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Die Tabus der internationalen Klimaverhandlungen

Artikel-Nr.: DE20151123-Art.31-2015

Die Tabus der internationalen Klimaverhandlungen

Konferenz in Paris verfehlt 2-Grad-Ziel

Nicht „Climate Governance“, sondern „Climate Conflicts“ prägen seit langem die UN-Klimaverhandlungen. Das wäre gar nicht so tragisch, wenn darauf aufbauend kluge Verhandlungsergebnisse erstritten werden könnten. Aber die Musik zur Klimapolitik spielt auf ganz anderen Bühnen: Programmhinweise zu den mehr als ungünstigen Rahmenbedingungen der COP21 werden tunlichst vermieden. Sie könnten die schönen Bilder der „Wende, die machbar ist“, des „Durchbruchs“ oder des „neuen Kapitels“, das in den Verhandlungen aufgeschlagen werden soll, zu sehr trüben. Sie können aber erklären, so argumentiert Achim Brunnengräber, warum auch die 21. Klimaverhandlungen der Vereinten Nationen (UN) in Paris nicht die notwendigen Weichen wird stellen können.

Über den Autor:

Dr. Achim Brunnengräber ist Privatdozent am Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften der FU Berlin, Otto-Suhr-Institut. Jüngst erschien von ihm auch: Klima-Governance, in: Bauriedl, Sybille (Hg.): Wörterbuch Klimadebatte. Bielefeld: Transcript-Verlag, S. 117-126 (s. auch: https://klimadebatte.wordpress.comIn diesem Artikel lesen Sie:
  • Harte Interessen
  • Neue Kräfteverhältnisse
  • Ein nur scheinbarer Paradigmenwechsel
  • Fortschreitende Karbonisierung
  • Klimakämpfe von unten
  • Paris nur ein Anfang

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