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W&E-Hintergrund Okt-Nov 2013

Artikel-Nr.: DE20131014-SD-Okt-Nov-2013

W&E-Hintergrund Okt-Nov 2013

Die Folgen der Austeritätspolitik in Europa
  • Rückkehr der Armut
  • Zunahme der Ungleichheit
  • Europa im Jahr 2025
  • Fragwürdiges Modell: Strukturanpassung im Süden
Europa galt vielen als Ort, an dem der Gesellschaftsvertrag wirtschaftliches Wachstum mit sozialer Entwicklung ins Gleichgewicht brachte, an dem alle Menschen Zugang zu umfassender Bildung hatten und niemand in der Angst leben musste, durch Krankheit ins Bodenlose zu fallen; ein Kontinent, auf dem Arbeitnehmerrechte - und insbesondere die von Frauen - etwas galten und wo der Markt der Gesellschaft diente und nicht umgekehrt. Doch dieses europäische Sozialmodell steht seit einiger Zeit unter dem Druck einer brachialen Austeritätspolitik. Angesichts steigender Ungleichheit und Armut steht Europa vor einer verlorenen Dekade. Bis 2015 könnten weitere 15 Millionen Menschen in die Armut gestoßen werden, wenn die Austeritätsmaßnahmen nicht gestoppt werden. Für Nichtregierungsorganisationen wie Oxfam ist dies keine völlig neue Entwicklung. Die Sparprogramme weisen schlagende Ähnlichkeiten mit den ruinösen Strukturanpassungsprogrammen auf, die Lateinamerika, Südostasien und Subsahara-Afrika in den 1980er und 1990er Jahren auferlegt wurden. In diesem W&E-Hintergrund zeigen Teresa Cavero und Krisnah Poinasamy die Parallelen auf und führen den Nachweis, dass eine Medizin, die die Krankheit dadurch heilen will, dass sie den Patienten tötet, scheitern wird.

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