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SD 7-2003

Artikel-Nr.: DE20060115-SD-7-2003

SD 7-2003

Die Zukunft der WTO

Im Sonderdienst 7/2003 des Informationsbriefs Weltwirtschaft & Entwicklung lesen Sie:

* Die Zukunft der WTO nach Cancún: Die Rettung liegt in der Reform

In der entwicklungspolitischen Gemeinde kursieren auch nach Cancún zwei Positionen, die in der vereinfachten Form, in der sie oft vorgetragen werden, nicht realistisch sind: Die erste behauptet den "multilateralen" und "regelgestützten" Charakter des existierenden internationalen Handelssystems mit der WTO im Zentrum; die zweite sieht in einer neuen Art Technischer Hilfe und Beratung den Königsweg, um vor allem die am wenigsten entwickelten Länder (LDCs) fit zu machen für die hochkomplexen und komplizierten Handelsverhandlungen. In unserer neuen Ausgabe kommen "Praktiker" handelspolitischer Verhandlungen und Beratung aus dem Süden zu Wort. Der indische Handelsdiplomat Bhagirath Lal Das sieht in der Reform des WTO-Prozesses im Sinne der Herstellung echten Multilateralismus' in jedem Fall die bessere Alternative im Vergleich zu einer völligen Neuerfindung des internationalen Regelwerks. Sie setzt allerdings bei allen Beteiligten die Bereitschaft voraus, sich um ernsthafte und aktive Konsequenzen aus dem "Desaster von Cancún" zu bemühen. Fatoumata Jawara und Aileen Kwa von der Süd-NGO "Focus on the Global South" schildern anschaulich den Kontext, in dem eine noch so ambitionierte Technische Hilfe zum Scheitern verurteilt ist.

Dieser Sonderdienst erschien als Teil VI der Serie „Handelspolitik zwischen Globalismus und Regionalismus“ Welthandel: Globalismus oder Regionalismus.

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