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06-2004

Artikel-Nr.: DE20050304-WE-06-2004

06-2004

Im Informationsbrief Weltwirtschaft & Entwicklung (W&E) 06/2004 lesen Sie:

* Freiwilligkeit und Ordnungspolitik im Klimaschutz: Zuckerbrot statt Peitsche
Das seit 1995 in Deutschland geltende Prinzip, Klimaschutz und industrielle Produktion durch freiwillige Selbstverpflichtungen versöhnen zu wollen, ist überholt. Mit den verbindlichen Vereinbarungen über den Handel mit klimaschädlichen Treibhausgasen, die zwischen der Bundesregierung und der deutschen Industrie ausgehandelt wurden, scheint die Ordnungspolitik in die rot-grüne Regierung zurückkehrt zu sein. Doch wie sich auch bei der renewables-Konferenz Anfang Juni 2004 zeigte, sind freiwillige und ordnungspolitische Maßnahmen nur zwei Seiten der gleichen Medaille. Von Melanie Weber und Achim Brunnengräber. ???50027595280effd1a???

* Die Gender-Strategie der Weltbank: Blauäugig, ignorant oder beides?
Obwohl die Zusammenhänge zwischen Armutsbekämpfung, Wirtschaftswachstum und Gleichberechtigung der Geschlechter seit langem wissenschaftlich analysiert und dokumentiert sind, bleibt Gendergleichheit global ein fernes Ziel. Nach wie vor sind rund 70% der Armen der Welt Frauen. Eigentlich Grund genug für die Weltbank, Aspekte der Geschlechtergleichheit sektor- und programmübergreifend in ihrer gesamten Tätigkeit zu berücksichtigen. Zu diesem Zweck wurde 2002 eine „Gender Mainstreaming“-Strategie bei der Weltbank aufgelegt (s. Hinweis). Eine Zwischenbilanz zieht Liane Schalatek.

* Die G8 nach Sea Island: Anachronismus oder Übergangsgipfel?
Mit einem Berg von Papieren endete der diesjährige G8-Gipfel der führenden westlichen Industriestaaten und Russlands auf der Ferieninsel Sea Island in Georgia/USA. Doch Papierberge sind keine Problemlösungen. Mit 19 Schriftstücken – die Themen reichen vom Nahen und Mittleren Osten über den Hunger am Horn von Afrika, den Kampf gegen die Korruption, die Sicherheit des Reiseverkehrs bis zur Rolle des Unternehmertums im Kampf gegen die Armut - ist die Liste der offiziellen Gipfeldokumente länger als jemals zuvor, aber was die Substanz angeht, übertrifft das Sea-Island-Treffen alle seine Vorgänger an Armseligkeit, schreibt Rainer Falk.

* Neuer Internetauftritt und neue Vertriebsadresse von W&E
Im Zuge der einschneidenden personellen Veränderungen, die WEED derzeit durchläuft, erscheint der Informationsbrief Weltwirtschaft & Entwicklung ab Juli 2004 im Eigenverlag der Redaktion. Mit dieser Veränderung ist eine neue Internetpräsenz und eine Neuorganisation von Abo-Verwaltung und Vertrieb verbunden. Die neue Homepage von W&E, die Anfang Juli freigeschaltet wird, lautet: www.weltwirtschaft-und-entwicklung.org. Abo-Verwaltung und Vertrieb werden von unserer Druckerei übernommen. Die neue Versandadresse lautet:

W&E-Vertrieb:
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