W&E-Dossier: Hype oder Hoffnung? Entwicklungsjahr 2015
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Wider das Freihandelsdogma der EU
Die Europäische Union (EU) verhandelt nicht nur über die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP). Sie schließt immer neue Freihandelsabkommen mit anderen Drittländern ab, darunter mit zahlreichen Entwicklungsländern. Dadurch werden diese oft sehr armen Länder dazu gebracht, ihre Wirtschaft zu liberalisieren und ihre Märkte immer weiter für Produkte und Dienstleistungen aus der EU zu öffnen.
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Transformative Post-2015-Agenda?
Drei Wochen vor der Dritten UN-Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung in Addis Abeba und drei Monate vor dem UN-Gipfel zur Post-2015-Entwicklungsagenda in New York bietet sich ein ambivalentes Bild. Obwohl der UN-Generalsekretär und Regierungsvertreter euphemistisch von einer "transformativen Agenda" sprechen, kann von Aufbruchstimmung keine Rede sein.
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Karl Marx in Venedig
Jedes Jahr ist der Sommer auch ein Sommer der Kunst. Doch in diesem Jahr wird der Mainstream gleich mehrfach durchbrochen. Seit jeher ist das Verhältnis von Kunst und Politik umstritten. Heuer könnte es heißen: Kunst ist Politik. Eine Übersicht.
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Der Zombie-Gipfel in Oberbayern
Der G7-Gipfel, der am 7./8. Juni 2015 auf Schloss Elmau stattfand, hatte im Wesentlichen drei Ergebnisse: Gegenüber Russland drohte er mit der Verschärfung der Sanktionen, er erhöhte den Druck auf Griechenland, und erstmals verkündete er ein Bekenntnis zur Dekarbonisierung der Weltwirtschaft. Der Rest war Showbizz, Ritual und Wiedergängertum.
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Der steinige Weg nach Paris
Eines der größten globalen Ereignisse in diesem Jahr ist die Klimakonferenz der Vereinten Nationen im Dezember in Paris. Ein neues Abkommen zum Klimawandel wird erwartet, doch zuerst sind noch viele Hürden zu überwinden. Alte ungelöste Probleme erscheinen erneut an der Oberfläche, mit scharfen Gegensätzen zwischen Nord und Süd.
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Rolling Documentation: G7-Gipfel auf Schloss Elmau
Wie aus der Zeit gefallen wirkt der G7-Gipfel, der am 7./8. Juni auf Schloss Elmau in Oberbayern stattfindet. Die sieben Regierungen spielen längst nicht mehr die Rolle, die einst zu Recht mit dem Label "Direktorat der Weltwirtschaft" umschrieben wurde. Dennoch findet in Elmau das alte Ritual eines exklusiven Klubs statt. Doch während die wirtschaftliche Rolle schmilzt, schiebt sich die Rolle als sicherheitspolitische und geostrategische Speerspitze des Westens in den Vordergrund - mit zahlreichen weichen Themen als schmückendem Beiwerk.
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Griechenland als Reformchance für den IWF
Die Gläubigergemeinde traf Ende Mai ein weiterer Schock, da mehr und mehr einflussreiche Akteure argumentieren, Griechenland solle die Rückzahlung der IWF-Kredite stoppen und die knappen öffentlichen Ressourcen lieber zur Bearbeitung seiner wirtschaftlichen und humanitären Krise nutzen. Premierminister Tsipras beruhigt zwar noch die Gläubiger. Doch die Idee lässt sich nicht mehr aus der Welt schaffen, und das ist gut so.
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Lehren für die Süd-Süd-Kooperation
Für viele südamerikanische Politiker hätte der Besuch des chinesischen Premierministers Li Kequiang in der vorletzten Mai-Woche zu keinem besseren Zeitpunkt und aus keinem besseren Land kommen können. China liegt inzwischen vor den USA als führende Exportdestination Südamerikas außerhalb der Region.
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Ein SDG-gerechtes Finanzsystem
Kurz vor der Konferenz zur Finanzierung der Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs), die vom 13.-18. Juli 2015 in Addis Abeba stattfindet, versucht der Norden, die von ihm dominierten Entwicklungsbanken und den Privatsektor in Stellung zu bringen. Doch aus der Sicht der Entwicklungsländer ist die Reform des internationalen Finanzsystems ein essentielles Ziel des FfD-Prozesses.
