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Ungleichgewichte im globalen Prokrustesbett
Zwei Megathemen beherrschen die internationale Wirtschafts-debatte in diesem Herbst: Ganz oben stehen nach wie vor die weltwirtschaftlichen Ungleichgewichte. Doch das neue Thema, das von der internationalen Agenda kaum mehr zu verbannen ist, heißt "Policy Space": Hat sich die Weltwirtschaft in eine Art Prokrustesbett verwandelt, das kaum noch Spielräume, zumal im Süden des Globus, zuläßt?
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23.542.614 Menschen standen auf: Gegen die Armut!
Um ein Zeichen gegen die Armut zu setzen, sind weltweit 23,5 Millionen Menschen bei der Aktion "Stand Up" aufgestanden. Dies ist ein neuer Weltrekord, der auch vom Guinness-Buch der Rekorde anerkannt wird.
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Aufbruch zu einer neuen globalen Klimapolitik?
Während die Welt verhandelte, stieg still und leise die Treibhausgaskonzentration der Erdatmosphäre. Die Politik reagierte bislang völlig unzureichend. "Kyoto Plus" ist gefragt, schon bei den nächsten Klimaschutzverhandlungen vom 6.-17. November in Nairobi.
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WTO-Forum: Warten auf den Deus-ex-machina
Der Kollaps der Doha-Runde im Juli hat offenbar (noch) nicht zu geringerem Interesse an der Welthandelsorganisation geführt. Zum "Public Forum" der WTO in der letzten Woche hatten sich über 1000 TeilnehmerInnen von NGOs, Gewerkschaften und Industrie angemeldet. Bericht aus Genf.
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EZ-Reform jenseits der Institutionenfrage
Aktuell bestimmt die institutionelle Neugliederung die entwicklungspolitische Reformdebatte in Deutschland. Dahinter verbirgt sich jedoch eine viel grundsätzlichere Suche nach dem künftigen Stellenwert der Entwicklungspolitik und der Rolle des zuständigen Ministeriums.
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Take-off für die Flugticket-Steuer
Eine Gruppe von fünf Ländern - Brasilien, Frankreich, Norwegen, Großbritannien und Chile - hat jetzt in New York einen Fonds ins Leben gerufen, der aus einer Steuer auf Flugtickets gespeist werden und Medikamente für AIDS-Kranke in Entwicklungsländern kaufen soll.
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Die MDG-Kontroverse: Wi(e)der die Armut?!
Als konzeptionelle Orientierung der Entwicklungspolitik sind die Millennium-Entwicklungsziele (MDGs) der Vereinten Nationen heute schon eine einzige Erfolgsgeschichte. Doch zugleich sind sie Gegenstand einer anhaltenden Kontroverse. Die wichtigsten Kritikpunkte sind jetzt in einem Buch versammelt.
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Singapur-Tagebuch: Zwischen Reform und Boykott
Im Zeichen von Reformdruck und lauten Boykottaufrufen hat die Jahrestagung von IWF und Weltbank in Singapur begonnen. Das Suntec-Konferenz-Zentrum ist hermetisch abgeriegelt. Doch der Ruf nach Veränderungen ist hinter den Glasfassaden längst angekommen. Ein W&E-Tagebuch.
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"Make Trade Fair": Zwischenbilanz einer Kampagne
Die vorläufige Suspendierung der Doha-Runde ist eine gute Gelegenheit zur Zwischenbilanz für eine Kampagne, die das ehrgeizige Ziel verfolgt, die Regeln des Welthandels gerechter zu machen. Die Oxfam-Kampagne ist oft kritisiert worden. Doch die Kampagnenerfolge können sich jetzt schon sehen lassen.
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Sozial- und Ökostandards contra WTO-Regime?
Der Welthandel entwickelt sich dynamisch. Allerdings ist die Verteilungswirkung des Handels stark von der Finanz-, Sozial und Gesellschaftspolitik der Handel treibenden Staaten abhängig. Ein Plädpyer für die Wiederaufnahme der Debatte um soziale und ökologische Mindeststandards.
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Stand Up! Herbstmobilisierung gegen die Armut
Das entwicklungspolitische Engagement der Regierungen nimmt - im Gegensatz zu ihrer hochtrabenden Rhetorik - nur sehr langsam zu. Um dem Engagement auf die Beine zu helfen, plant der Global Call to Action Against Poverty (GCAP) einen globalen Aktionsmonat für den Herbst. Eine W&E-Übersicht.
