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Entwicklungshilfe 08: Lichtblick vor dem Absturz?
In 2008 sind die Ausgaben der Geberländer für öffentliche Entwicklungszusammenarbeit (ODA) deutlich gestiegen. Doch 2008, das war bevor die Weltwirtschaftskrise wirklich startete, die Bewährungsprobe unter erschwerten Bedingungen steht den Gebern noch bevor. Ein Überblick über Stand und Perspektiven der ODA.
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Offshore-Verluste des Südens ungebrochen
Im Vorfeld des G20-Gipfels haben eine Reihe Steueroasen und Finanzzentren eine gewisse Lockerung ihres Bankgeheimnisses angekündigt. Der Schritt mag den reichen Ländern die Verfolgung ihrer Steuerflüchtlinge erleichtern. Doch an den jährlichen Steuerverlusten in dreistelliger Milliardenhöhe, die den Entwicklungsländern durch "offshore" geparkte Vermögenswerte entstehen, ändert sich nichts.
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G20-Gipfel in London: Good-bye Bretton Woods II
Noch vor ein paar Wochen konnte es einigen nicht schnell genug gehen. Auf dem Londoner G20-Gipfel am 2. April sollte der Grundstein für ein neues Bretton-Woods-Abkommen, ein Bretton Woods II, gelegt werden - eine Neue Internationale Finanzarchitektur. Inzwischen wird immer deutlicher, dass der Startschuss zu einem solchen Prozess, so notwendig er auch sein mag, auf dem Londoner Gipfel nicht fallen wird.
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Der Finanzkrise folgt die Krise des Welthandels
Angesichts der sich verschärfenden weltweiten Krise, die Millionen Kinder, Frauen und Männer in die Armut stürzt, muss "Entwicklung" im Zentrum der Reform der globalen Finanzarchitektur stehen. Auf Biegen und Brechen einen auf den aktuellen Genfer Vorschlägen basierenden Deal im Rahmen der Welthandelsorganisation (WTO) durchzusetzen, wäre dagegen kontraproduktiv.
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Osteuropa vor dem Crash à la Argentina?
Aktualisiert - Mit der globalen Finanzkrise sind die osteuropäischen Länder doppelt unter Druck geraten. Einerseits gibt es verstärkte Exportprobleme, andererseits trocknen die Kapitalzuflüsse aus. Sehr hohe Handels- und Leistungsbilanzdefizite, wie sie für Osteuropa typisch sind, lassen sich angesichts der aktuellen Kreditverknappung kaum mehr finanzieren.
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Deglobalisierung: Gespenst oder Gefahr?
Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos mangelte es zwar an konkreten Konzepten zur Bewältigung der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise, nicht jedoch an Warnungen vor ihren möglicherweise dramatischen Konsequenzen. Ein neues Gespenst, das der britische Premierminister Gordon Brown öffentlichkeitswirksam von Davos aus in die Welt setzte, heißt "Deglobalisierung". Wie gefährlich ist es?
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Die Entwicklungshilfe gerät unter Druck
Die Finanzkrise drückt inzwischen auch auf die Entwicklungshilfe-Etats. In dieser Situation brauchen wir ein Rettungspaket für die Millennium-Entwicklungsziele (MDGs) und nicht Gebermüdigkeit oder entwicklungspolitischen Lehnstuhl-Zynismus.
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Mehr Policy Space oder neues verlorenes Jahrzehnt?
Die Debatte um die Konsequenzen der globalen Finanzkrise für die Entwicklungswelt hat viele Aspekte. Ein Ergebnis der Krise ist möglicherweise eine radikal neue Konfiguration der Beziehungen zwischen Industrie- und Entwicklungsländern.
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Demnächst in diesem Theater: Kapitalismus 3.0
Der Kapitalismus steckt in seiner schwersten Krise seit vielen Jahrzehnten. Doch diejenigen, die seinen Untergang prophezeien, müssen sich einer wesentlichen historischen Tatsache stellen: Der Kapitalismus verfügt über die beinahe grenzenlose Fähigkeit, sich selbst neu zu erfinden.
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Weltsozialforum und progressive Regierungen
"Jeder Konsens ist Dummheit." Diese Worte des brasilianischen Schriftstellers Nelson Rodrigues könnten ein Motto des Weltsozialforums (WSF) sein. Jedes Fazit läuft also Gefahr, das Forum zu stark auf einige Aspekte zu reduzieren oder die eigene, notwendigerweise beschränkte Perspektive des Forums zur Synthese zu stilisieren.
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WSF 2009: Stochern im Ismus des 21. Jahrhunderts
Trotz Überimprovisation und organisatorischem Chaos schaffen es die AktivistInnen aus aller Welt immer wieder, auf den Weltsozialforen die Stossrichtungen und Kampagnen der globalisierungskritischen Bewegung vorzubereiten. Ein Bericht vom diesjährigen WSF in Belem/Amazonien.
