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SD 6-2003

Artikel-Nr.: DE20051201-SD-6-2003

SD 6-2003

Im Sonderdienst 6/2003 des Informationsbriefs Weltwirtschaft & Entwicklung lesen Sie:

* Nach der 5. WTO-Konferenz: Cancún als Wendepunkt?

Alle politischen Lager haben ihre Kassandrarufer. Während die Protagonisten des Ultraliberalismus im Falle des Scheiterns der 5. Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO), die vom 10. bis 14. September 2003 im mexikanischen Cancún stattfand, den Zusammenbruch des "freien Welthandels" prophezeiten, beschworen so manche Kritiker die WTO als neoliberale Dampfwalze und Machtinstrument des Nordens über den Süden. Die Welt nach Cancún sieht anders aus: Für die Anhänger einer weiteren Liberalisierung des Welthandels war die Konferenz "ein Rückschlag, aber keine Tragödie" (so der erste Generaldirektor der WTO, Peter Sutherland), für die weltweite Bewegung für globale Gerechtigkeit war sie ein Erfolg, aber kein Sieg. In Bezug auf die überfällige Neuausrichtung der Beziehungen zwischen Nord und Süd könnte Cancún jedoch zum zweitenmal als Wendepunkt in die Geschichte eingehen, schreibt Rainer Falk. Das WEED-Team, das vor Ort in Cancún war, faßt den Verlauf der Konferenz zusammen. Jörg Haas fragt nach der Zukunft der internationalen Agrarverhandlungen.

Dieser Sonderdienst erschien als Teil V der Serie „Handelspolitik zwischen Globalismus und Regionalismus“ >>> Sonderangebot.

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