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HIPC-Initiative: Roll-back statt Topping-up
Am 19.6.1999 erweiterten die G7 bei ihrem Kölner Gipfel die damals gerade erst drei Jahre alte HIPC-Initiative zur Entschuldung hochverschuldeter armer Länder. Mehr Länder sollten schneller und weitreichender entschuldet werden, so das Ziel. Insgesamt sollten Schulden im Barwert von etwa 70 Mrd. US-Dollar erlassen werden. Doch nach fünf Jahren fällt die Bilanz ernüchternd aus, resümiert Jürgen Kaiser. Und noch besorgniserregender ist die Richtung, die die Debatte um die Entschuldung der ärmsten Länder seither genommen hat.
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Weltwirtschaft: Aufschwung im Schneckentempo
Jede wirtschaftliche Phase hat ihre Spezifika. Doch der derzeitige Zyklus ist - gerade was das A und O kapitalistischer Entwicklung, das Wachstum, betrifft - hochgradig untypisch. Dank der Nachwirkungen der geplatzten Finanzblasen (s. auch W&E 10/2002 und 7-8/2003) verläuft die Erholung der Weltwirtschaft langsamer als jemals zuvor in der Nachkriegsgeschichte. Selbst in den USA mit der vergleichsweise stärksten Aufwärtstendenz unter den Zentren sind die Wachstumsraten nur halb so hoch wie in den ersten beiden Jahren der vorhergehenden Konjunkturaufschwünge. Von Rainer Falk.
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Biosprit für Europa - Hunger für den Süden?
Der Bomm bei Biokraftstoffen hat einen regelrechten Produktionsboom in der sog. Dritten Welt ausgelöst, bei dem viele Menschen auf der Strecke bleiben. Was getan werden muß, damit die wachsende Nachfrage nach Agroenergie im Norden nicht zu Vertreibung, Ausbeutung und steigenden Nahrungsmittelpreisen im Süden führt, analysiert ein Briefing-Papier von Oxfam.
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Dossier: Die globale Ökonomie in der Krise
Nach Jahren von Boom und Selbstzufriedenheit hat sich der Wind gedreht: Die Krise der globalen Ökonomie ist da, als Energie- und Klimakrise, als Hunger- und Finanzkrise.
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Dossier: Die Dritte Welt und die Finanzkrise
Die globale Finanzmarktkrise hat ihren Ausgangspunkt im Westen. Doch sie trifft jetzt mehr und mehr auch den Süden und den Osten. Auch dort fallen die Aktienkurse, und die Währungen stehen unter starkem Druck.
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Dossier: Neue Fragen der Klimapolitik
Anpassung, REDD, Recht auf Entwicklung - so lauten zentrale neue Stichworte in der Klimapolitik. Mehr dazu in diesem Dossier anläßlich der Klimakonferenz in Posen.
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Das Recht auf Entwicklung in Zeiten der Klimakrise
Der Konflikt zwischen globaler Klima- und Entwicklungskrise ist die Hauptursache der Sackgasse, in der sich die internationalen Klimaverhandlungen seit geraumer Zeit befinden. Der „Greenhouse Development Rights Framework“ (GDR; etwa: „Rahmen für Entwicklungsrechte unter Treibhaus-Bedingungen“) versteht sich als Referenzrahmen und Arrangement für eine gerechte weltweite Lastenteilung bei der Bewältigung der klimapolitischen Herausforderungen.
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Dossier: Der Weg zu einem neuen Bretton Woods
Jahrelang waren es nur eine schmale aufgeklärte Elite und einige NGOs, die nach einem neuen Bretton Woods riefen. Doch jetzt eilen die Politiker von Gipfel zu Gipfel..
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W&E-Dossier: Die G20 nach zwei Jahren
Dieses Dossier lässt die bisherigen G20-Gipfel - von Washington über London und Pittsburgh bis Toronto - und ihre Beschlüsse noch einmal Revue passieren und analysiert die Lage am Vorabend des Seoul-Gipfels am 11./12. November.
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Zu Ostern: Oxfam Unverpackt oder W&E-Abo
Osterhasen sind out! Dieses Jahr kommt die Oxfam-Ziege oder unser Jubiläumsabo!
