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Die Holzhammermethode des Bonner Aufrufs

Wenn Frust das Denken überschattet

Vorab im Web – Da hat man Jahre, Jahrzehnte in Ländern Afrikas gearbeitet, sich für die Belange des „Südens“ im allgemeinen und die „seiner“ Einsatzländer stark gemacht und häufig sogar eine gewisse Zuneigung zum Gastland und dessen oft liebenswerten Menschen entwickelt. Und dann muss man - im Herbst des Lebens angekommen - feststellen, dass die Staaten und ihre politischen „Eliten“ sich häufig ganz anders entwickelt haben, als man es sich vorgestellt hatte. Das tut weh, man ist enttäuscht. Und manch einer wünscht sich einen großen Befreiungsschlag, der endlich aus der Misere herausführt, und fordert in seinem Frust, dass „alles anders“ werden müsse. Ein Kommentar von Ludger Reuke.


So oder ähnlich kann man sich die Seelenlage der Verfasser und vieler Unterzeichner des „Bonner Aufrufs“ vorstellen, die kurz und simpel „Eine andere Entwicklungspolitik“ fordern. Sie selbst nennen es „holzschnittartig“, wenn sie im ersten Satz feststellen, dass „nach einem halben Jahrhundert personeller und finanzieller Entwicklungshilfe (sic) für (sic) Afrika ... unsere Politik versagt hat.“ Und folgerichtig, so im letzten Satz, „muss der Kurs der Entwicklungshilfe radikal geändert werden.“ Solche die Wurzel ausreißenden Sätze tun der frustrierten Seele gut, aber sie haben mit einem „Holzschnitt“ wenig gemein, eher mit einem „Holzhammer“, bei dessen Zuschlag mehr als nur einige Nuancen verloren gegangen sind ...

... dieser Artikel erscheint in
W&E 12/Dezember 2009 und ist reserviert für Abonnentinnen und Abonnenten. Bitte wählen Sie unter folgenden Möglichkeiten:

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