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Lesen Sie hier unsere jüngsten Berichte zu Globalisierung, Nord-Süd-Politik und internationaler Ökologie

NEU: W&E 05/2021

In dieser Ausgabe: Green Finance und der Globale Süden: Ein Trojanisches Pferd? +++ Covid-19: Rettungspakete für den Süden? Wie Corona-Hilfe in die Taschen großer Konzerne fließt +++ Wir brauchen die G7 nicht. So überflüssig wie ein Kropf

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Wir brauchen die G7 nicht

Der letzte G7-Gipfel in St. Ives/Cornwall war eine reine Verschwendung von Ressourcen. Wenn es ihn überhaupt geben muss, hätte er online stattfinden können, was Zeit, Logistikkosten und Flugemissionen gespart hätte. Aber auch darüber hinaus sind die G7-Gipfeltreffen ein Anachronismus. Die Politiker müssen aufhören, ihre Energie an eine Übung zu verschwenden, die für die heutige Weltwirtschaft nicht repräsentativ ist und deren Ziele fast völlig von den Mitteln getrennt sind, mit denen sie erreicht werden sollen, schreibt Jeffrey D. Sachs.

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Covid-19: Rettungspakete für den Süden?

Während sich die Armut und die Einkommensungleichheit vertiefen, werden Covod-19-Hilfsgelder an große Konzerne transferiert, statt an soziale Sicherungsprogramme in Entwicklungsländern. Das sagen Gruppen, die in eine neue Studie über Covid-19-Rettungspakete involviert sind, die das Problem im Auftrag der Financial Transparency Coalition (FTC) an Hand von neun Entwicklungsländern untersucht hat. Ed Holt hat die Studie ausgewertet.

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Green Finance und der Globale Süden

Green Finance ist Dank Werbekampagnen und Public Relations-Strategien von Banken und Investmentfonds sowie der Unterstützung von internationalen Finanzinstitutionen und damit verbundenen AkteurInnen in aller Munde. Green Finance soll nicht nur Umweltprobleme lösen, sondern auch die Finanzstandorte, darunter Deutschland, stärken. Eine Analyse von Johannes Jäger.

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Globaler Austeritätsalarm

Am Rande des letzten Frühjahrstreffens von IWF und Weltbank wurde erneut Optimismus versprüht: Vor allem die Auflagenpolitik des IWF habe sich grundlegend geändert. Doch eine Studie (s. Hinweis), die die Initiative for Policy Dialogue von der Columbia-Universität, internationale Gewerkschaften und zivilgesellschaftliche Organisationen gerade veröffentlicht hatten, schlug Alarm: Es drohe ein globaler Austeritätsschock. Isabel Ortiz und Matthew Cummins fassen zusammen.

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NEU: W&E 04/2021

In dieser Ausgabe: Chinas Aufstieg zum Handelstitan +++ Völkermord an den Uiguren? +++ Globaler Austeritätsalarm +++ G20-Präsidentschaft Italiens

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China: Völkermord in Xinjiang?

Die US-Regierung hat ohne Not ihren Ton gegenüber China verschärft und das Vorgehen gegen die Uiguren in der Region Xinjiang als Genozid bezeichnet. Dies ist ein schwerwiegender Vorwurf, weil Völkermord zu Recht als „das schlimmste aller Verbrechen“ gilt. Viele Kritiker rufen nun zum Boykott der Olympischen Winterspiele 2022 in Peking auf und nennen sie „Genozid-Olympiade“. Jeffrey D. Sachs und William Schabas halten das für nicht gerechtfertigt.

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China im Welthandel: Der Aufstieg eines Titans

China ist vielleicht eines der außergewöhnlichsten Beispiele für ökonomische Entwicklung in der jüngsten Geschichte. In den letzten 25 ist die Wirtschaft des Landes schnell expandiert und hat mehr Menschen als irgendwo anders auf der Welt aus der Armut geholt. Doch all dies wäre nicht möglich gewesen ohne eine andere herausragende Story: den Aufstieg Chinas von der Peripherie des Welthandels zu einem globalen Handelstitan, schreiben Alessandro Nicita and Carlos Razo.

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Eine Reichtumssteuer für Börsenkonzerne

Ein neuer Forschungsbericht schlägt die Einführung einer neuen Steuer auf Aktien aller öffentlich gelisteten Unternehmen mit Hauptquartier in den G20-Ländern vor. Die Studie von Emmanuel Saez und Gabriel Zucman (beide von der Berkeley-Universität in Kalifornien) fordert, dass jedes Jahr jedes Unternehmen auf seinen Aktienwert 0,2% an Steuern zahlen sollte. Da sich die Aktienmarktkapitalisierung in der G20 auf rund 90 Billionen Dollar beläuft, würde die Steuer jährlich an die 180 Mrd. Dollar einbringen. Eine W&E-Zusammenfassung.

