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Verschont uns mit der Litanei alter Versprechen!
Die Krise, die in den Hauptfinanzzentren der Welt ihren Ursprung hatte, ist jetzt eine globale geworden, mit ernsten sozialen, politischen und wirtschaftlichen Verwerfungen. Wie Amnesty International warnt, sitzt die Welt auf einem sozialen Pulverfass. Da reicht es nicht, wenn die G8 auf ihrem kommenden Gipfel in Italien (8.-10. Juli) gebetsmühlenartig ihre alten, gebrochenen Versprechen bekräftigen.
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UN-Finanzgipfel: Konsensuales Abschlussdokument
Der UN-Finanzgipfel vom 24. bis 26. Juni 2009 beginnt nach den teils erbitterten Auseinandersetzungen im Vorfeld eher hoffnungsfroh. Für viele Beteiligte völlig überraschend, legten die Unterhändler pünktlich zum Beginn der Konferenz einen Text für die Abschlusserklärung vor, der keine eckigen Klammern mehr enthält und auch ansonsten gruppenübergreifende Konsensbereitschaft atmet.
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Volle Subventionstöpfe für die Großen
Mit Spannung wurde die Veröffentlichung der Agrarsubventionen der EU in Deutschland erwartet. Am 17. Juni um 14.00 Uhr war es dann soweit. Die Homepage wurde online geschaltet. Kurzzeitig brach das Netz zusammen. So groß war das Interesse. Doch an der Verteilung der Subventionen soll nicht gerüttelt werden.
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Wie die Finanzkrise in den Süden transferiert wird
Mittlerweile korrigieren UNO, Weltbank und Internationaler Währungsfonds (IWF) ihre Wirtschaftsprognosen für Afrika, Asien und Lateinamerika nahezu im Monatstakt nach unten. Die Hauptleidtragenden der Krise sind ausgerechnet diejenigen, die sie am wenigsten zu verantworten haben.
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Vor einer Runderneuerung der Weltfinanzordnung?
Die weltweite Finanzkrise hat den Ruf der Finanzinstitutionen beschädigt, die für die Krise mitverantwortlich sind. Plötzlich werden radikale Alternativen diskutiert und die Regierungen wenden sich an Experten, die sich außerhalb des Mainstream bewegen und bisher selten Gehör fanden. Schön wär’s.
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Finanzkrise: Lettland am Rande des Staatsbankrotts
Anfang Juni 2009 vermochte die lettische Regierung staatliche Schuldverschreibungen nicht mehr unterzubringen. In- und ausländische Finanzanleger erwarteten eine baldige Währungsabwertung und ließen die Auktion der Staatspapiere ins Leere laufen. Damit standen die Zeichen in Riga auf baldige staatliche Zahlungsunfähigkeit.
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Kein neues Klimaschutzabkommen ohne Entwicklung
Auch nach dem enttäuschenden Ausgang der Vorverhandlungen in der ersten Juni-Hälfte in Bonn bestehen noch Hoffnungen auf ein substantielles Konferenzergebnis im Dezember in Kopenhagen. Dieses muss die nächsten Schritte in den Bereichen Anpassung und Emissionsminderung, Technologieentwicklung und –transfer sowie Finanzierung definieren, wie sie im Aktionsplan von Bali vorgesehen sind.
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Die Automobilkrise hat auch ihr Gutes
Die moderne Welt dreht sich ums Auto. Für viele Mittelschichtfamilien ist das Auto - nach dem Eigenheim - das bedeutendste Besitztum. Und viele, die kein Auto besitzen, träumen davon. Wenn für den Einzelnen das Auto ein Statussymbol ist, so ist in vielen Entwicklungsländern die Produktion oder Montage von Autos das Herzstück des Industrialisierungsprozesses, kommentiert Martin Khor.
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Neokoloniale Landnahme positiv gewendet?
In den vergangenen Monaten haben Berichte über ausgedehnte Landgeschäfte ausländischer Investoren in Afrika, Lateinamerika oder Südostasien weltweit Schlagzeilen gemacht. In einer neuen Studie, an deren Erstellung die UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO beteiligt war, wird versucht, das ganze Ausmaß zumindest für Afrika zu bestimmen, aber auch Empfehlungen zu formulieren.
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Tödliche Hilfe oder wirksamere Therapie?
Das Buch "Dead Aid" von Dambisa Moyo (s. Hinweis) hat in der entwicklungspolitischen Gemeinde einen wahren Sturm ausgelöst. Die Suche nach einer angemessenen Antwort ist noch im Gang. Doch die bisherigen Reaktionen waren zu defensiv, meint Eveline Herfkens.
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UN sieht Winterlandschaft statt grüne Triebe
Die Vereinten Nationen erwarten für das laufende Jahr ein Negativwachstum der Weltwirtschaft von -2,6%. Noch im Januar war ihr pessimistischstes Szenario von -0,5% ausgegangen. Doch Ende Mai/Anfang Juni trägt die ökonomische Landschaft immer noch winterliche Züge; die viel zitierten grünen Triebe, die einen neuen Frühling ankündigen könnten, sucht man vergebens.
