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Das waren die W&E-Highlights im Jahre 2012

12 Top-Beiträge aus dem vergangenen Jahr

Dirk Niebel: Der Geschichtsklitterer
Es hatte so vorbildlich angefangen. In der ersten Rede vor seinem neuen Haus am 28. Oktober 2009 hatte Dirk Niebel in aller Bescheidenheit erklärt: "Es ist ein Anfang für mich: Ein neues Amt, eine neue Verantwortung. Wie ich es auch drehe: Für eine Weile bin ich also Anfänger." Die "Weile" war kurz.
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Finanz- und Naturkrisen 20 Jahre nach Rio
Auf dem Weg nach Rio zeigen sich große weiße Flecken. Überhaupt nicht thematisiert werden die Zusammenhänge und Verknüpfungen zwischen den aktuellen Finanzkrisen und der sich verschärfenden Umweltkrise. Allenfalls wird danach gefragt, wie Klimaschutz und Umweltpolitik mit dem Finanzsystem kompatibel zu machen wären.
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Entwicklungshilfe-Kritik zwischen rechts und links
"The next revolution will not be funded", lautete der originelle Titel einer Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Anfang Februar 2012. Wäre es nicht um Kulturförderung, sondern um Entwicklungspolitik gegangen, hätte man vielleicht formuliert: Eine öffentliche Entwicklungsförderung im internationalen Maßstab findet demnächst nicht mehr statt.
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Geschlechtergleichheit im Prisma der Weltbank
Der neue Weltentwicklungsbericht (WDR) stellt einen Wendepunkt dar: Zum ersten Mal und noch unter ihrem scheidenden Präsidenten Bob Zoellick widmet die Weltbank ihre Vorzeigepublikation dem Thema Gender. Doch die Bank ist nicht in der Lage ist, sich ihrer eigenen Rolle bei der Verfestigung frauenfeindlicher Politik bewusst zu werden.
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Rio+20: Streit um Konzepte und Kriterien
Die einen beschwören die Green Economy als kapitalistisch-imperialistisches „Monster“, die anderen sehen in ihr eine neue Zauberformel auf dem Weg in eine umweltgerechte Welt. Green Economy, Nachhaltigkeit und Armutsbekämpfung sind keine deckungsgleichen Konzepte – sie provozieren Streit und Kontroversen.
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UNCTAD XIII: Seltener Sieg
Es war einer der seltenen Siege, den die Internationale der Zivilgesellschaft und der globale Süden heute noch feiern können. Und zugleich war es ein Ereignis, über das die Mainstream-Medien so gut wie nichts berichteten. Die Rede ist von der XIII. Vollversammlung der UNCTAD, die alle vier Jahre stattfindet, diesmal vom 21.-26. April 2012 in Doha/Katar.
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BRICS - Feinde oder Partner der Industrieländer?
Erneut befasst sich das Friedensgutachten 2012 mit den Auswirkungen wirtschaftlicher, politischer und sozialer Faktoren auf Frieden und Unfrieden in der Welt. Im Mittelpunkt stehen diesmal u.a. die Machtverschiebungen auf globaler Ebene, die Zerbrechlichkeit der Eurozone und die Entsolidarisierungs- und Ausgrenzungstendenzen innerhalb der Länder.
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Im Sinkflug: Die G20 in Los Cabos/Mexiko
Noch nie waren die Erwartungen an einen G20-Gipfel so niedrig. Noch nie freilich war aber auch das Gipfeltiming so unglücklich wie in diesem Jahr: Die Gruppe der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer trifft sich einen Tag nach den Wahlen in Griechenland und unmittelbar vor dem Rio+20-Gipfel in Brasilien.
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Das war Rio+20: Mau, mager, minimal
Die Minimalkompromisse der Rio+20-Konferenz hatten sich schon in den Vorverhandlungen abgezeichnet. Wer angesichts der mauen Ergebnisse von einem "kolossalen Scheitern" des Gipfels spricht oder gar den Multilateralismus gleich gänzlich für tot erklärt, verkennt allerdings die Logik globaler Verhandlungsprozesse.
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Vor einer neuen Nahrungsmittel-Krise…
Von wegen Sommerloch: Fast über Nacht ist die Angst vor einer neuen Nahrungsmittel-Krise zurückgekehrt. Neu aufgeflackert ist auch die Kontroverse: Pflanzentreibstoffe oder Lebensmittel? Und auf den Finanzmärkten hat eine neue Welle der Spekulation mit Nahrungsmittel-Titeln eingesetzt.
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Abkoppelung oder nachholende Industrialisierung?
Während sich in den Industrieländern auch nach fünf Jahren kein Ausweg aus der Krise abzeichnet, blicken die Prognostiker mit Hoffen und Bangen nach Asien, Lateinamerika und selbst nach Afrika. Deren Ökonomien wachsen noch immer rasch und sind willkommene Absatzmärkte für die Exporte der Industrieländer. Angesichts der hohen, aber doch nachlassenden Wachstumsdynamik in der ehemaligen Peripherie ist aber ungewiss, ob das so bleibt.
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Hundert Tage Weltbank-Präsident Jim Yong Kim
Noch hat die Diskussion über die Nachfolgeforderungen zu den Millennium-Entwicklungszielen (MDGs), die 2015 auslaufen, gar nicht so recht begonnen, und schon wartet der neue Weltbank-Präsident Jim Yong Kim mit einer neuen Orientierung für die nächste Etappe auf: Nicht mehr um die bloße Reduzierung der Armut soll es gehen, sondern um nicht mehr und nicht weniger als ihre Beendigung.
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Stabilisierung des Durchwurstelns in der Eurozone? / G20-Präsidentschaft 2013: Gutes Timing, Herr Putin

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