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W&E 02-03/2021

In dieser Ausgabe: Eine Reichtumssteuer für große Konzerne +++ Konzerne gegen Argentinien und Bolivien +++ W&E-Infospiegel +++ Italien und die G20-Präsidentschaft +++ Beendet die Impf-Apartheid +++ Entwicklungsökonomie: Unterrepräsentanz des Südens

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Versicherungskonzerne vs. Argentinien und Bolivien

Nobelpreisträger Joseph Stiglitz, Ex-ILO-Generaldirektor Juan Somavia, der Präsident des UN-Netzwerks für Nachhaltige Entwicklungslösungen (SDSN) Jeffrey Sachs, der Ex-Untergeneralsekretär der UN José Antonio Ocampo und über 100 weitere hochrangige Entwicklungsexpert*innen haben eine Erklärung herausgebracht, in der sie gegen Versicherungskonzerne protestieren, die Argentinien und Bolivien vor dem ICSID der Weltbank verklagt haben.

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IWF/Weltbank: Frühjahrstagung ohne Ambition

Auf der Frühjahrstagung von IWF und Weltbank diese Woche, die wegen Covid-19 erneut virtuell stattfindet, können wir Maßnahmen zur Unterstützung der Erholung der Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen von der Pandemie erwarten. Diese sind löblich, bleiben aber weit hinter dem zurück, was erforderlich wäre, schreibt Mark Lowcock. Und an den Austeritätsvorgaben des IWF hat sich kaum etwas geändert, bemerkt Rebecca Ray.

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Beendet die globale Impf-Apartheid!

Mindestens 85 arme Länder werden vor 2023 keinen nennenswerten Zugang zu Impfstoffen gegen Corona haben. Unglücklicherweise wird ein Jahr Verzögerung in Ländern mit niedrigem und unterem mittleren Einkommen schätzungsweise 2,5 Millionen vermeidbare Tote kosten. Wie der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) es ausdrückt, steht die Welt an der Schwelle eines katastrophalen moralischen Scheiterns. Die neue Impf-Apartheid beleuchten Anis Chowdhury und Jomo Kwame Sundaram.

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Zwischen zwei Kontinenten: Zentralamerika

Während in den 70er und 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts zahlreiche politische Ereignisse in Zentralamerika häufig auch hierzulande in den Medien an prominenter Stelle auftauchten (v. a. die „Bürgerkriege“ in Nikaragua und El Salvador), sich mit beiden Ländern und den dortigen Befreiungsbewegungen die bis dahin breitesten Solidaritätsbeziehungen entwickelten, sind seit zwei oder drei Jahrzehnten nur in Ausnahmefällen (bei Naturkatastrophen oder im Falle von Karawanen verzweifelter Migrant*innen, die in die USA wollen, bei Gewalt- und Kriminalitätsexzessen) entsprechende Meldungen über diese Region zu vernehmen. Eine Buchvorstellung von Dieter Boris.

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W&E 01/2021

In dieser Ausgabe: Die Weltwirtschaft nach dem Horrorjahr 2020 +++ Zentralamerika zwischen zwei Kontinenten +++ W&E-Infospiegel +++ Ärgernis Rating-Agenturen

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Nach dem Horror-Jahr 2020

Die UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD) erwartet, dass die Weltwirtschaft in diesem Jahr um 4,7% wächst, etwas stärker als im letzten September vorhergesagt (4,3%). Dies ist teilweise auf die stärkere Erholung in den USA zurückzuführen, wo die Fortschritte der Impfkampagne und ein neuer fiskalischer Stimulus von 1,9 Billionen Dollar den Konsumausgaben einen Schub geben dürften – so ein Update des Trade & Development Reports (TDR), das sich Rainer Falk angesehen hat.

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W&E 10-12/2020

Aussetzung des TRIPS-Abkommens? + Argentinien und der IWF + China-Europäische Union + Kunst und Trauer in den USA + Berliner Stadtschloss: Kitsch und Raubkunst

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Aussetzung des TRIPS-Abkommens?

Seit Indien und Südafrika im letzten Herbst in der WTO einen Vorschlag zur zeitweisen Aussetzung des Abkommens über handelsbezogene geistige Eigentumsrechte (TRIPS) vorlegten, streiten sich Industrie- und Entwicklungsländer. Der Verteilungskampf um den knappen Covid-19-Impfstoff zeigt, dass im Kampf gegen die Pandemie gemeinsames Handeln erforderlich ist, sagen Verfechter eines zeitweisen Verzichts auf Patentrechte.

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