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Deutsche ODA endlich auf dem Weg zu 0,7%?
In den vergangenen Wochen gab es zwei wichtige Meldungen zur deutschen Entwicklungsfinanzierung, die Optimisten wohl als Morgenröte am Ende des Tunnels zum 0,7%-Ziel erscheinen, die aber auch von einem besonders stark leuchtenden Glühwürmchen handeln könnten, das sich in den Tunnel nur verirrt hat.
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Der Griechenland-Poker
Die Griechenland-Krise hat sich so zugespitzt, dass eine Entscheidung in Kürze unausweichlich wird. Als Szenarien sind die Fortsetzung des Durchwurstelns ("muddling through"), ein chaotischer Grexit und ein gesteuerter Grexit denkbar.
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Welche Rolle spielt Peking+20 für Post-2015?
20 Jahre lang überprüfte und bilanzierte die UN-Frauenrechtskommission (CSW) die Umsetzung der Aktionsplattform der 4. Weltfrauenkonferenz in Peking von 1995. Das diesjährliche Treffen in New York (CSW59) sollte entscheiden, welche Rolle der Peking-Prozess in der Post-2015-Phase spielen soll und kann.
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Die G20 in den Umbrüchen der Weltordnung
Als die G20 nach dem Lehman-Crash zum "führenden Forum unserer globalen ökonomischen Zusammenarbeit" proklamiert wurde, war dies mit großen Hoffnungen verbunden. Doch schon sieben Jahre nach ihrer Gründung auf Gipfelebene ist die G20 zwischen die Mühlsteine weltpolitischer Umbrüche und geopolitischer Strategien geraten. Ihre Kernaufgabe, die Reregulierung der globalen Finanzmärkte, blieb Stückwerk.
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Die Neuerfindung des Kapitalismus
Die Unterschiede zwischen den Wirtschaftssystemen der aufsteigenden Ökonomien des Südens und dem europäisch/nordamerikanischen ‚Modell' sind nicht bloß Relikte der ‚traditionellen', vorkapitalistischen Gesellschaftsformationen, sondern eigenständige Formen eines Kapitalismus, der sich von der europäischen Form emanzipiert hat und jeweils neu ‚erfunden' wird.
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Trotz Weltmarkt und kapitalistischer Krisen
Die wirtschaftlichen Verschiebungen zwischen den alten Industrieländern und den Schwellen- und Entwicklungsländern des Südens sind eine vergleichsweise neue Erscheinung - und es ist keineswegs ausgemacht, dass dieser Prozess im Tempo der letzten 25 Jahre weitergeht. Denn auch die Länder des Südens sind vor Krisen und Rückschlägen nicht gefeit.
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Vergesst G7!
Nach acht Jahren kommt die Karawane der Weltwirtschaftsgipfel erneut nach Deutschland. Weltwirtschaftsgipfel? Nach dem Hinauswurf von Russland ist der Klub der (einstmals) wichtigsten kapitalistischen Industrienationen wieder unter sich. Doch die weltwirtschaftliche Konstellation hat sich dramatisch geändert. Ein Teil der Szene tut indessen so, als sei alles beim alten.
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Die strategische Krise Europas
Was immer man von Alexander Tsipras und der neuen griechischen Regierung halten mag; wir sollten ihm dankbar sein. Auf einmal ist wieder Leben in der Bude der Europapolitik; endlich gibt es wieder ein Interesse am Spektrum politischer Möglichkeiten und Unmöglichkeiten.
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Die TTIP-Opposition in Europa
Ist die Opposition gegen die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) ein deutsches Phänomen, dem der Rest Europas mit Unverständnis zusieht? Diesen Eindruck verbreiten die EU-Kommission und andere TTIP-Protagonisten gerne. Doch längst ist die Opposition gegen TTIP ein EU-weites, ja sogar ein transatlantisches Phänomen.
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Lahmende, brüchige und ungleiche Weltwirtschaft
Die wohlmeinende entwicklungspolitische Community mag in diesem "Entscheidungsjahr 2015" zu einem neuen Höhenflug ansetzen. Für die reale Entwicklung der Weltwirtschaft gilt das nicht. In seltener Eintracht zeichnen die internationalen ökonomischen Institute ein düsteres Bild für das Neue Jahr, in dem die Risiken und Gefahren nach wie vor stärker sind als die Lichtblicke. Ein Überblick
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Mit Syriza aus der griechischen Schuldenkrise?
