2018 W&E abonnieren und keine Ausgabe mehr versäumen!
english version
Home Über W&E W&E-Abo Probeexemplare/Service W&E-Blogs Materialien W&E-Links W&E-Archiv

W&E-Sonderserien
W&E-Dossiers
W&E-Archiv 2018
W&E-Archiv 2017
W&E-Archiv 2016
W&E-Archiv 2015
W&E-Archiv 2014
W&E-Archiv 2013
W&E-Archiv 2012
W&E-Archiv 2011
W&E-Archiv 2010
W&E-Archiv 2009
W&E-Archiv 2008
W&E-Archiv 2007
W&E-Archiv 2006
W&E-Archiv 2005
W&E-Archiv 2004
W&E-Archiv 2003
W&E-Archiv 2002
W&E-Archiv 2001
W&E-Stichworte
Aufmacher der Startseite
LOGIN
Nur für Abonnenten

In Ihrem Warenkorb:
0 Artikel, 0,00 EUR

Merkzettel anzeigen
Warenkorb anzeigen
Zur Kasse gehen
Ihre Bestelldaten
Probeexemplar bestellen



ANZEIGEN



11-12-2002

Im Informationsbrief Weltwirtschaft & Entwicklung (W&E) 11-12/2002 lesen Sie:

* Euro-Memorandum für alternative Wirtschaftspolitik: Sozialmodell ohne Verfassungsrang?
Die Europäische Union (EU) steht im nächsten Jahr vor drei Herausforderungen: Sie muß der Gefahr einer Rezession mit steigender Arbeitslosigkeit und sozialer Polarisierung begegnen. Sie muß die Osterweiterung durchführen und eine gesamteuropäische Entwicklungstrategie verwirklichen. Und sie muß die Grundprinzipien und Institutionen der erweiterten EU in einer neuen Verfassung verankern. Doch die wirtschaftspolitischen Konzepte der führenden EU-Gremien werden keiner dieser Herausforderungen gerecht, schreiben die Europäischen Alternativökonomen in ihrem jüngsten Memorandum. Eine W&E-Zusammenfassung.

* Europäischer Konvent und Entwicklungspolitik: Stiefkind der Debatte
Die Debatte im und um den Europäischen Verfassungskonvent ist in vollem Gange. Sechs der mittlerweile zehn Arbeitsgruppen des Konvents haben bereits ihre Abschlußberichte vorgelegt. Zeitgleich hat der Konventspräsident Giscard D’Estaing seine Vorstellungen einer europäischen Verfassungsarchitektur präsentiert (s. Hinweise). Die Zukunft der europäischen Entwicklungspolitik fristet jedoch ein Schattendasein in der derzeitigen Kakophonie europäischer Zukunftsvisionen, schreibt Klaus Schilder.

* Neue Schuldenkrise in Lateinamerika: Alte Fehler neu gemacht
Obwohl man in Brasilien und in Washington versichert, das brasilianische Haushaltsdefizit sei etwas anderes als der überbewertete argentinische Peso, besteht die Wahrheit darin, daß beide Ökonomien mit Krisen der Außenwirtschaftsbilanz konfrontiert sind. Und beide Länder haben versucht, das Vertrauen durch die Verfolgung einer konservativen Fiskal- und Währungspolitik wieder herzustellen, deren Haupteffekt ironischerweise in der weiteren Verschlechterung der nationalen Außenwirtschaftsbilanz besteht, schreibt Michael Pettis.

* "Corporate Responsibility": Alternativen zum Globalen Pakt der UNO
Keinem UN-Angehörigen, der im Jahre 2002 am Weltsozialforum (WSF) in Porto Alegre teilnahm, konnte verborgen bleiben, daß viele AktivistInnen den Vereinten Nationen kritisch gegenüber stehen, obwohl sie immer noch an die Organisation glauben. Ganz im Gegensatz zu den Forderungen nach einer Machtbegrenzung oder Abschaffung solcher Organisationen wie der Welthandelsorganisation (WTO), der Weltbank oder des Internationalen Währungsfonds (IWF) fordern viele zivilgesellschaftliche Organisationen eine Reform und Stärkung der UN. Doch die Kritik nimmt zu, schreibt Peter Utting.

Europäisches Sozialforum in Florenz: Jenseits der Gewalt
Das erste Europäische Sozialforum (ESF) vom 6. bis 9. November in Florenz dürfte künftig in einem Zuge mit Seattle und Genua genannt werden. Zwar hat der dreitägige Veranstaltungsmarathon mit rund 200 Podien, Seminaren und Workshops kaum Impulse zur Entwicklung inhaltlich-konzeptioneller Alternativen zum Neoliberalismus gebracht. Doch mit der größten Demonstration in ihrer Geschichte ist die Bewegung für globale Gerechtigkeit aus dem Schatten der Gewalt getreten. Ein auswertender Bericht von Peter Wahl.

* Auf dem Weg nach Cancun: Streit um Investitions- und Wettbewerbsregeln
Für den 10.-14. September 2003 plant die Welthandelsorganisation (WTO) ihre 5. Ministerkonferenz in Cancun/Mexiko. Dort wird neben einer Zwischenbilanz der derzeit laufenden Welthandelsrunde vor allem eine strittige Frage im Mittelpunkt stehen: Soll die Agenda der WTO-Runde um Verhandlungen zu den sog. Singapur-Themen (Investitionen, Wettbewerb, Öffentliche Beschaffung; s. W&E 01/1997) erweitert werden oder nicht? Das europäische NGO-Netzwerk "Seattle to Brussels" (S2B) ist strickt gegen eine solche Machtausweitung der WTO. Peter Fuchs und Thomas Fritz berichten.

* Klimaverhandlungen in Neu Delhi (COP8): Lautloser Abgesang
Der Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung in Johannesburg/Südafrika (s. W&E 09/2002) war bereits der unheilvolle Vorbote für das, was sich vom 23. Oktober bis zum 1. November 2002 in Neu Delhi/Indien abspielte. Der Multilateralismus, verstanden als politischer Ansatz, dem ein Verständnis für gemeinsame Probleme zu Grunde liegt und der die Kooperation zum Ziel hat, wurde bei der 8. Vertragsstaatenkonferenz der Klimakonvention (COP8) sang und klanglos zu Grabe getragen. Wie es zu dazu kam, beobachtete in Neu Delhi Achim Brunnengräber.

* Rubriken: W&E-Update (politische Terminvorschau für das 1. Quartal 2003) und W&E-Infospiegel (mit Kurzinfos, Lese- und Veranstaltungshinweisen)


       
Anzahl:   St

Auf den Merkzettel.



W&E >>> abonnieren


Seite drucken

Nach oben

Impressum Widerrufsrecht AGB Datenschutz RSS-Feeds W&E-Sitemap