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November 2007

Artikel-Nr.: DE20071120-SD-November-2007

November 2007

Mit Biosprit in die Armut?

In diesem W&E-Hintergrund lesen Sie:

* Agrotreibstoff für Europa - Verelendung im Süden?
* Landkonflikte und Arbeitsbedingungen
* Nahrungsmittelsicherheit in Gefahr
* Nachwachsende Rohstoffe und Sozialstandards

Die Europäische Kommission arbeitet derzeit am Entwurf für eine Gesetzesvorlage, die voraussichtlich im Januar 2008 vorliegen und klarstellen soll, was „nachhaltige“ Biokraftstoffe sind und welche Fördermechanismen für ihre Verbreitung zur Verfügung stehen. Denn schon im März 2007 haben die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union einen Fahrplan für erneuerbare Energiequellen in Europa verabschiedet. Danach sollen in den EU-Mitgliedsstaaten bis 2020 mindestens 10% der Kraftstoffe im Verkehrssektor aus nachwachsenden Rohstoffen kommen – sog. Biokraftstoffe. Doch dies könnte einen regelrechten Produktionsboom in der sog. Dritten Welt auslösen, bei dem viele Menschen, die heute schon in Armut leben, auf der Strecke bleiben. Was getan werden muß, damit die wachsende Nachfrage nach Agroenergie im Norden nicht zu Vertreibung, Ausbeutung und steigenden Nahrungsmittelpreisen im Süden führt, analysiert ein neues Briefing-Papier von Oxfam.

Dieser W&E-Hintergrund erscheint im Auftrag von Oxfam Deutschland. Er kann auch im Rahmen des Dossiers Welthunger zum Sonderpreis bezogen werden (Dossier: Das neue Gesicht des Hungers).

Den W&E-Hintergrund November 2007 mit den vollständigen Analysen können Sie hier bestellen >>>

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