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Dunkle Wolken über dem New Yorker Finanzgipfel
Die Vereinten Nationen sind das einzige legitime Forum, von dem eine umfassende Lösung der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise, die alle Beteiligten einbezieht, ausgehen kann. Doch bereits vor dem für den 1.-3. Juni geplanten Finanzgipfel zeigen sich die Effizienzprobleme des UN-Systems in aller Deutlichkeit.
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Das Potential der Sonderziehungsrechte
Kürzlich sprach sich die G20 für die Ausgabe von Sonderziehungsrechten (SZR) des IWF in Höhe von 250 Mrd. US-Dollar aus. Dabei wurde allerdings nicht vereinbart, dass die reichen Länder ihre Zuteilungen an die armen Länder transferieren. Aber gerade darin würden die eigentlichen Vorteile der neuen SZR liegen. Ein Memorandum von George Soros.
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Aquakultur auf globalem Expansionskurs
Fisch stellt den bei weitem größten Teil des Welthandels mit Agrargütern, und Aquakultur ist der am schnellsten wachsende Bereich der Erzeugung von Nahrungsmitteln. Führend in der Aquakultur ist Asien, mit 80% der Weltproduktion. Nun legt die EU mit ihrer im April 2009 erschienenen Aquakultur-Strategie den europäischen Unternehmen einen roten Teppich aus.
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Ein Ausgleichsmechanismus für die Armen
Hohe Lebensmittelpreise stellen eine ernste Gefahr für Leben und Gesundheit der Armen dieser Welt dar. Daher ist ein Mechanismus notwendig, der die Effekte steigender Importpreise auf die Armen kompensiert und sofort eingeführt werden kann. Ein Vorschlag von Kunibert Raffer
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H1N1: Die jüngste Plage der Fleischindustrie
In Mexiko wiederholt sich gerade das Schreckensszenario, das Asien mit der Vogelgrippe erlebt hat - nur tödlicher. Einmal mehr kam die offizielle Reaktion zu spät, zu chaotisch in dem Versuch, zu viel unter den Teppich zu kehren. Und einmal mehr ist es die globale Fleischindustrie, die die Hauptrolle in dem Drama spielt, auch wenn sie alle Vorwürfe umso vehementer abstreitet, je unwiderlegbarer die Beweise gegen sie werden.
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IWF 2.0: Neues Geld mit alten Konditionen?
Auf der Frühjahrstagung brillierte der Internationale Währungsfonds (IWF) mit der Ankündigung neuer Kreditlinien. Neue konzeptionelle Töne schlug der Geschäftsführende Direktor des Fonds, Dominique Strauss-Kahn, an. Neben der Reform der Entscheidungsstrukturen zugunsten des Südens wird immer mehr die Konditionalität der IWF-Kredite zur Gretchenfrage.
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Warum die Nahrungsmittelkrise nicht vorbei ist
Die globale Wirtschaftskrise hat die Aufmerksamkeit von den hohen Nahrungsmittel- und Ölpreisen abgelenkt. Doch ist die globale Nahrungsmittelkrise nach wie vor virulent. Die Nahrungsmittelpreise liegen immer noch über dem Durchschnittsniveau der letzten Jahre.
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G20: Der eigentliche Sieger ist der IWF
Beim Londoner G20-Gipfel ist mehr herausgekommen, als man erwarten konnte, aber weniger, als angesichts des dramatischen Versagens der alten Ordnung, die eigentlich eine deregulierte Unordnung war, notwendig wäre. Klar ist, dass den ersten Schritten von London weitere Schritte folgen müssen.
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Neuer UNCTAD-Report: Kontrapunkte aus Genf
Die Finanzmarktkrise belegt auf dramatische Weise, dass Wirtschaftspolitik sich nicht an einzelwirtschaftlichen Zielen orientieren darf. Was für einzelne Unternehmen vernünftig sein mag, kann gesamtwirtschaftlich in die Katastrophe führen. Ein neuer Bericht der UNCTAD zur globalen ökonomischen Krise.
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Frauen in der Globalisierung: Vom Boom zur Krise
Anfang März tagt jedes Jahr in New York die UN-Frauenrechtskommission. Den Internationalen Frauentag am 8. März nehmen außerdem viele Institutionen zum Anlass, neue Globaldaten und Erkenntnisse über die Lebens-, Arbeits- und Problemsituationen von Frauen vorzulegen. In diesem Jahr rangierte die globale Krise ganz oben auf der Agenda.
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G20-Gipfel in London: Ein Zwischenstopp
Auf dem Londoner G20-Gipfel in dieser Woche sollte einmal der Grundstein für ein neues Bretton-Woods-Abkommen, eine Neue Internationale Finanzarchitektur, gelegt und ein "New Deal" zur Krisenbewältigung geschlossen werden. Inzwischen wird immer deutlicher, dass weder das eine noch das andere erwartet werden kann.
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