Im Frühjahr 2012 wurden Griechenland 109 Mrd. € seiner öffentlichen Schulden bei privaten Gläubigern im In- und Ausland erlassen. Drei Jahre später ist Griechenlands Verschuldung mit rund 317 Mrd. € oder 173% des BIP sowohl absolut als auch relativ höher als damals.
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Das waren die W&E-Highlights von 2014
Zum Jahresende haben wir wieder 12 Beiträge zusammengestellt, die 2014 entweder besonders oft angeklickt und gelesen wurden oder die Diskussion belebt oder einfach nur positive Reaktionen ausgelöst haben. W&E wünscht allen Leserinnen und Lesern ein glückliches und erfolgreiches Neues Jahr.
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Die Schwächen der Post-2015-Entwicklungsagenda
Ein konkreter und schlagkräftiger Handlungsrahmen für Nachhaltige Entwicklungsziele (SDGs) für das 21. Jahrhundert, verbindlich für alle Regierungen der Welt - das wäre wirklich ein Fortschritt und ein Erfolg für die UNO. Doch bis es so weit ist, sind noch viele Hürden zu überwinden.
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Paradigmenwechsel im Entwicklungsjahr 2015?
Vier parallele Verhandlungsprozesse gibt es derzeit auf multilateraler Ebene: der zu einer Post-2015-Entwicklungsagenda, der für ein neues Klimaschutzabkommen, eine Aktualisierung der Frauen-Agenda und ein neuer Anlauf unter dem Motto "Finanzierung für Entwicklung". Wenn alles gut geht, könnte es bis Dezember 2015 eine einheitliche globale Agenda für nachhaltige Entwicklung geben. Wenn nicht, wird sich die Situation weiter verschlechtern.
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Das "Tokyo No" zum Investor-Staat-Verfahren
Vor 50 Jahren haben auf der Weltbank-Jahrestagung in Tokio 21 Entwicklungsländer Nein zu einer Konvention gesagt, unter der ein neuer Teil der Weltbank-Gruppe geschaffen werden sollte, das spätere International Centre for Settlement of Investment Disputes (ICSID). Unter den 21 waren alle anwesenden lateinamerikanischen Staaten sowie die Philippinen und der Irak.
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Kampf ums Klima und die Atmosphäre in Lima
Da ist er wieder, der alljährliche Kampf ums Klima zum Jahresende. Der Schauplatz, auf dem alte Schlachten erneut geschlagen werden, ist diesmal in Peru. Immer noch geht es um die Frage, wie und zwischen wem die Lasten des Kampfes gegen den Klimawandel fair geteilt werden.
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Das LDC-Paradox: Wachstum ohne Strukturwandel
Die am wenigsten entwickelten Länder (LDCs) werden das Schlachtfeld sein, auf dem sich Erfolg oder Scheitern der Post-2015-Entwicklungsagenda entscheiden, sagt die UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD) in ihrem jüngsten LDC-Report. Dabei haben die meisten LDCs schon die 2015 auslaufenden Millennium-Entwicklungsziele (MDGs) trotz hoher Wachstumsraten nicht erreicht.
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Die aktuelle Volatilität auf den Rohstoffmärkten
Seit einigen Monaten sinken die Rohölpreise dramatisch. Es gibt Beobachter, die dies als Anfang vom Ende eines Super-Rohstoffzyklus sehen. Würde sich der seit 2000 aufwärts gerichtete Trend der Rohstoffpreise insgesamt dauerhaft umkehren, so hätte dies einschneidende Folgen vor allem für Afrika und Lateinamerika, aber auch für Russland und einige asiatische Länder.
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Botschaft aus Boston: Achtung TTIP!
Die Europäische Union und die USA verhandeln gegenwärtig über ein umfassendes Freihandelsabkommen (TTIP). Nach Meinung seiner Befürworter wird TTIP Wachstum in Europa und den USA stimulieren. Eine Studie der Universität Boston prognostiziert jetzt das Gegenteil.
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Die europäische Krise aus zweierlei Sicht
„Helmut Kohl und Joschka Fischer werfen Europas Regierungschefs Mangel an Verantwortung und Mut vor“. Was für eine Schlagzeile! Die beiden großen Antagonisten der 1980er und 1990er Jahre: Hier der mehr oder weniger selbsternannte Erbe Konrad Adenauers. Dort der Autodidakt und Aufsteiger aus dem linksradikalen Frankfurter Milieu. Eine Buchbesprechung
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Rolling Documentation: G20-Gipfel in Brisbane
