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Subsahara-Afrika im Sog der globalen Finanzkrise

Lebensbedrohende Fernwirkungen

Vorab im Web – Industrie- und Schwellenländer stehen im Fokus der Aufmerksamkeit, wenn Auswirkungen der globalen Finanzmarktkrise und mögliche Gegenstrategien analysiert werden. Über Afrika scheint man sich in diesem Zusammenhang kaum Sorgen zu machen – schließlich ist bekannt, dass die meisten afrikanischen Länder nur über rudimentäre Finanzmärkte verfügen. Und doch bedroht die Krise den afrikanischen Kontinent tiefgreifender und nachhaltiger als die übrigen Weltregionen, meint Jörg Goldberg.

 

Das subsaharische Afrika blickt auf fünf Jahre eines vergleichsweise hohen Wirtschaftswachstums zurück. Die seit Anfang der 2000er Jahre steigenden Preise für Rohstoffe haben in vielen der weltwirtschaftlich von Rohstoffexporten abhängigen Länder zu Wachstumsraten von 6% und mehr geführt. Erstmals seit den 1970er Jahren ist es wieder über mehrere Jahre hinweg zu einem deutlichen Anstieg der Pro-Kopf-Einkommen gekommen. Nun scheint es, als sei diese Periode schon wieder vorbei ...

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W&E 01/2009 und ist reserviert für Abonnentinnen und Abonnenten. Bitte wählen Sie unter folgenden Möglichkeiten:

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