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Zwischen Genf, Singapur und Heiligendamm
Die Doha-Entwicklungsrunde in Genf ist bis auf weiteres ausgesetzt. Der G8-Gipfel in St. Petersburg war ein glatter Fehlschlag. Und: Die Bretton-Woods-Zwillinge sind in einer akuten Krise. Insgesamt ist kaum eine Szenerie denkbar, die besser für ein Sommerfestival der Globalisierungsgegner geeignet wäre. Doch es sind die Globalisierer selbst ...
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Jetzt offiziell: Die Doha-Runde in der Krise
Nach dem ergebnislosen Ministertreffen vom 30. Juni in Genf erscheint der für Ende des Jahres angestrebte Abschluß der Verhandlungen kaum noch wahrscheinlich. Vor allem die USA stellen sich kompromißlos gegen ein Ergebnis, das einer "Entwicklungsrunde" nahe käme. Bericht aus Genf.
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Ex-EU-Kommissar für Devisentransaktionssteuer
Der ehemalige EU-Kommissar Franz Fischler plädiert für eine Besteuerung von Devisentransaktionen, um daraus Teile des EU-Budgets und der Entwicklungshilfe zu finanzieren. Bereits eine Bagatellbesteuerung von nur 0,01% könnte 15-18 Mrd. € im Jahr einspielen.
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"Verwüstung" in Zeiten der Globalisierung
Den 17. Juni haben die Vereinten Nationen zum Tag des Kampfes gegen die Wüstenbildung ausgerufen. Doch werden sich im Internationalen Jahr der Wüsten 2006 weitere 120.000 Quadratkilometer Ackerland in wüstenartiges Ödland verwandeln, ein Drittel der Fläche Deutschlands.
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Le Club: Schuldenmanagement à la Louis XVI
Am 14. Juni 2006 jährt sich die Gründung des Pariser Clubs zum 50. Mal. Seit dem Ausbruch der Schuldenkrise Anfang der 80er Jahre hat der Club weit über 300 Umschuldungs-verhandlungen geführt - "à la Louis XVI".
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W&E-Debatte: EZ-Reform wohin? Neue Beiträge
Trotz Echtzeit-Kommunikation in Zeiten der Globalisierung - auch eine Online-Diskussion braucht eine Anlaufphase. Doch jetzt beginnt die Debatte. Die ersten beiden Beiträge kommen vom ‚Netzwerk entwicklungspolitischer Fachleute' und von Christian Ruck, MdB.
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USAID: Sicherheit statt Entwicklung?
Durch die Ernennung eines Auslandshilfe-Koordinators, der direkt der Außenministerin untersteht, soll die US-amerikanische Entwicklungspolitik ein effektiveres Instrument der US-Außenpolitik im Dienste der nationalen Sicherheit werden.
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Systemweite Kohärenz bei den Vereinten Nationen
Das neue Panel Kofi Annans zu "systemweiter Kohärenz" hat eine Welle der Kritik ausgelöst. Doch Sympathisanten sehen darin eine letzte Chance für eine bedeutsame Rolle der UN in der internationalen Entwicklungsarchitektur.
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Frontalangriff auf die UN: Reform am Scheideweg?
Die UNO soll reformiert werden. Ein internationales Panel arbeitet an Vorschlägen für eine Effektivierung des Managements. Am Sinn des Unterfangens gibt es keinen Zweifel. Doch die aktuellen Vorschläge führen in der Praxis zur Schwächung und nicht zur Stärkung der UN.
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Doha-Runde: Scheitern oder Verlängerung?
Während Ende April wieder einmal eine selbst gesetzte Frist verstreicht, bis zu der die „vollen Modalitäten“ für den Abbau von Hindernissen im Handel mit Agrar- und Industriegütern ausgehandelt sein sollten, nehmen die Unterhändler in der WTO nunmehr Kurs auf Ende Juli 2006.
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Welche IWF-Reform? Welches Gewicht für Europa?
Die gegenwärtige Debatte um die Zukunft des IWF ist eine historische Chance zur Reform. Nur diejenigen, die von der Rolle des Fonds als Schuldeneintreiber profitierten, mögen seinen Bedeutungsverlust als Unglück empfinden.
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