Zusätzliches Wachstum der Weltwirtschaft, der Kampf gegen die Steuervermeidungsstrategien der internationalen Konzerne und die Vollendung der Finanzmarkt-Reformen sollten die beherrschenden Themen des diesjährigen G20-Gipfels sein, der am 15./16. November in Brisbane stattfand. So wollte es die australische Präsidentschaft. Doch dabei stand sich die Regierung Abbott mit ihrem Marktfundamentalismus und Putin-Bashing selbst im Wege.
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Der Abschlussbericht des IPCC zum Klimawandel
Stellen Sie sich vor, unsere Welt wird mehr und mehr verschmutzt, und es bleibt wenig Raum für die Erde, noch mehr Verschmutzung zu absorbieren. Und stellen Sie sich vor, dass wir noch nicht die Lösungen gefunden haben, die vor uns liegende Katastrophe zu verhindern. Dieser Blick in unsere beängstigende Zukunft beherrschte das jüngste Treffen in Kopenhagen, auf dem der letzte IPCC-Report zum Klimawandel fertig gestellt wurde.
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Auf- und Überholen in der Weltwirtschaft
Die Organisatoren des World Economic Forum (WEF) in Davos haben zumeist ein recht gutes Gespür für globale Megatrends. Das Forum Anfang 2015 wird unter dem Motto "The New Global Context" stehen, also ein erneuter Versuch sein, die aktuellen globalen Umbrüche und Eruptionen zu verarbeiten. Vor allem aber sollten sich die illustren 2500 Teilnehmer einiger harter Fakten der weltwirtschaftlichen Entwicklung vergewissern.
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Der Fall Ebola
Seit Ebola zum ersten Mal in einem US-amerikanischen Krankenhaus von Mensch zu Mensch übertragen wurde, führt der jüngste Ausbruch des Virus in Westafrika, der im Dezember 2013 begann, zu auch von den Medien befeuerten Ängsten vor einer weltweiten Ausbreitung der Seuche. Trotz dieser Sorgen spielt die brutale Wirklichkeit des Ausbruchs in Westafrika in diesem globalen Mediendrama nur eine nachgeordnete Rolle.
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Halbherzig gegen aggressive Steuervermeidung
Vollmundig haben die G20 verkündet, der Steuervermeidung von Unternehmen ein Ende zu bereiten. Doch die Zwischenergebnisse der OECD zeigen, dass die Staaten sich trotz gewisser Fortschritte auf dem kommenden G20-Gipfel in Brisbane/Australien in zentralen Punkten kaum einigen werden.
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Dynamische Energiewende - stagnative Klimapolitik
Jammern und Klagen hilft nichts. Die internationale Klimapolitik ist nie wirklich aus dem Startloch herausgekommen - und wird dort - auch nach dem UN-Klimagipfel in New York - für die nächste Zeit hängen bleiben. Anders die Energiewende: Sie hat schon einige Hürden mit einer gewissen Leichtigkeit genommen und kommt schneller voran, als viele erwartet hätten.
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Die Millenniumslüge
Die Botschaft kommt aus allen Ecken: Die Armutsraten nehmen ab, und die extreme Armut wird bald ausgerottet sein. Die Weltbank, die Regierungen der Industrieländer und auch die Millenniumskampagne der Vereinten Nationen stimmen in dieser Frage überein - eine bequeme Sicht, die aber leider nicht stimmt.
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Die Methode Juncker pur
In der neuen EU-Kommission werden die Ressorts anders zugeschnitten und eine neue Hierarchieebene eingezogen. Ziel ist mehr Zentralisierung, Effizienzsteigerung, die Stärkung der Position der Kommission im Machtdreieck mit Rat und Parlament, sowie die Zementierung der neoliberalen Orientierung und Austeritätspolitik.
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Ökonomische Alternativen für die Post-2015-Ära
Nach der Vermeidung einer Großen Depression und einer gewissen Stabilisierung der Finanzmärkte wächst in politischen Kreisen die Überzeugung, dass die Weltwirtschaft zur Normalität zurückgekehrt ist. Doch mit boomenden Aktienkursen, Exportsteigerung durch sinkende Löhne und fiskalpolitischen Experimenten ist es nicht getan.
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NEU! W&E 05-06/2015
Gipfeltreiben in Oberbayern + Schlechtes Klima + IWF und Griechenland + Lehren der Süd-Süd-Kooperation + Karl Marx in Venedig


