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Sonderdienst 7/2005

Finanzierung der Millenniumsziele

In diesem Sonderdienst des Informationsbriefs Weltwirtschaft & Entwicklung (W&E-SD 7/2005) lesen Sie:

* Pilotprojekte für die MDGs: Die Schlacht um die Finanzierung
* Die Entschuldungsinitiative der G7-Finanzminister: Der Teufel steckt im Detail
* Internationale Finanzfazilität (IFF): Entwicklungshilfe auf Pump?

Und sie bewegt sich doch! Die globale Kampagne um die Millenniumsziele (MDGs) und die Zuspitzung auf das „Entscheidungsjahr 2005“ haben eine beispiellose Debatte um die Finanzierung der Entwicklungspolitik ausgelöst. Stufenpläne zur Erhöhung der Entwicklungshilfe, innovative Finanzierungsmechanismen, wie internationale Steuern und Abgaben, aber auch kapitalmarktgestützte Modelle, wie die von der britischen Regierung propagierte Internationale Finanzfazilität (IFF), sind wie nie zuvor in der Diskussion und teilweise erstaunlich entscheidungsreif. Wie so oft kommt der Fortschritt in Form von Pilot- und Einstiegsprojekten daher. Erste Weichen stellt der Gipfel der G8-Staaten (USA, Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Kanada, Italien, Japan und Rußland) vom 6.-8. Juli 2005 in Gleneagles/Schottland. Rainer Falk analysiert die „Schlacht um die Finanzierung“ der MDGs und die ersten ernsthaften Schritte zur Entschuldung von Teilen der Dritten Welt. Jens Martens hat das IFF-Modell kritisch durchleuchtet und erklärt die Funktionsweise der kurz vor der Gründung stehenden „Mini-IFF“ zur Finanzierung von Impfkampagnen.

Dieser Sonderdienst erscheint als Beitrag zur Weltweiten Aktion gegen Armut in Zusammenarbeit mit dem Global Policy Forum Europe, Bonn, dem Nord-Süd-Netz beim DGB-Bildungswerk und dem Kinderhilfswerk terre des hommes, Osnabrück, und wird vom Bischöflichen Hilfswerk Misereor, Aachen, gefördert.

Dieser Sonderdienst kann auch im Rahmen unseres Millennium-Plus-Pakets 2005 bezogen werden >>> Sonderangebot.


       
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