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Hauptdestination Afrika: Die neue Landnahme
Um die nationale Nahrungsmittelversorgung zu sichern, setzen Regierungen und private Unternehmen, vor allem aus Asien und den Golfstaaten, zunehmend auf neue große Agrarprojekte in anderen Ländern. Hintergrund dieser Landnahme sind zum einen die Preisschocks bei Grundnahrungsmitteln, zum anderen die Suche nach neuen profitablen Anlagemöglichkeiten.
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Finanzkrise: Kurswechsel im Rezessionsjahr 2009?
Bereits zu Beginn gilt 2009 als ausgemachtes Rezessionsjahr. Während die globale Finanzkrise überall die Realwirtschaft erfasst, wächst der Veränderungsdruck auf den „Baustellen der Globalisierung“. 2009 repräsentiert damit auch ein „Window of opportunity“: Welche Konsequenzen aus der globalen Finanzkrise gezogen werden, kann die Gestalt von Global Governance auf absehbare Zeit entscheidend mitbestimmen.
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Subsahara-Afrika im Sog der globalen Finanzkrise
Wenn Auswirkungen der globalen Finanzmarktkrise und mögliche Gegenstrategien analysiert werden, scheint man sich über Afrika kaum Sorgen zu machen - schließlich ist bekannt, dass die meisten afrikanischen Länder nur über rudimentäre Finanzmärkte verfügen. Und doch bedroht die Krise den afrikanischen Kontinent tiefgreifender und nachhaltiger als die übrigen Weltregionen.
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Wie das US-Finanzkapital seine Krise selbst managt
Wie ist das bisherige Management der um sich greifenden Finanzkrise zu bewerten? Handelt es sich um eine Ausplünderung der öffentlichen Kassen zugunsten des Kapitals oder ist es ein erster Schritt in Richtung Sozialismus? Wer gibt die Krisenlösungsstrategien vor, wer managt die Krise, und wer wird die Lasten tragen? Und was wird sich unter dem neuen Präsidenten Barak Obama ab Januar ändern?
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Das waren die W&E-Highlights von 2008
Zum Jahreswechsel haben wir wieder 12 Beiträge zusammengestellt, die 2008 entweder besonders oft angeklickt und gelesen wurden oder die Kontroversen ausgelöst haben oder auf die wir einfach besondere und positive Rückmeldungen erhalten haben. W&E freut sich auf sein 20-jähriges Jubiläum in 2009 und wünscht allen Leserinnen und Lesern ein gutes Neues Jahr.
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Rezession und Klimakrise gemeinsam angehen
Die beiden Krisen von heute - die wirtschaftliche Rezession und die globale Klimakatastrophe - sollten gemeinsam angegangen werden. Die Billionen von Dollars, die für die wirtschaftliche Erholung bereitgestellt werden, sollten in den Kampf gegen den Klimawandel fließen. Das ist eine klare Botschaft. Sie ging von der 14. Vertragsstaatenkonferenz (COP-14) zur UN-Klimakonvention aus.
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Nach Doha: Nach dem Gipfel ist vor dem Gipfel
Nach dem Gipfel ist vor dem Gipfel. Im neuen Informationsbrief schreiben Jens Martens und Klaus Schilder über den Konsens von Doha, Denise Auclair über die französische und tschechische EU-Präsidentschaft im Entwicklungstest und Dieter Boris über die Finanzkrise und Lateinamerika.
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Die weltwirtschaftlichen Aussichten für 2009
Als Anfang des Jahres 2008 an dieser Stelle bei der Vorstellung eines UN-Berichts die Frage aufgeworfen wurde, ob sich die Subprime-Krise des US-Immobiliensektors zu einer globalen Rezession auswachsen würde, galt dies für viele als die Einzelmeinung von Exoten. Inzwischen ist das "R-Wort" in fast Aller Munde. Die jetzt veröffentliche Prognose der UN-Experten für das Jahr 2009 sollte deshalb endlich einmal Ernst genommen werden.
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G192 in Doha: Was steht auf dem Spiel?
Regierungen aus der ganzen Welt werden in Doha/Katar zusammenkommen, wenn Ende dieser Woche, vom 29. November bis 2. Dezember 2008, die zweite Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung (FfD: Financing for Development) stattfindet. 40 bis 50 Staats- und Regierungschefs werden erwartet. Eine Vorschau.
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G20: Weltfinanzgipfel im Interregnum
Beim Eröffnungsdinner im Weißen Haus war George W. Bush eingerahmt vom brasilianischen Präsidenten Lula auf der rechten Seite und von seinem chinesischen Kollegen Hu Jintao zur Linken. Da müsste man sich anstelle von Bush nur noch Barack Obama vorstellen, und man hätte ein schönes Bild davon, wie sehr sich die Welt verändert hat.
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Lateinamerika und die globale Finanzkrise
Bekanntlich waren viele lateinamerikanische Länder in den letzten Jahren von Währungs- und Finanzkrisen besonders hart betroffen. Sie bescherten den jeweiligen Volkswirtschaften große soziale Rückschritte, die erst nach Jahren wieder überwunden werden konnten. Dieses Mal stehen die Ökonomien Lateinamerikas nicht im Vordergrund des Krisengeschehens.
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