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NEU! W&E-Hintergrund März-April 2015
G20 zwischen Geopolitik und Finanzregulierung + Mission accomplished? Die Reform der Finanzmärkte + Softshow jenseits des Kerngeschäfts + UNO in der Nebenrolle


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W&E-Hintergrund Dezember 2014
Besser Gleich! + Es ist an der Zeit: Schluss machen mit extremer Ungleichheit + Ausmaß, Ursachen und Auswege


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Multilateralismus: Krise und Alternativen
Den Multilateralismus neu einfordern + 70 Jahre nach Bretton Woods - BRICS-Konkurrenz für IWF und Weltbank + G20 zwischen Geopolitik und Finanzmärkten


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W&E 03-04/2015
SDGs und Finanzreform + AIIB setzt sich durch + Peking+20 + Kapitalismus innovativ + Poker um Griechenland


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W&E 02/2015
Wiederauferstehung von den Toten? + TTIP-Widerstand in Europa + Schwellenländer vor neuem Sturm?


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W&E 01/2015
Weltwirtschaft 2015 + Lösung für Griechenland + Die Vorurteile der Weltbank-Leute


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W&E-Dossier: Entwicklungsjahr 2015
Hype oder Hoffnung? 2015 soll den Durchbruch zu einer global nachhaltigen Entwicklung bringen. Mit einer Entwicklungsagenda, einem Klimaabkommen und mehr Finanzierung für Entwicklung.


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W&E-Dossier: TTIP - Von wegen Freihandel!
Das Transatlantische Handels- und Investitionsabkommen (TTIP) ist in aller Munde. Das facettenreiche Projekt beleuchten R. Falk, B. Unmüssig, Ch. Scherrer, St. Beck, M. Khor und Ska Keller.


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W&E 11-12/2014
Entwicklungsjahr 2015: Schwächen der Debatte + LDCs + Klimapolitik + Vor 50 Jahren: Nein zu Investor-State + Taumelnde Rohstoffpreise


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W&E 10/2014
Der neue globale Kontext + Jenseits der Klimagipfel: Energiewende + Vor dem G20-Gipfel in Brisbane


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W&E 09/2014
TDR 2014 + Normalisierung der Weltwirtschaft? + Die Millenniumslüge + Stamokap revisited + Neue EU-Kommission


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W&E 07-08/2014
25 Jahre W&E + SDGs: 1. Entwurf + Finanzierung der SDGs durch FDI? + Dunkler Staat + Quo vadis Europa? + Kohle und Klima


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W&E 06/2014
50 Jahre G77 + 50 Jahre UNCTAD + Neoliberale Agenda trotz Juncker? + Afrika-Boom auf fremden Krücken


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W&E-Hintergrund August 2014
70 Jahre nach Bretton Woods + BRICS-Konkurrenz für IWF und Weltbank + Zur Formierung des Südens


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W&E-Hintergrund Juni 2014
Den Multilateralismus neu einfordern + Für Menschen, Rechte und nachhaltige Entwicklung + Krise und Alternativen


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Dossier: Strategien gegen den Welthunger
Partnerschaften mit der Wirtschaft sind en vogue. Doch ein neues Geschäftsmodell macht auch im Agrarsektor noch kein neues Entwicklungsmodell. Eine Serie von Artikeln geht der Frage nach, wann Strategien gegen den Hunger erfolgreich sind.


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W&E 05/2014
Deutscher ODA-Skandal + Ein Jahr Rana Plaza + Entwicklung und Sozialstaat in Südasien


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W&E 03-04/2014
Gerechtigkeit und Kontrolle im Post-2015-Prozess + Ukraine: Rückfall in Schwarz-Weiß + EU-Politik: Assoziierung als Problem + Nepal: Licht und Schatten


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W&E 02/2014
TTIP: Die große Fehlkalkulation + Investorenrechte: Pseudorückzug der EU + Finanzkrise, 3. Akt


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W&E 01/2014
Müller, der Neue im BMZ + Europa 2014: Kein Grund zur Langeweile + Aufschwung 2014: Inmitten von Krisen


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Dossier: Streit um Entwicklungshilfe
In periodischer Regelmäßigkeit wird die Entwicklungshilfe in Bausch und Bogen verdammt. Besonders gut machen sich da ehemalige Weltbank-Leute und Funktionäre der deutschen Dritte-Welt-Politik.


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W&E-Dossier: Krise und Politik in der Eurozone
Keine Therapie funktioniert, wenn sie auf einer falschen Diagnose beruht. Nicht zuletzt deshalb hangelt sich die Politik in Europa von Gipfel zu Gipfel. Wir zeigen, wo die Ursachen der Krise wirklich liegen und wie ihnen zu begegnen wäre.


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