfeltreffen.
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Können die MDGs doch noch erreicht werden?
Die globale Wirtschaftskrise gefährdet nicht unbedingt die Millennium-Entwicklungsziele (MDGs), obwohl sie weltweit viele Arbeitsplätze und Einkommen vernichtet hat. Das schreiben die Vereinten Nationen in ihrem neuen Jahresbericht zu den MDGs. Der Bericht 2010 präsentiert etliche Erfolge, benennt aber auch die Bereiche, in denen bislang keine ausreichenden Fortschritte erzielt werden.
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G20: Nicht nur auf das Format kommt es an
Das Gipfeltreffen der Gruppe der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) am 26./27. Juni 2010 in Toronto ruft in Erinnerung, dass auch erweiterte informelle Steuerungsgremien in der Weltwirtschaft nur so gut wie ihre Mitgliedsregierungen sein können.
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Afrikas Rolle in der neuen Weltwirtschaft
Der Afrikabericht 2010 der UNCTAD untersucht Auswirkungen der veränderten globalen Kräfteverhältnisse auf Afrika. Im Windschatten neuer Akteure wie China, Indien und Brasilien erhalten die afrikanischen Länder mehr politischen Spielraum - der von ihnen aber noch produktiv zu nutzen ist.
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Verantwortungsvolles globales Bauernlegen?
Die Weltbank, die UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO), der Internationale Fonds für Agrarentwicklung (IFAD) und das Sekretariat der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD) haben kürzlich sieben "Prinzipien für verantwortliche Agrarinvestitionen" vorgestellt.
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Vereint im Kampf gegen den Welthunger
"Alle Stakeholder" war möglicherweise der am häufigsten benutzte Begriff bei einer internationalen Konferenz, die das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz unter dem Titel "Policies against Hunger VIII. Improving Governance for Food Security and Nutrition" vom 9.-11. Juni 2010 in Berlin ausrichtete.
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Die Staateninsolvenz als einzige Lösung
Solange Schuldenkrisen nur ein Problem des Südens waren, lehnten Gläubigerregierungen, insbesondere die deutsche, eine Insolvenzlösung dezidiert ab. Griechenlands Krise änderte das schlagartig. Inzwischen verlangen selbst bisherige Hardliner ein Insolvenzrahmenwerk.
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Eine Grüne Revolution für Afrika?
Preiswerte Technologien und ein Innovationsschub, der von der bäuerlichen Landwirtschaft selbst ausgeht und vorangetrieben wird, sollen Afrikas Landwirtschaft aus der Stagnation und die ländliche Bevölkerung aus Ernährungsunsicherheit und Einkommensarmut befreien. Dies empfiehlt die UN-Organisation für Handel und Entwicklung.
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Die europäische Schuldenkrise und "die Märkte"
Willkommen in Europa - dem jüngsten Epizentrum der neuen globalen Finanzkrise! Die laufenden Turbulenzen auf den Finanzmärkten sind illustrieren erneut den Schaden, den ein aufgeblähter und politische mächtiger Finanzsektor anrichten kann.
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Wachstum ohne Arbeitsplätze auch in Afrika
Die Finanz- und Wirtschaftskrise der Industrieländer hat in Afrika eine fünfjährige Wachstumsperiode unterbrochen, die erstmals seit den 1960er Jahren deutlich über dem Bevölkerungszuwachs gelegen hatte. Bei näherem Hinsehen zeigt sich aber, dass dieses Wachstum die für Armuts-reduzierung entscheidenden Beschäftigungsverhältnisse nicht verbessert hat.
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20 Jahre danach: Ein neuer Rio-Gipfel kommt
Die Vorbereitungen auf einen neuen Rio-Gipfel haben begonnen. Es ist fast zwei Jahrzehnte her, seit der Erdgipfel 1992 in Rio de Janeiro/Brasilien die Aufmerksamkeit der Welt auf die Doppelkrise von Umwelt und Entwicklung gelenkt hat.
