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Wie die Finanzkrise jetzt auch im Süden ankommt

… und der IWF plötzlich wieder da ist

Nur im Web - Die globale Finanzmarktkrise hat ihren Ausgangspunkt im Westen. Doch sie trifft jetzt mehr und mehr auch die Entwicklungsländer. Auch dort fallen die Aktienkurse, und die Währungen stehen unter starkem Druck. Ein wesentlicher Faktor dabei ist „Carry Trade“. Nach dieser Methode nahmen Spekulanten in großem Stil Kredite auf, z.B. in Japan, und legten diese in Ländern mit höheren Zinssätzen an. Jetzt – mit steigenden Yen-Kursen – werden die Gelder zurückgeholt. Über welche Kanäle die Finanzkrise den Süden und auch Osteuropa sonst noch trifft, beschreibt Rainer Falk.

 

Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass die Entkoppelungsthese falsch ist, dann ist er in durch die erneuten Turbulenzen auf den Finanzmärkten seit der ersten Oktoberwoche erbracht worden. Die Behauptung, in der aktuelle Krise zeige sich, dass es den Ländern des Südens gelungen sei, sich von der weltwirtschaftlichen Entwicklung gleichsam abzukoppeln, war auch vorher schon widerlegt, selbst wenn es zunächst den Anschein hatte, dass die Konsequenzen für die Entwicklungswelt diesmal weniger gravierend seien als in der Vergangenheit ...

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>>> Vierteljahresbericht: Die Lage der Weltwirtschaft im Herbst 2008
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