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Dossier: Die Rückkehr des Welthungers
Die Zahl der Menschen, die unter chronischem Hunger leiden, hat erstmals die Grenze von einer Milliarde überschritten. Das Ziel, den Hunger bis 2015 zu halbieren, rückt in weite Ferne.
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Die Lehren der Nahrungsmittelkrise
Der dramatische Anstieg der Nahrungsmittelpreise bis zur Jahresmitte 2008 hätte eigentlich Millionen von Kleinbäuerinnen und -bauern helfen sollen. Aber Jahrzehnte einer verfehlten Landwirtschafts-, Handels- und Wirtschaftspolitik in vielen Entwicklungsländern – oft mit tätiger Unterstützung der internationalen Finanzinstitutionen und der Geberländer – haben verhindert, dass arme Bauern und LandarbeiterInnen von den gestiegenen Agrarrohstoffpreisen profitieren konnten.
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Dossier: Streit um Entwicklungshilfe
In periodischer Regelmäßigkeit wird die Entwicklungshilfe in Bausch und Bogen verdammt. Besonders gut machen sich da ehemalige Weltbank-Leute und Funktionäre der deutschen Dritte-Welt-Politik.
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W&E-Paket für Istanbul
Der internationale Gipfelmarathon geht weiter. Zwischen Pittsburgh und dem Klimagipfel in Kopenhagen findet vom 4.-7. Oktober 2009 die Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank in Istanbul statt. Vor dem Hintergrund der globalen Finanzkrise und der Klimakrise erleben beide Institutionen derzeit ein bemerkenswertes Comeback.
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Dossier: Klimawandel als Nord-Süd-Konflkt
Anpassung, REDD, Recht auf Entwicklung - so lauten zentrale neue Stichworte in der Klimapolitik. Mehr dazu in diesem Dossier anläßlich der Klimakonferenz in Kopenhagen.
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W&E-Dossier: 15 Jahre nach Peking
Vor 15 Jahren verabschiedeten die Regierungen in Peking einen globalen Masterplan zur Umsetzung von Frauenrechten. Seitdem wird alle fünf Jahre die Umsetzung überprüft.
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Dossier: IWF und Weltbank
IWF und Weltbank haben das Rentenalter überschritten, sind aber rüstiger und stärker als jemals zuvor. Ihre Kassen sind prall gefüllt. Vor allem der IWF steht nach der jüngsten Finanzkrise als der eigentliche Sieger da. Doch seine Bereitschaft zur Reform lässt zu wünschen übrig.
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W&E-Dossier: Der große Abschwung
Weltweit stehen die Zeichen derzeit auf Abschwung. Europa ist erneut in der Rezession, in den USA hat sich das Wachstum deutlich verlangsamt. Und auch in den Schwellenländern zeigen sich jetzt Zeichen der wirtschaftlichen Abschwächung.
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W&E-Dossier: Die Schuldenkrise in Europa
Vielen wird nicht mehr bewusst sein, dass die Schuldenkrise der Dritten Welt in den 70er Jahren in Europa ihren Ausgang nahm. Das nach Anlagesphären suchende Kapital wurde über den Euro-Dollar-Markt in den Süden gepumpt, um sich dort zu Schuldenbergen aufzutürmen. Jetzt ist die Schuldenkrise nach Europa heimgekehrt.
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W&E-Dossier: Armutsgipfel oder Gipfel der Armut?
Vom 20.-22. September 2010 tagt in New York der Weltarmutsgipfel. Er soll den Stand der Umsetzung der Millennium-Entwicklungsziele (MDGs) überprüfen. Nur noch fünf Jahre sind es bis zur Zielmarke 2015. Bis dahin, so proklamierten die Staats- und Regierungschefs Anfang des Jahrtausends in der UN-Vollversammlung, soll u.a. die absolute Armut in der Welt um die Hälfte reduziert sein.
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Frühjahrstagung von IWF und Weltbank
W&E dokumentiert die Ergebnisse der Frühjahrstagung in Washington. Wir analysieren Resultate und beleuchten Hintergründe.
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W&E-Dossier: Krise und Politik in der Eurozone
Keine Therapie funktioniert, wenn sie auf einer falschen Diagnose beruht. Nicht zuletzt deshalb hangelt sich die Politik in Europa von Gipfel zu Gipfel. Wir zeigen, wo die Ursachen der Krise wirklich liegen und wie ihnen zu begegnen wäre.
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