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Cotton made in Africa - Ein Werkstattbericht
Mit dem Label Cotton made in Africa (CmiA) soll afrikanischen Baumwollbauern ermöglicht werden, ihre Baumwolle wirtschaftlicher und ökologisch wie sozial verträglicher anzubauen. Die Verkaufszahlen des Afrika-Experiments können sich sehen lassen. Jetzt wollen immer mehr Firmen den Anteil von Cotton-Made-in-Africa-Produkten im Baumwollsortiment erhöhen.
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Athens schmerzhafte interne Abwertung
"Interne Abwertung" nennen die Ökonomen eine Anpassungsprozedur, der sich überschuldete Länder unterziehen müssen, wenn ihnen der Weg zu einer Währungsabwertung versperrt ist. Das jetzt beschlossene Sparprogramm Griechenlands trägt alle Merkmale einer solchen inneren Abwertung.
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Auslaufmodell Entwicklungshilfe?
In seiner jüngsten Kolumne stellt das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) das international anerkannte Ziel, die Industrieländer sollten 0,7% des Bruttonationaleinkommens (BNE) für öffentliche Entwicklungshilfe (ODA) zur Verfügung stellen, in Frage. In der Pose des kritischen Tabubrechers liefert der Verfasser eine Steilvorlage für den neuen Entwicklungsminister.
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Genderpolitik und Frauen-Empowerment rückläufig
Die Independent Evaluation Group (IEG) hat eine Evaluierung der gender-bezogenen Maßnahmen der Weltbank zwischen 2002 und 2008 vorgelegt, über die das Weltbank-Management wenig erfreut war. Die Evaluierung bestätigt den rückläufigen Trend im Gender Mainstreaming.
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Bankenabgabe versus Finanztransaktionssteuer
Noch einmal wird am 17. Mai 2010 in einem Hearing vor dem Finanzausschuss des Deutschen Bundestags das Pro und Contra einer Finanztransaktionssteuer (FTS) durchdekliniert. Am 19./20. Mai findet in Berlin eine internationale Finanzmarktkonferenz statt, die das Finanzministerium organisiert.
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Weltwirtschaftliche Lehren aus der Eurokrise
Das Hilfspaket für Griechenland und auch der Rettungsschirm für den Euro sind unter Dach und Fach. Das gibt den Ländern an der Peripherie der Eurozone den benötigten Spielraum. Ungewiss bleibt, ob damit eine spätere Zahlungsunfähigkeit Griechenlands und der anderen Krisenkandidaten abgewendet werden kann.
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Prekärer Aufschwung nach Großer Rezession
Die weltwirtschaftliche Entwicklung war im ersten Quartal 2010 von einer Fortsetzung des Aufschwungs gekennzeichnet, der im zweiten Halbjahr 2009 begonnen hatte. Die noch Anfang des Jahres beschworene Gefahr eines erneuten Rückfalls in die Rezession ("double-dip recession") scheint gebannt.
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IWF-Frühjahrstagung: Einstürzende Dogmen
Mit der drastischen Aufwertung, die der Internationale Währungsfonds (IWF) im Zuge der Finanzkrise erfahren hat, ist auch die Frage nach seinem zukünftigen Mandat verbunden. Wie soll er aussehen, der "Fonds des 21. Jahrhunderts"? Ein Überblick.
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Die Armut steigt - die EU-Entwicklungshilfe sinkt
Die offiziellen Daten zur öffentlichen Entwicklungshilfe (ODA), die die OECD jetzt veröffentlicht hat, ergeben ein düsteres Bild. Im Jahr 2009, in dem die Weltwirtschaftskrise ihren Höhepunkt erreichte, stagnierte die ODA der im Entwicklungshilfe-Ausschuss (DAC) der OECD organisierten Geber. Etliche EU-Mitgliedsstaaten schnitten schlecht ab.
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