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Weltwirtschaftliche Lehren aus der Eurokrise

Politische Integration oder ökonomischer Zerfall

Nur im Web – Das Hilfspaket für Griechenland und auch der Rettungsschirm für den Euro sind unter Dach und Fach. Das gibt den Ländern an der Peripherie der Eurozone den benötigten Spielraum. Ungewiss bleibt, ob damit eine spätere Zahlungsunfähigkeit Griechenlands und der anderen Krisenkandidaten abgewendet werden kann. Ungeachtet dessen steht fest, dass das griechische Debakel der EU ein blaues Auge verpasst hat. Ein Kommentar von Dani Rodrik.

 

In ihrem innersten Kern ist die Krise eine weitere Manifestation des Phänomens, das ich „das politische Trilemma der Weltwirtschaft“ nenne: Wirtschaftliche Globalisierung, politische Demokratie und der Nationalstaat sind nicht miteinander vereinbar. Wir können höchstens zwei gleichzeitig haben. Demokratie ist nur dann mit nationaler Souveränität vereinbar, wenn wir die Globalisierung einschränken. Wenn wir die Globalisierung vorantreiben, während wir gleichzeitig den Nationalstaat beibehalten, müssen wir die Demokratie fallen lassen. Und wenn wir Demokratie zusammen mit Globalisierung wollen, müssen wir den Nationalstaat beiseite schieben und eine stärker internationale Regierungsführung anstreben ...

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Lesen Sie in diesem Beitrag:

Das politische Trilemma der Weltwirtschaft
Internationalisierung der Demokratie
Der Druck der Globalisierung





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