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W&E 02-04/2019

In dieser Ausgabe lesen Sie:

* USA eskalieren Handelskrieg: Die Weltmärkte schlagen Kapriolen
Manchmal sind die Bewegungen einer Woche aussagekräftiger als die eines ganzen Monats. So war es diesmal mit der ersten Mai-Woche. Noch am Montag sahen die Analysten die globale Ökonomie aus dem Dunkel des Winters in einen lichten Frühling hineinwachsen. Gesunde Wirtschaftsdaten aus der EU, den USA und China straften die These vom prekären Wachstum Lügen, die der IWF noch auf der Frühjahrstagung vor vier Wochen vertreten hatte. Doch dann nervten neue Tweets des US-Präsidenten die Weltmärkte. Eine Momentaufnahme von Rainer Falk.

* Finanzflüsse wie ein Wasserfall? Die Finanzialisierung der Entwicklungspolitik
Die Weltbank hat erfolgreich die Idee propagiert, dass private Finanzierung die Lösung für dringende Entwicklungs- und Sozialprobleme ist, einschließlich für die Erreichung der Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) im Rahmen der 2030-Agenda. Schon ohne neue Verpflichtungen wie die SDGs läge die globale Finanzierungslücke (vor allem für Infrastrukturinvestitionen) bei 350 Mrd. US-Dollar jährlich. Mit den SDGs wäre sie dreimal so groß. Daher hänge der Erfolg der 2030-Agenda von der massiven Beteiligung des Privatsektors ab. Eine Kritik von Jomo Kwame Sundaram und Anis Chowdhury.

* Weltwirtschaftliche Auf- und Abstiegsprozesse: Machtressourcen im Weltsystem
Auf- und Abstiegsprozesse hat es seit dem 16. Jahrhundert im entstehenden kapitalistischen Weltsystem immer gegeben, allerdings meistens jeweils gekennzeichnet von besonderen Formen und ökonomischen Schwerpunkten. Da das „kapitalistische Weltsystem“ seit Immanuel Wallerstein als mehrfach hierarchisch gestuftes, dynamisches Ganzes verstanden wird, beinhalten „Auf- und Abstiegsprozesse“ entweder die Erringung einer höheren Position oder entsprechend einen Rückgang auf niedrigere Positionen im Weltsystem. Eine thesenartige Übersicht von Dieter Boris.

* Das Versagen der EU in der Venezuela-Krise: In treuer Gefolgschaft
Anfang Februar haben 19 EU-Staaten Juan Guaidó als Interimspräsidenten Venezuelas anerkannt. Diese Anerkennung erfolgte, nachdem mehrere EU-Staaten, darunter Deutschland, Ende Januar Nicolás Maduro in einem Ultimatum aufgefordert haben, innerhalb von acht Tagen neue Präsidentschaftswahlen auszurufen, was Maduro, wie zu erwarten, ablehnte. Diese EU-Staaten folgten somit dem Beispiel Donald Trumps und seinem Hauptargument, Maduro sei ein illegitimer Präsident, ein Diktator. Sie sollten lieber Mexiko und Uruguay folgen, schreibt Jean Feyder.

* Komplizenschaften der Wirtschaftswissenschaft: Steuersenkung, Deregulierung, Flexibilisierung
Die etablierte Volkswirtschaft neigt dazu, sich auf einige „bewährte“ Schlussfolgerungen zu einigen und dann ungeachtet aller gegenteiligen Beweise daran festzuhalten. Das allein schon ist schlimm genug; möglicherweise noch schlimmer für eine Disziplin, die für sich in Anspruch nimmt, eine Wissenschaft zu sein, ist jedoch das mangelnde Beharren auf der Replizierbarkeit empirischer Ergebnisse, schreibt Jayati Gosh.

* Zum Tod von Okwui Enwezor: Der Kurator der Befreiung
Mit nur 55 Jahren ist am 15. März 2019 der bekannte Kurator zeitgenössischer Kunst, Okwui Enwezor, nach jahrelangem Kampf mit dem Krebs verstorben. Geboren 1963 in Calabar in Südnigeria, ging er 1982 nach New York und begann seit den 1990er Jahren mit der regelmäßigen Kuratierung von Ausstellungen. Er schaffte es bis an die Spitze der größten Ausstellungen der Welt, darunter 2015 der Biennale von Venedig (W&E 07-08/2015), 2008 der Biennale von Gwangju und 2002 der Documenta in Kassel (W&E 07-08/2002). Von Rainer Falk.

* Rubriken: W&E-Infospiegel (mit Kurzinfos, Termin- und Lesehinweisen)

Die Hauptbeiträge sind einzeln teilweise auch online verfügbar (auf Überschriften klicken). Die Gesamtausgabe als PDF-Download für AbonnentInnen >>> hier.


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